יִשְׂמַ֤ח ׀ הַר־צִיּ֗וֹן תָּ֭גֵלְנָה בְּנ֣וֹת יְהוּדָ֑ה לְ֝מַ֗עַן מִשְׁפָּטֶֽיךָ׃
Biarlah Gunung Sion bersukacita, biarlah kota-kota Yehuda bersorak-sorai karena hukuman-hukuman-Mu.
Rav Hirsch
מה טבו wie "gut" nicht: wie "schön" wie gut, wie sehr dem Sittenideal und der wahren Wohlfahrt eines Volkes entsprechend sind deine "Häuser", sie mögen flüchtige Wanderzelte "Jakobs" sein, oder stolze, festere Wohnungen "Israels!" (משכנות vergl. משכנותם לדור ודור Ps. 48, 12; וישב עמי בנוי שלום ובמשכנות מבטחים Jes. 32, 18). Israels Familienstätten sind נחלים und גנות, sie sind Segen bringende "Bäche" und selbst gesegnete "Gärten". Jedes Haus und jeder Familienzweig führt Bach gleich den Segen leiblicher, geistiger und sittlicher Wohlfahrt auf jedes kommende Geschlecht hinab, und ist selbst in jeder seiner Gegenwart ein leiblich, geistig und sittlich gesegneter Menschengarten. Sie sind in ihrer Gesondertheit in besonderer Eigentümlichkeit ihren Lauf nehmende Bäche, die aber alle wieder einem Strome ihre Errungenschaften zuführen, und sie sind gleichzeitig Gärten, die ihren Blüte- und Fruchtsegen einem gemeinsamen Strome verdanken. Sie sind zu gleicher Zeit אהלים und ארזים, vereinigen die ätherische Aloewürze mit der festen Zedernstärke, das Wohltuende edler und adelnder Geistigkeit mit der Ausdauer und Kraft. – אהלים wie מר אהלים וקנמון (Prov. 7, 17) מר ואהלות עם כל ראשי בשמים (Hohel. 4, 14). Das ätherisch Geistige der אהלים und insbesondere die dadurch vergegenwärtigte geistige Begabung der Israelgeschlechter ist eine unmittelbare Gottesspende, bedingt durch die Pflanzung nach Gottes Willen, daher: אהלים נטע ד׳, und das Wasser, der Leben und Kraft bringende Quell, an welchem diese Menschenzedern wachsen.
Tze'enah Ure'enah
The Pesikta writes: “I greatly rejoice in the Lord” [61:10]. It is a parable about a queen, whose husband, son, and son-in-law, went to a distant land. Someone comes to the queen and tells her that her son is coming. She says, let my daughter-in-law rejoice. Then she is told that her that her son-in-law is coming and she said: let my daughter rejoice. When she was told that her husband was coming, she became very happy and said that the joy is complete. Similarly, the prophets said to Jerusalem, your children are coming from a distance. She says, “let Mount Zion rejoice” [Psalms, 48:12], Zion should rejoice. The prophets say, your daughters will bring the nations. She says, “let the daughters of Judah exult” [Psalms, 48:12]. The daughters of Judah should rejoice. However, the prophets say, your king is coming and she says, now the joy is great, as the verse says, “I greatly rejoice in the Lord” [61:10].10Pesikta de-Rav Kahana, 22.3; Yalkut Shimoni, Isaiah, Remez 505.