שִׁגָּי֗וֹן לְדָ֫וִ֥ד אֲשֶׁר־שָׁ֥ר לַיהוָ֑ה עַל־דִּבְרֵי־כ֝֗וּשׁ בֶּן־יְמִינִֽי׃
Syigayon Daud (sejenis nyanyian), yang dinyanyikannya bagi Yang Mahakekal mengenai perkara Kush, orang Benyamin.
Rav Hirsch
Kap. 12. VV. 1 u. 2. ותדבר מרים. Diese Verse bieten dem Verständnis erhebliche Schwierigkeiten. Sie berichten, daß Mirjam und Aharon Nachteiliges über Mosche geredet und zwar in Veranlassung האשה הכשית אשר לקח, welches ohne weiteres heißen würde: in Veranlassung der äthiopischen Frau, die er geheiratet hatte, כי denn, wurde hinzugefügt, das Faktum an sich wäre wahr, er hatte eine äthiopische Frau geheiratet, אשה כושית לקח. So weit wäre das Verständnis klar, und wäre dann nur nicht sowohl auffallend, daß Mirjam und Aharon sich über dieses Faktum aufgehalten, als daß in der Tat Mosche eine Äthiopierin geheiratet haben sollte! Wollte man aber in dieser Äthiopierin oder Abessynierin keine andere als die Midjanitin Zipora erblicken, so wäre, abgesehen davon, daß כוש doch nicht identisch mit מדין ist, ein Zweifaches nicht abzusehen, einmal, was in dieser Heirat Tadelnswertes gewesen, und ferner ist uns das Faktum längst ja bekannt und braucht wahrlich nicht erst noch als ein Novum bestätigt zu werden: כי אשה usw. Allein sofort die uns V. 2 mitgeteilten Worte Mirjams und Aharons lassen ja überhaupt es gar nicht zu, daß die Heirat mit der אשה כשית an sich, möge sie nun gewesen sein, wer sie wolle, Gegenstand der tadelnden Äußerung der Geschwister gewesen sein könne. Offenbar setzen nämlich die Worte: הרק אך במשה דבר ד, das Faktum כי אשה כשית לקח im engen Zusammenhang zu Mosche Prophetie und zwar ebenso unzweideutig dargestellt, daß Mosche אשה כשית לקח, weil דבר ד׳ בו die Geschwister aber in diesem דבר ד׳ במשה keine Rechtfertigung für לקיחת אשה כשית fanden, indem Mosche nicht der einzige war, mit welchem Gott geredet, und alle die andern, Mirjam und Aharon selbst, obgleich auch sie der Prophetie gewürdigt worden, doch darum sich nicht veranlasst gesehen לקחת אשה כושית! Nun liegt es aber völlig außer dem Bereiche denkbarer Möglichkeit, daß Mosche, daß überhaupt irgend jemand, weil er der Prophetie von Gott gewürdigt worden "deshalb" eine Äthiopierin geheiratet haben solle! Ist daher, wie der ganze Zusammenhang nicht anders zulässt, das Faktum, כי אשה כשית לקח, durch Mosches prophetischen Beruf motiviert, so muss damit etwas anderes ausgedrückt sein, als daß er eine Äthiopierin geheiratet habe! Sehen wir uns im ganzen Bereiche des Gotteswortes nach einer Beziehung ehelicher Verhältnisse zur Prophetie um, so finden wir nur die einzige Stelle Schmot 19, 15, wo das Volk, das der unvermittelten Vernehmung des göttlichen Wortes gewürdigt werden sollte, als Vorbereitung dazu des ehelichen Umganges mit den Frauen sich zu enthalten hatte, und zwar muss diese Vorbedingung eine so wesentlich von dem Momente geforderte sein, daß sie stillschweigend in der allgemeinen Anordnung וקדשתם וגו׳ והיו נכונים וגו׳ (Verse 10 und 11 daselbst) enthalten war. In der Tat erklärt auch die Überlieferung (ספרי) als Gegenstand der tadelnden Äußerung der Geschwister die Entfernung, in welcher sich Mosche von seiner Frau gehalten, פירש מן האשה, ein Umstand, der ihnen erst bei Gelegenheit der Prophetie der berufenen Ältesten bekannt geworden, den sie lediglich im Interesse der Frau für unrecht, weil eben durch Mosche Prophetenberuf nicht geboten hielten, da sie selber und so ja auch die Väter vor ihnen des göttlichen Wortes gewürdigt worden waren, ohne daß dadurch das eheliche Zusammenleben hätte Störung erleiden müssen. Sie übersahen den Abstand zwischen Mosche Stufe und der ihrigen und wussten nicht, daß als nach Schluss der Sinaioffenbarung an das Volk (Dewarim 5, 27) diesem mit den Worten: שובו לכם לאהליכם die Rückkehr ins Familienleben und in die eheliche Gemeinsamkeit gestattet und geboten wurde, Mosche das Verharren in der Entfernung mit den Worten: ואתה פה עמד עמדי ואדברה אליך וגו׳, zur Pflicht gemacht war (daselbst 28). Dass dies der Sinn unserer Stelle ist, ist nach dem ganzen Zusammenhange ganz unzweifelhaft. Unterstützt dürfte sich diese Erklärung noch durch die Erwägung finden, daß in allen Stellen, in welchen der Ausdruck על אודות in ähnlichem Zusammenhange in der תורה vorkommt, er stets den leidenden Gegenstand bezeichnet, dessen Interesse zur Sprache kommt. So Bereschit 21, 11: וירע וגו׳ על אודות בנו, daselbst 25: והכיח וגו׳ על אדות באר. Schmot 18, 8: אשר עשה ד׳ לפרעה וגו׳ על אודת ישראל. So ist auch hier die אשה כושית nicht der Gegenstand, über welchen, sondern in dessen Interesse die Klage geführt wurde. Es bleibt nur noch die Bedeutung des האשה הכשית אשר לקח aus dem Zusammenhange mit dem unzweifelhaften Sinne der Stelle zu erörtern übrig, und da möchten wir zu glauben wagen, es sei nicht unmöglich, daß לקוח אשה כושית eben nichts anderes als ein umschreibender Ausdruck für: "in getrennter Ehe leben" sein möge. Der Ausdruck כושי findet sich noch einigemal in typischer Bedeutung. In היהפוך כושי עורו (Jirmija 13, 23) bezeichnet es den Schwarzen, den Mohren überhaupt. In הלא כבני כושיים אתם לי (Amos 9,7) bezeichnet es die allerletzten und tiefstehenden Menschengeschlechter unter den Völkern. "Und wäret ihr die Kinder der Negervölker, wäret ihr nicht gleichwohl mein?!" In שגיון לדוד אשר שר לד׳ על דברי כוש בן ימיני (Ps. 7, 1). bezeichnet es die ganze Tiefe des Gegensatzes, welchen Sauls Handlungsweise zu dem an den Tag legte, was von einem בן ימיני von dem Sohne eines jüdischen Stammes zu erwarten gewesen wäre. Es war dies eine solche moralische Entartung, wie es eine physiologische wäre, wenn von einem jüdischen Stamme ein Neger geboren worden wäre. Sollte die geschlechtliche Verbindung mit einer Mohrin nicht als etwas also Widerstehendes und Unvereinbares betrachtet worden sein, daß eine Ehe eingegangen sein, in welcher doch die Gatten ein getrenntes Leben führen, "eine Mohrin geheiratet haben" genannt werden konnte? Wir können dies allerdings nur als Vermutung geben, glauben aber damit nichts Unwahrscheinliches angenommen zu haben, und hätte, wenn wir das Richtige getroffen, damit unsere Stelle ihre natürlichste Deutung gefunden.
Ibn Ezra
And the meaning of "And she spoke (Va't'daber)": (With the Hebrew letter beit) - And the meaning of the Hebrew phrase for “and she spoke” with the preposition “of” (the Hebrew letter beit): In a deceitful? manner such as “And the people spoke against God” (Bamidbar 11:5). It is found both as praise and in a prophet’s manner of speaking. There are those who say that Moshes ruled over Ethiopia (the land of Kush) and married the Kushite (woman). Targum Onkelos says that she was beautiful and it was the language of respect just as the Ishmaelites call tar ‘white stuff (ha-lavan)’, so we call the blind person, ‘full of light’ (a euphemism). And thus it isn’t clear whether it is called a word that is meant to be praise that they turned into criticism. Meanwhile, there are those who say that the son of Kish (קיש) the Benjamite was Saul and thus from here on out, [I will translate the word] as the people of Kush (the Kushites). This is already its plain meaning. Thus the correct interpretation in my eyes is that this Kushite was Tzipporah for she was a Midianite and Midianites are Ishmaelites. (These peoples) live in tents (See Habbakuk 3:7: "The tent curtains of the land of Midian were trembling. The earth quaked.) and because of the heat of the sun, they have no whiteness among them. Tzipporah was dark and looked like a Kushite.
Ibn Ezra
Selah (סֶלָה): Many interpret Selah as "forever/eternally" (le-netzach), but this is not correct (ve-eineno nakhon). And the Aramaic translator (Targum) of the Book of Psalms [working] for others said: That the word Selah has no [inherent semantic] meaning (ta'am), but rather it is for regulating the musical intonation (tikkun ta'am ha-niggun). The proof [cited for this view] is that this word is not found anywhere in the Scripture except in the Prayer of Habakkuk [chapter] three, which is in the manner of Psalms, [written] al shigyonot [a musical term], similar to (Psalm 7:1) "Shiggayon of David," [and various psalms] "For the Leader; with stringed instruments" (La-menatzeach bi-nginotai). [However, Ibn Ezra notes a contradiction or complication with the Targum's usage:] Behold, the interpretation [given by the Targum] will be Selah = "forever" (le-netzach) [in practice, despite the claim it has no meaning]. Yet it is written concerning the waters of Meribah [in (Psalm 81:8)], "Selah", and [this interpretation is problematic because] the strife was only once. Also it is written (Habakkuk 3:3) "and the Holy One from Mount Paran. Selah."