וְקָרְא֥וּ לָהֶ֛ם עַם־הַקֹּ֖דֶשׁ גְּאוּלֵ֣י יְהוָ֑ה וְלָךְ֙ יִקָּרֵ֣א דְרוּשָׁ֔ה עִ֖יר לֹ֥א נֶעֱזָֽבָה׃ (ס)
Mereka akan dinamai “Umat yang Kudus”, “Orang-orang Tebusan Yang Mahakekal”; dan engkau akan dinamai “Yang Dicari”, “Kota yang Tidak Ditinggalkan”.
Ramban
HOW HE MADE THE WATER OF THE RED SEA TO OVERFLOW THEM THAT PURSUED AFTER YOU, AND HOW THE ETERNAL HATH DESTROYED THEM UNTO THIS DAY. I have not understood the meaning of the phrase, unto this day, for all who die in the sea are destroyed forever [thus the expression unto this day would appear redundant]! Possibly it refers back to the expression unto their horses, and to their chariots, that for the entire generation [following the exodus] horses and chariots remained [irretrievably] lost, since Pharaoh had taken along with him all the horses, chariots, and horsemen that were in Egypt and they were all destroyed, and henceforth it was a lowly kingdom294Ezekiel 17:14. without the chariot and horse, the army and the power.295Isaiah 43:17. And Rabbi Abraham ibn Ezra commented that [the expression unto this day] denotes that their children afterwards never rose in their stead to resemble them. Rabbi Abraham’s intent is to state that G-d [not only] destroyed the pursuers in the sea, [but] in Egypt [proper] He destroyed the seed [of the pursuers], not leaving them a name and remnant,296Ibid., 14:22. since they were the most wicked of all the Egyptians to pursue after the redeemed of the Eternal.297Ibid., 62:12. But this is not mentioned in the Torah!
Rav Hirsch
V. 12. ואת שעיר החטאת דרש וגו׳ :דרש .ארץ וגו׳ (Wajikra 10, 16), ואין דרש ואין מבקש (Ezech. 34, 6) sich nach etwas umsehen, sich um etwas bekümmern. ולך יקרא דרושה (Jes. 62, 12) im Gegensatz von נעזבה. Das Gedeihen dieses Landes ist nicht den bloßen Konsequenzen einer einmal gegebenen Naturordnung überlassen, ist vielmehr Gegenstand der dich für seine sittlichen Menschheitszwecke bestimmenden, überwachenden und erziehenden Waltung Gottes. תמיד עיני ד׳ אלקיך בה, und ununterbrochen sind die Augen dieser dich überwachenden und erziehenden Gotteswaltung auf das Land gerichtet, die Entwicklung seines Bodenlebens, deinem Erziehungsbedürfnis entsprechend, hemmend oder fördernd, zu gestalten (siehe Rosch Haschana 17b). מרשית השנה עד אחרית השנה, bedeutsam ist der Jahresanfang mit mangelndem א, dem Begriffe: Armut, רש, anklingend geschrieben. Der Anfang eines jeden Bodenjahres dieses Landes tritt ganz "voraussetzungslos", ganz "arm", ohne Erbschaft aus dem vergangenen Jahre ein. Keine, weder hemmende noch fördernde physische Wirkungen gehen aus dem vorhergehenden in das neue mit hinüber. Der Jahrescharakter jedes beginnenden Jahres ist lediglich durch dein sittliches Verhalten bedingt, und – bemerkt ein Wort der Weisen – je lebhafter wir uns dieses durchaus entscheidenden Momentes unseres sittlichen Verhaltens an unseren Jahresanfängen bewusst sind, um so hoffnungsreicher tritt das Jahr für uns ein: כל שנה שרשה בתחלתה מתעשרת בסופה שנא׳ מראשית השנה ספרי .מרשית כתיב z. St. hat das bedeutsame Wort: ארץ אשר ד׳ אלקיך דורש רבי אומר וכי אותה בלבד הוא דורש והלא כל הארצות הוא דורש שנאמר להמטיר על ארץ לא איש וגו׳ ומה תלמוד לומר ארץ אשר ד׳ אלקיך דרש אתה, כביכול אין דרש אלא אותה ובשכר דרישה שהוא דורשה דורש כל הארצות עמה d. h. wenn hier Palästina, der Boden des göttlichen Gesetzes, als Gegenstand der Fürsorge Gottes bezeichnet ist, so sind damit keineswegs die übrigen Länder von Gottes Fürsorge ausgeschlossen, so lehrt doch das Gotteswort an anderen Stellen das Gegenteil. Allein in der Fürsorge für dieses Land konzentriert sich die Gottesfürsorge für die Menschenerde. Insofern das jüdische Land das historische Denkmal der göttlichen Gesetzoffenbarung und damit die sittliche Heileszukunft der Menschheit in seinem Schoße trägt, die einst durch das von Zion ausgehende Sittengesetz an die Menschheit sich als das Reich Gottes auf Erden realisiert, so kann man sagen, daß Zions Blüte die Blüte der Gesamtmenschheit bedingt. Jeder Regentropfen auf Erden fällt um Zions willen, fällt um der sittlichen Gesamtzukunft willen, die durch Zion garantiert ist, wie wenig auch etwa eine Gegenwart noch des Regentropfens würdig erscheinen möge.