כִּ֣י עַ֤ם קָדוֹשׁ֙ אַתָּ֔ה לַיהוָ֖ה אֱלֹהֶ֑יךָ בְּךָ֞ בָּחַ֣ר ׀ יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֗יךָ לִהְי֥וֹת לוֹ֙ לְעַ֣ם סְגֻלָּ֔ה מִכֹּל֙ הָֽעַמִּ֔ים אֲשֶׁ֖ר עַל־פְּנֵ֥י הָאֲדָמָֽה׃ (ס)
Sebab engkaulah umat yang kudus bagi Yang Mahakekal, Allahmu. Engkaulah yang dipilih oleh Yang Mahakekal, Allahmu, untuk menjadi umat kesayangan-Nya dari antara segala bangsa yang ada di atas muka tanah.
Rashi
Woe Every instance of הוֹי in Scripture is an expression of complaining and lamenting, like a person who sighs from his heart and cries, “Alas!” There are, however, several, which are an expression of a cry, the vocative voice, e.g., “Ho, ho, flee from the land of the north” (Zech. 2:10), which the Targum renders, אַכְלוּ, an expression of announcing. Woe There is a reason to cry about a holy nation that turned into a sinful nation, and a people referred to by the expression, “for you are a holy people” (Deut. 7:6), turned into a people with iniquity.
Rav Hirsch
V. 4. וישמע משה וגו׳. Mosche hörte oder vielmehr: verstand das Ziel und das Motiv dieser gegen ihn erhobenen Behauptungen und Anklagen. Es war eine Leugnung der Göttlichkeit seiner Sendung und zwar nicht aus irregegangener Gedankenrichtung, die einer Belehrung zugängig gewesen wäre, sondern aus ehrsüchtigem Neide, der unter dem Deckmantel der Vertretung des allgemeinen nur die Befriedigung eigener selbstsüchtiger Interessen verfolgt und zu diesem Ende durch blendende, der Eigenliebe des Volkes in allen seinen Gliedern schmeichelnde Sophismen Mosche und Aharon aus ihrer Stellung zu verdrängen suchte. Sind doch die Prämissen, die Sätze, die Korach seinem Aufruhr zu Grunde legte, falsch und die Schlüsse in ihrer Anwendung auf die Verhältnisse, denen es galt, nicht minder. כל העדה כולם sind keineswegs schon קדושים, אנשי קודש (Schmot 22, 30) Menschen eines heiligen Berufes sind sie, קדושים יהיו (Wajikra 17, 1), sie haben die Bestimmung, heilig zu werden, sie sind auch eben durch diese Bestimmung קדשים לאלקיהם (Bamidbar 15, 40), sind ein עם קדוש לד׳ (Dewarim 7, 6 u. f.), sind Gott geheiligte Menschen, ein Gott geheiligtes Volk, gehören mit jeder Faser ihres Einzeln- und Volksdaseins ausschließlich Gott; aber קדושים "heilig" sind sie noch nicht. Und eben damit sie ewig rastlos zu ihrer heiligen Bestimmung sich emporarbeiten, damit sie nicht ihre Wirklichkeit mit ihrer Bestimmung verwechseln, sich nicht bereits für heilig halten, weil sie einem heiligen Berufe geheiligt sind, damit vielmehr diese ihre heilige Bestimmung ihnen ewig als ein noch fernes von Gott gewiesenes Ziel des Strebens vorschwebe, eben darum fand diese ihre heilige Bestimmung ihre symbolische ideale Darstellung in dem ihre "Bezeugung von Gott" umschließenden Heiligtum, dem eben darum mitnichten ein jeder ohne weiteres zu nahen sich würdig halten darf, dem selbst ein Aharon nur infolge einer Gottesanordnung, und nicht als individuelle Persönlichkeit, sondern nur in dem Gewande seines Dienstsymbols nahe zu treten wagen darf. Und eben darum ist für Volk und Priester gesprochen: והזר הקרב יומת, weil sie ihre Wirklichkeit an die Stelle ihres Berufes setzen und damit die ganze Wirksamkeit des Heiligtums ertöten würden. Die ganze Gliederung des Volkes in ישראל לוים und כהנים, und das Heiligtum in abgegrenzter Mitte spricht zu allen: קדושים תהיו, aber noch nicht: קדושים אתם! – Und ferner: wären sie selbst bereits כולם קדושים, und wenngleich in Wahrheit בתוכם ד׳, – wohl, wenn bereits das Gesetz in seiner Abgeschlossenheit gegeben und dafür der große Grundsatz לא בשמים היא. (Dewarim 31, 12 und B. M. 59b) bereits Geltung hätte haben können, daß davon nichts mehr "im Himmel geblieben," sondern es fortan nur die Gesamtkräfte der Nation zu seiner Verwirklichung zu erwarten gehabt hätte, und wenn bereits die Nation ihre normale Herstellung erlangt gehabt hätte, die die Verwirklichung dieses Gesetzes als alleinige Aufgabe ihres Seins und Wollens haben sollte, dann und dafür freilich hätte das Volk die Leitung und Fürsorge seiner Gesamtobliegenheiten dem Tüchtigsten und Besten aus seiner Mitte selbst zu übertragen gehabt, ganz so, wie ja schon damals für alles von der Nation selbst zu Bewirkende sie ihre נשיאי עדה und קריאי מועד hatten, wovon ja in den zweihundertundfünfzig Verschworenen selber das lebendige Beispiel dastand und sie so – beiläufig – den ersten Teil ihrer Anklagen durch ihr Auftreten selbst widerlegten, indem ja in ihnen selber am Tage lag, daß selbst für Gebiete, hinsichtlich derer sicherlich die unbestrittenste Gleichberechtigung dem Volke innewohnte, es doch seiner gehobenen Vertreter bedurfte. – Allein für das, was nicht aus dem Volke und durch das Volk zu erledigen war, das, wofür die Initiative mitnichten im Volke, überhaupt nicht im Menschenkreise lag, für das, was nicht aus dem Volke, was an das Volk gelangen sollte, für Gottes Sendungen an das Volk, wo ist der Mensch, wo das Volk, dem die Keckheit zur Frage zustände: warum hat Gott dich, gerade dich gesandt, wo der Boden für die damit an Gott gerichtete Keckheit: den und keinen andern wähle zu deinem Boten!! Der echte und wahrhaftige Gottesbote – und keiner mehr, als ein Mosche – ist unter allen Menschen sicherlich der erste und bereiteste, seine Unwürdigkeit zu gestehen und Gott zu bitten, einen Würdigeren, Besseren und Tüchtigeren für seine Heroldschaft zu wählen. Allein, wenn dann doch Gott ihn und keinen andern als den Würdigsten und Tüchtigsten für seine Botschaft gesendet, wer will an ihn mit der Frage hinantreten: מדוע תתנשא על קהל ד׳?! Dieses תתנשא ist die Leugnung der Göttlichkeit seiner Sendung, macht Mosche zum Betrüger und das Faktum seiner Sendung zur Lüge, darum:
Rashi
And the wheel is shattered into the pit. The eyeball will be shattered within its socket. But according to its simple interpretation, this is a wheel with which they draw water from the cistern. So is this entire matter expounded in Maseches Shabbos.20151b-152a. But Midrash Kinos interprets it [i.e., verses 1-6 above] as referring to all Yisroel [as follows]: So remember your Creator in the days of your youth. As long as your youthfulness still endures, as long as the priesthood still endures, as it is stated, “And [I did] choose him from among all the tribes of Yisroel to be a Kohen to Me,”21I Shmuel 2:28. as long as [the covenant with] the Levyim still endures, as it is stated, “For Adonoy your God has chosen him from among all your tribes,”22Devarim 18:5. as long as the kingship of the House of Dovid still endures, as it is stated, “And He chose Dovid, His servant,”23Tehillim 78:70. as long as Yerusholayim still endures, about which it is stated, “the city that I have chosen,”24I Melochim 11:32. as long as the Beis [Hamikdosh] still endures, about which it is stated, “And now I have chosen and sanctified this House,”25II Divrei Hayomim 7:16. [and] as long as you still endure, as it is stated, “and Adonoy has chosen you.”26Devarim 14:2.