Commento su Deuteronomio 31:29
כִּ֣י יָדַ֗עְתִּי אַחֲרֵ֤י מוֹתִי֙ כִּֽי־הַשְׁחֵ֣ת תַּשְׁחִת֔וּן וְסַרְתֶּ֣ם מִן־הַדֶּ֔רֶךְ אֲשֶׁ֥ר צִוִּ֖יתִי אֶתְכֶ֑ם וְקָרָ֨את אֶתְכֶ֤ם הָֽרָעָה֙ בְּאַחֲרִ֣ית הַיָּמִ֔ים כִּֽי־תַעֲשׂ֤וּ אֶת־הָרַע֙ בְּעֵינֵ֣י יְהוָ֔ה לְהַכְעִיס֖וֹ בְּמַעֲשֵׂ֥ה יְדֵיכֶֽם׃
Poiché so che dopo la mia morte, in qualsiasi modo saggio, corromperai in modo corrotto e ti allontanerai dal modo in cui ti ho comandato; e il male ti accadrà alla fine dei giorni; perché farai ciò che è male agli occhi dell'Eterno, per provocarlo attraverso l'opera delle tue mani.'
Rashi on Deuteronomy
אחרי מותי כי השחת תשחתון [FOR I KNOW THAT] AFTER MY DEATH YE WILL UTTERLY CORRUPT YOURSELVES — But, you see, as a matter of fact, that all the days of Joshua they did not corrupt themselves, for it states, (Judges 2:7) “And the people served the Lord all the days of Joshua”?! (How, then, could Moses say that they would corrupt themselves after his death, by which he evidently meant immediately after his death, cf. v. 16)? But we may derive from here that one’s pupil should be as dear to him as his own self: — it appeared to Moses that so long as Joshua would live it would be as though he himself would be living (he thus alluded by the words “after my death” to a period after Joshua’s death).
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Sforno on Deuteronomy
כי ידעתי, in the course of that song (poem) I will reveal that I know how you will act so that the evil, if and when it befalls you, will not be perceived as “bad luck,” as coincidence, but can be traced back to my warnings. Once you realise and admit hat you had become guilty of a corrupt way of life, you will repent and turn to G’d in sincere remorse. Compare Isaiah 48,5 ואגיד לך מאז, בטרם תבוא השמעתיך, פן תאמר עצבי אשם, “Therefore I told you long beforehand, announced things to you before they happened, that you might not say: “my idol caused them.”
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Rabbeinu Bahya
אחרי מותי כי השחת תשחתון, “after my death, that you will become very corrupt, etc.” History shows that during all of the years when Joshua was in charge of the people they did not become corrupt but remained loyal to the Torah. This fact is specifically attested to near the end of the Book of Joshua (Joshua 24,31) “the people served Hashem all the days of Joshua as well as during all of the days of the elders who lived longer than Joshua.” Our sages (Temurah 28) derive from this verse that a teacher treasures his disciple as much as he treasures his own body,” (loves himself) seeing that as long as Joshua was alive, Moses had the feeling that he himself was still alive. The corruption Moses speaks of here is the practice of idolatry. This is also what he had in mind when he said: “to anger Him with your handiwork.” Moses had a prophetic vision of the idolatry which would be practiced during the period of the first Temple.
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Siftei Chakhamim
For so long as Yehoshua was alive it appeared, etc. Therefore he described the death of Yehoshua as Moshe’s death, and wrote, After my death instead of, After the death of Yehoshua.
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Rav Hirsch on Torah
V. 29. כי ידעתי וגו׳. Sofort nach meinem Ableben wird das Verderben bei euch beginnen und werdet ihr von dem Wege eurer Pflicht abweichen, und dann in späteren Zeiten, wenn sich euer Geschick vollendet, wird euch Unglück treffen, weil ihr dazu kommt, prinzipiell dem Willen Gottes entgegenzuhandeln.
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Rav Hirsch on Torah
Nichts dürfte wohl also die Göttlichkeit der Sendung Mosches konstatieren, als das rückblickende und vorausblickende Geständnis und Bewusstsein, das sich in diesen VV. 27 bis 29 ausspricht. Wäre das "mosaische" Gesetz in der Tat nur Mosche Gesetz, keinen größeren Toren hätte doch die Erde gezeugt, als eben "diesen Mann Mosche!". Wo gäbe es — menschlich genommen — eine größere Torheit als Gesetze zu geben, die sich in so vollendetem Gegensatz und Widerspruch zu den Anschauungen und Neigungen des Volkes, für welches sie bestimmt sind, befinden, dass sich der Gesetzgeber vollkommen bewusst ist, noch auf Jahrhunderte hinaus werde das Volk nicht in das Gesetz und das Gesetz nicht in das Volk sich hineingelebt haben! Und für das dennoch endliche Erreichen des beabsichtigten Zweckes keine anderen Garanten bestellen, als — Himmel und Erde, und kein anderes Mittel, als — das Buch des Gesetzes selbst und seine Lehre, die dennoch Kind und Kindeskindern dieses Volkes nicht verloren gehen werden, כי לא !תשכח מפי זרעו
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Rav Hirsch on Torah
Und wenn wir nun nach Jahrtausenden zurückschauen auf die nun vergangenen Jahrtausende dieses Volkes und dieses "Buches Mosches", wie sich da alles im Laufe der Zeiten verwirklicht, wie sich doch endlich, und eben in Zeiten der schwersten Leiden, dieses Volk sich mit diesem Gesetze so innig vermählt, dass es um dieses Gesetzes willen ein weltgeschichtliches Martyrium sondergleichen bestanden, und dieses Gesetz die Adlerflügel geworden, auf welchen Gottes Waltung es über alle Prüfungen hinaus inmitten einer Feindschaft und Hohn, Verkennung und Verkümmerung ihm bietenden Welt zu immer neu sich verjüngender Geistes- und Lebenskraft getragen, und zugleich der Licht- und Wahrheitsquell geworden, aus welchem die Völker, unter die es Gott um seiner Untreue willen zerstreut, getrunken und — trinken, und noch heute der Lebensbaum ist, dessen Saaten in Erkenntnis und Leben, bewusst und unbewusst, durch seine zerstreuten Söhne in den Zukunftacker der Staaten und Völker getragen, immer mehr für das Gesamtheil aller aufgehen, also, dass das "Jisrael" der Blüte zu einem "Jisreel" des Exils (Hosea 1.4) geworden, und sich das Stichwort der jüdischen Geschichte ויתערבו בגוים וילמדו ממעשיהם doppelsinnig also erfüllt, dass rückblickend der Gedanke wohl nahe liegt, eben um der Doppelseitigkeit seiner Anlagen, des ׳ממרים הייתם עם ד, des זפנה אל אלהים אחרים und לא תשכח מפי זרעו, eben um dieser Doppelseitigkeit willen habe sich das jüdische Volk als das geeignetste Gefäß für Gottes Menschheitszwecke dargeboten, für welche Abfall und Abgefallene durch Funken und Keime, die sie trotzdem mit hinübergetragen in den Schoß der Menschheit, nicht die wirkungslosesten Agentien geworden — welcher denkende Mensch, wenn er diese Schlussbekenntnisse Mosches VV. 27 — 29 liest und dabei die Geschichte dieses Volkes und dieses Buches an seinem Geiste vorüberführt, kann sich der Anerkenntnis verschließen: eben darum ist dieses Gesetz nicht dein Werk, "Mann Mosche", eben darum ist es Gottes Gesetz, dessen Bote du nur warst, und eben darum ist und bleibt das Volk und das Gesetz: אצבע אלקים, der Fingerzeig Gottes an die Menschheit. —
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