וַאֲנִי־בַ֭עַר וְלֹ֣א אֵדָ֑ע בְּ֝הֵמ֗וֹת הָיִ֥יתִי עִמָּֽךְ׃
Aku ini bodoh dan tidak mengerti; aku seperti binatang di hadapan-Mu.
Rav Hirsch
קרבן. Es ist in hohem Grade zu bedauern, daß es kein deutsches Wort gibt durch welches der im Ausdruck קרבן liegende Begriff ungetrübt wiedergegeben werden kann. Unglücklicher Weise hat sich mit dem Worte "Opfer"; das doch seinem Ursprunge von dem lateinischen offero nach nur "Darbringung" bedeutet, die Vorstellung zerstörender, vernichtender Einbuße verknüpft, die dem Wesen und Begriffe des hebräischen קרבן völlig fremd, ja konträr entgegengesetzt ist. Selbst die ursprüngliche im Opfer liegende Bedeutung: Darbietung, Darbringung, ist dem קרבן nicht ganz adäquat. Der Begriff: darbieten, darbringen, setzt einen Wunsch, ein Verlangen, ein Bedürfnis nach dem Dargebrachten bei demjenigen, dem es dargebracht wird, voraus, das durch die Darbringung seine Befriedigung finden soll. Es ist nicht von der Vorstellung: Gabe, Geschenk, zu trennen. Von allem diesen ist jedoch der Begriff: קרבן fern. Es heißt nie: Geschenk, Gabe, kommt überhaupt nur in Beziehung vom Menschen zu Gott vor und lässt sich ja nur aus der der Wurzel קרב innewohnenden Bedeutung begreifen. קרב heißt ja: nahen, näher kommen, also: in innigere Beziehung zu jemandem gelangen. Damit ist aber sofort dem Begriff הקרבה die positivste Gewinnung eines vielmehr erhöhten Daseins als Ziel und Wirkung vindiziert und damit ebensowohl jede entgegengesetzte Vorstellung einer Zerstörung, Vernichtung, Einbuße, abgewiesen, als damit gleichzeitig nicht ein Bedürfnis dessen, dem ein קרבן "naht", sondern das Bedürfnis des מקריב als dasjenige bezeichnet ist, das im קרבן seine Befriedigung zu finden hat. Der מקריב wünscht, daß etwas von ihm in nähere, in nahe Beziehung zu Gott treten soll, das ist sein קרבן, und die Handlung, durch die es in diese größere Gottesnähe gelängen soll, heißt הקרבה ". Es ist קרבת אלקים. die Gottesnähe, die mit dem קרבן angestrebt wird. קרבת אלקי׳ יחפצון (Jes. 58, 2) eben jene קרבת אלקי׳, die dem jüdischen Menschen das höchste, ja das einzige Gute ist (Ps. 73, 28), ohne welche er sich. בהמות. tiergleich, der Menschenbestimmung in allen seinen Beziehungen entkleidet fühlt (das. 22), deren Wert als alleiniger Maßstab für die eigene Lebensanschauung und für die Würdigung des wahren Glückes der Menschen ihm eben in den Räumen des Gottesheiligtums klar wird (das. 17). In den מקדשי אל, in den heiligen Gottesräumen, wo im דביר und היכל die unter der Herrschaft des Gottesgesetzes sich in der Gottesnähe entfaltende höchste Blüte des geistigen und materiellen Menschenglücks als das Bestimmungsideal der Menschheit gezeigt ist, und wo im חצר die Hingebung an das erleuchtende, läuternde, belebende Feuer dieses Gesetzes als einziger Weg zur Gewinnung dieser Gottesnähe gelehrt wird, dort lösen sich die Rätsel des Lebens, dort steigt und fällt das Lebensglück nach der Gottesnähe und -ferne, dort lernt "Leib und Geist", שארי ולבבי, die Sehnsucht nach Gott und das allein beglückende Bewußtsein in Gott, dort führt jede Gottesferne zum Untergang, רחקיך יאברו, dort blüht nur unter des Gottesnähe das Glück, ja sie ist selbst das höchste Glück, das einzige Gut des Menschen, קרבת אלהי לי טוב, und damit hat jedes Glück in der Gottesferne den Reiz verloren und das Leiden selbst wird in der Gottesnähe zur Seligkeit denen, die an der Stätte des Heiligtums ihren Geist für das Verständnis und ihr Gemüt für das Empfinden des wahren Lebensglückes geläutert: אך טוב לישראל אלהים לברי לבב (das. 1).
Ibn Ezra
נבערה Foolish.20A. V., Is become brutish;. Comp. בער fool (Ps. 73:22).