Commento su Deuteronomio 17:12
וְהָאִ֞ישׁ אֲשֶׁר־יַעֲשֶׂ֣ה בְזָד֗וֹן לְבִלְתִּ֨י שְׁמֹ֤עַ אֶל־הַכֹּהֵן֙ הָעֹמֵ֞ד לְשָׁ֤רֶת שָׁם֙ אֶת־יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ א֖וֹ אֶל־הַשֹּׁפֵ֑ט וּמֵת֙ הָאִ֣ישׁ הַה֔וּא וּבִֽעַרְתָּ֥ הָרָ֖ע מִיִּשְׂרָאֵֽל׃
E l'uomo che fa presuntivamente, non ascoltando il sacerdote che sta per ministrare lì davanti al Signore tuo Dio, o al giudice, anche quell'uomo morirà; e sterminerai il male da Israele.
Sforno on Deuteronomy
והאיש אשר יעשה בזדון, who deliberately hands down a ruling to be applied forthwith, which is against that handed down by the Supreme Court, ומת האיש ההוא, he is to be executed at the behest of the Supreme Court, and thereby all the people will hear about it and the absolute authority of the Sanhedrin will be preserved and the people will remain in awe of it.
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Rabbeinu Bahya
והאיש אשר יעשה בזדון, “and the man who will act deliberately contrary, etc.” the Torah refers to a judge, however competent, who after the Sanhedrin has ruled on a matter under dispute hands down a dissenting decision. The matter under dispute concerns violations for which the karet penalty applies if they were committed deliberately. Such a judge or elder is known as זקן ממרא, “a rebellious Elder.” He becomes guilty of the death penalty by asphyxiation.
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Rav Hirsch on Torah
V. 12. והאיש, spricht von dem Gesetzeslehrer, der (V. 8) veranlasst war, einen zwischen ihm und seinen Kollegen streitig gebliebenen Fall der Entscheidung des ב׳׳ד הגדול in der לשכת הגזית zu unterstellen. Wenn er die Entscheidung nicht adoptiert und fortfährt, nach seiner bisherigen Ansicht praktische Fälle dem vom ב׳׳ד הגדול erflossenen Urteil entgegen zu entscheiden, so hat er das Leben verwirkt, חזר לעירו שנה ולמד כדרך שהיה למד פטור ואם הורה לעשות חייב שנאמר והאיש אשר יעשה בזדון אינו חייב עד שיורה לעשות (Sanhedrin 86 b).
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Chizkuni
העומד לשרת, (to the priest) “the one who stands to minister;” the reason the Torah adds the word: העומד, is to teach that service in the Temple, or ritual service generally, must be performed while standing. (Sifri)
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Rav Hirsch on Torah
לשרת ,אל הכהן העמד לשרת שם וגו׳ (siehe zu Schmot 28, 35). Es ist schon zu V. 9 bemerkt, wie der Singular das ganze Gerichtskollegium als durch den Vorsitzenden repräsentiert begreift. Es ist auch dort bereits bemerkt, dass die Anwesenheit von כהנים in dem Kollegium des ב׳׳ד הגדול wünschenswert, wenngleich nicht notwendig war. Hier ist nun die zwiefache Möglichkeit vorausgesetzt: entweder, dass der Vorsitzende des Kollegiums ein כהן sei, der zugleich ׳עומד לשרת שם וגו, oder ein Nichtkohen, der dem זקן ממרא nur in der Eigenschaft als Vorsitzender des Richterkollegiums gegenüber stände. Im ersten Falle würde schon in der Persönlichkeit des Vorsitzenden, der ihm den Spruch des Kollegiums zu verkünden hatte, der tief innige Zusammenhang der Gesetzeshandhabung mit dem Dienst des Gesetzesheiligtums in höchster Prägnanz entgegen getreten sein, der ihm im zweiten Fall nur durch die Örtlichkeit gegenwärtig war. Der Begriff: שרת, unter welchen der Dienst des כהן am Heiligtum gefasst wird, spricht ja für dessen Diensthandlungen die Bedeutung aus, dass durch sie die Gestaltung zum Ausdruck kommt, welche alle Einzeln- und Gesamtverhältnisse der Nation gewinnen sollen, um dem göttlichen Wohlgefallen zu entsprechen, und in dem Dienste der konkreten Verwirklichung dieser Gestaltung steht die Handhabung des Gesetzes. Das jüdische Gesetz mit allen seinen Normen für das individuelle und soziale Leben steht nicht im Dienste irgend einer menschlich gewonnenen Rechts- oder Zweckmäßigkeitsidee. Es ist die Verwirklichung des göttlichen Willens auf Erden, wie dieser in den schriftlichen Grundzügen des Gesetzes, dem das Heiligtum erbaut ist, niedergelegt und in weiterer Ausführung durch die mündliche Überlieferung zum Ausspruch kommt, in dessen Dienst das Gesetz und dessen Handhabung steht, und es ist derselbe gesetzgebende Gotteswille, welcher den Entscheidungsausspruch seines jedesmaligen auf dem Boden seines Heiligtums versammelten höchsten Gesetzeskollegiums als allein massgebend für die praktische Verwirklichung seines Gesetzes sanktioniert. In der Ausführung dieses Entscheidungsausspruchs wird dem göttlichen Willen und Wohlgefallen für die praktische Gestaltung unserer Verhältnisse auf Erden entsprochen, und jedes praktische Zuwiderhandeln gegen diesen Ausspruch — wäre er selbst an sich irrig — handelt dem göttlichen zuwider. Es ist damit keineswegs dem höchsten Tribunal eine objektive Unfehlbarkeit vindiziert. Aber es ist Gottes, unseres Gesetzgebers Wille, dass sein Gesetz nach dessen Ausspruch zur Verwirklichung komme. Das spricht die Bedingung: אשר יגידו לך מן המקום ההוא (V. 10) aus, und darum ist nicht ein theoretischer Widerspruch, sondern eine praktischen Ungehorsam provozierende Gesetzesentscheidung das todeswürdige Verbrechen. Ausdrücklich erläutert ספרי zum vorigen Verse: לא תסור וגו׳ ימין ושמאל אפי׳ מראים בעיניך על שמאל שהוא ימין ועל ימין שהוא שמאל שמע להם.
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