Commento su Numeri 28:1
וַיְדַבֵּ֥ר יְהוָ֖ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה לֵּאמֹֽר׃
E l'Eterno parlò a Mosè, dicendo:
Rav Hirsch on Torah
Kap. 28. V. 1. In dem vorigen Kapitel war auf Mosche Antrag Fürsorge getroffen, dass nach seinem bevorstehenden Heimgange die Gottesgemeinde nicht ohne Führer bleibe, der ihnen im privaten und öffentlichen Leben mustergültig voranleuchten und durch seinen Einfluss das Einzeln- und Gesamtleben des Volkes in die von Gott gewiesenen Bahnen lenken und in ihnen erhalten solle.
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Rav Hirsch on Torah
Dass aber dem Volke und seinen Führern diese ihre Bestimmung nie abhanden komme, dass ihnen stets Israels ewige Aufgabe, seine Beziehungen zu Gott aus seiner besonderen Schicksalsleitung und Verpflichtung gegenwärtig und immer aufs neue von ihnen beherzigt werden mögen, dahin sollen die hier folgenden Nationalopferhandlungen, die תמידים ומוספים ,קרבנות צבור wirken, die diese Beziehungen und die ihnen entsprechenden Gesinnungen und Vorsätze in der bedeutungsvollen Sprache der Opferhandlungen für das Nationalbewusstsein zum beredten Ausdruck bringen.
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Rav Hirsch on Torah
Sie ergänzen daher die mit Josuas Bestellung getroffene Fürsorge für das Weiterleben des durch Mosche am Volke begonnenen Gotteswerkes und schließen sich daher dieser an. Man kann sagen: Josua und den קרבנות צבור hatte Mosche bei seinem Scheiden das bis dahin seiner Pflege anvertraut gewesene Gotteswerk zu übergeben.
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Rav Hirsch on Torah
Diese קרבנות צבור-Kapitel bilden in wahrem Sinne den Schluss der eigentlichen Gesetzgebung (siehe zu Kap. 30, 2). Sie stehen, wie wir bereits zu Wajikra Kap. 23, 1 bemerkt, erst im "Buche der Wüstenwanderung" und zwar am Ende desselben, weil erst diese vierzigjährigen Erfahrungen in der Wüste geeignet sind, unsere nationale Selbsterkenntnis zu vermitteln und das Bedürfnis fühlbar zu machen, stets an unsere Beziehungen zu Gott und an die Gesinnungen und Vorsätze erinnert zu werden, die diese Beziehungen von uns erwarten.
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Abarbanel on Torah
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