신명기 12:9의 주석
כִּ֥י לֹא־בָּאתֶ֖ם עַד־עָ֑תָּה אֶל־הַמְּנוּחָה֙ וְאֶל־הַֽנַּחֲלָ֔ה אֲשֶׁר־יְהוָ֥ה אֱלֹהֶ֖יךָ נֹתֵ֥ן לָֽךְ׃
너희가 너희 하나님 여호와의 주시는 안식과 기업에 아직은 이르지 못하였거니와
Rashi on Deuteronomy
כי לא באתם FOR YE SHALL NOT HAVE COME [UNTO THE REST] all those fourteen years of conquering and dividing the land.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rabbeinu Bahya
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Siftei Chakhamim
Throughout those fourteen years. Rashi is answering the question: How is their not coming yet to the peace [Shiloh], a reason why they should not bring sacrifices immediately after crossing the Yardein? [I.e., why does the verse, “For you will not...” follow, “You may not do...”?] Rashi answers that, “For you will not have come,” means: Throughout those fourteen years of [your being occupied with] conquering and dividing, you will be unable to offer here [in the Mishkon] the obligatory offerings that you will offer in the future.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
V. 9. עד עתה zu der Zeit dieses Provisoriums, in welchem die Nation bereits sesshaft, das משכן aber noch nicht stabil geworden. Es konnte umsomehr der Ausdruck עתה gebraucht werden, da ja in der Tat auch in der Gegenwart der Rede noch weder מנוחה noch נחלה da war. מנוחה: die politische Ruhe, wie nach Besitznahme des größten Teiles des Landes unter Josua, da dann das משכן in Schilo eine fürs erste bleibende Stätte erhielt, nachdem es während der vierzehn Jahre der Eroberung und der Verteilung, שבע שכבשו ושבע שחלקו, in Gilgal gewesen (Josua 18, 1). ויקהלו נחלה .כל עדת בני ישראל שלה וישכינו שם את אהל מועד והארץ נכבשה לפניהם: nachdem auch die letzte Eroberung mit Jerusalem unter David geschehen. Schilo war eine transitorische מנוחה, worauf auch schon von vornherein die äußere Konstruktion hinwies. Das Heiligtum verlor nur zum Teil den Charakter eines Wanderzeltes, ולא היה שם תקרה אלא בית אבנים בלבד מלמטן וחיריעות מלמעלן, es war nur unterhalb ein massives Gebäude, oberhalb war es mit den Teppichen des Stiftzeltes gedeckt (Sebachim 112 b), weshalb es sowohl "Haus" ותביאהו בית ד׳ שילה (Sam. I. 1, 24), als "Zelt" genannt wird: ויטש משכן שילה אהל שכן באדם (Ps.78, 60), וימאם כאהל יוסף (daselbst 67). Jerusalem war נחלה: das ewige Erbe. Selbst zur Zeit des Verfalles nennt Gott es noch "sein Erbe". עזבתי את ביתי נטשתי את נחלתי וגו׳ היתה לי נחלתי כאריה ביער וגו׳ העיט צבוע נחלתי לי וגו׳ (Jirmija 12, 7 — 9 und Sebachim 119 a).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Daat Zkenim on Deuteronomy
אל המנוחה, “to the rest;” the rest which the Lord will provide for them.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Chizkuni
אל המנוחה, “to the rest;” you will not experience such a feeling until your enemies all around you have been thoroughly defeated.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rashi on Deuteronomy
עד עתה is the same as “by that time”.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Siftei Chakhamim
Like “yet.” I.e., the term עד עתה does not mean, “until now.” Otherwise it would mean, “Until this very day that we are standing in the desert.” This is impossible, for according to this, it would mean that they did not bring obligatory offerings in the desert. But this is not true, for they brought all types of sacrifices in the desert. Rather, the term עדיין refers also to the future — the fourteen years of conquering and dividing. In other words: Throughout those fourteen years you have not yet come to the peace... Therefore you will not bring obligatory offerings.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Nach Überschreiten des Jarden, während der Eroberungs- und Verteilungszeit, war das אהל מועד, die במת צבור, die במה גדולה in Gilgal; für die Einzelopfer עולות ושלמים waren die במות מותרות. Vierzehn Jahre dauerte dieser היתר במות. Darauf war das Heiligtum dreihundertneunundsechzig Jahre in Schilo und נאסרו הבמות bis zu Elis Tod und Schilos Untergang. Siebenundfünfzig Jahre trat dann wieder ein Provisorium mit היתר במות ein, während das אהל מוער in נוב und גבעון sich befand, bis endlich unter Salomo das בית עולמים zu Jerusalem erbaut wurde, womit für ewige Zeiten das במה-Verbot in Kraft trat (Sebachim 118 a und 119 a).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Daat Zkenim on Deuteronomy
ואל הנחלה, “and to the inheritance;” after you have crossed the river Jordan.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Chizkuni
ואל הנחלה, “and to the inheritance;” this will not be the case until after you have crossed the Jordan and have taken possession of the west bank.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rashi on Deuteronomy
אל המנוחה [FOR YE SHALL NOT HAVE COME YET] TO THE REST — This refers to Shiloh (Sifrei Devarim 66:2),
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Wir haben bereits Schmot S. 384 und Wajikra zu Kap. 17, 3 —9 den Begriff "במה" im Gegensatz zum מזבח und die im במה-Opfer בשעת איסור במות liegende Verirrung zu entwickeln versucht. Wir haben gefunden, dass nur an der Nationalstätte des dem göttlichen Gesetze errichteten Gottesheiligtums die Gewähr gegeben ist, dass der Opfernde sowohl mit seinem Gottbewusstsein sich auf den Boden der von der Nation verbrieften Gottoffenbarung stellt, als auch die Gottesnähe nur in Hingebung an das von Gott der Nation für alle überlieferte Gesetz sucht. Für beides fehlt bei במת יחיד jeder Abirrung abweisende Ausdruck. Es kann sein Gott, dem er ein Opfer weiht, der einzig Eine der jüdischen Wahrheit sein; allein er kann auch bis zur tiefsten heidnischen Wahnverirrung mit den שעירים על פני השדה zusammenfallen. Vor allem fehlt aber der Bama jede Beziehung zur תורה, und wird ein בשעת איסור במה Gott בחוץ dargebrachtes Opfer geradezu zu einem Abfall von dem Gesetze, welches Gott als einzige Vermittlung zwischen uns und Sich für alle Zeit gesetzt hat. Wie tief die Bamaversündigung nach Eintritt des אסור במות den pflichttreuen Zusammenhang aller nationalen Glieder mit der einen in Gottes Gesetz niedergelegten Aufgabe untergräbt und dem verderblichsten Subjektivismus Tür und Tor öffnet, ist aus dem Verfall zur Zeit der Könige offenbar, in welcher nichts so sehr und wiederholt als die Klage hervorgehoben wird, dass die Bamoth aus dem Volke nicht weichen wollen.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rashi on Deuteronomy
נחלה [AND TO] THE INHERITANCE — This refers to Jerusalem (Sifrei Devarim 66:2; Zevachim 119a).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Das Motiv für den absoluten איסור במה, sowie die Beschränkung des היתר selbst בשעת היתר במות auf solche Opfer, die, wie עולות ושלמים, den Charakter der Freiwilligkeit tragen, mit Ausschluss von חטאות ואשמות, die in speziellerer Beziehung zu den Diktaten des Gesetzes stehen, dessen Vergegenwärtigung bei der Privatbama keinen Ausdruck hat, ist nach allem diesen nicht fern liegend. Einer eingehenden Erwägung bedarf jedoch die gesetzliche Tatsache, einmal: dass, sobald und so lange das göttliche Gesetzesheiligtum eine bleibende Stätte nicht hatte, die Bamot erlaubt waren, und ferner, dass zu einer solchen Zeit in dem göttlichen Gesetzesheiligtum, der öffentlichen Bama, die nationale Gesamtheit wohl Pflichtopfer, insbesondere שקבוע להן זמן, die von den zu begehenden Zeitmomenten geforderten, in keiner Weise aber der einzelne seine Pflichtopfer, חטאות und אשמות, darbringen durfte.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Das von der Nation in der Wüste auf Gottes Geheiß hergestellte משכן behält, wo es sich befinde, den Charakter des Nationalheiligtums, in welchem die Nation in den vom Gesetz bestimmten Zeiten durch die vorgeschriebenen bedeutungstiefen Opferhandlungen immer wieder und wieder die Anforderungen zum Ausdruck bringen soll, deren Erfüllung die Gottesnähe in der Nation, die Verwirklichung des ועשו לי מקדש ושכנתי בתוכם bedingt.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Allein, damit dieses Heiligtum seine Bestimmung der Heiligung des ganzen Volkslebens erfüllen soll, damit es und mit ihm das Gesetz, das seinen wesentlichen Inhalt bildet, der hoch über die Gesamtheit und die einzelnen hinaus gehobene Mittelpunkt werde, der alle und alles zu sich heranziehe, alle und alles in gleicher Pflichtigkeit binde und mit gleicher Verantwortlichkeit treffe, darf zwischen Gott mit seinem Gesetze und jedem einzelnen mit seiner Pflicht nichts, am allerwenigsten ein Bruchteil der Nation eintreten, es darf der einzelne mit dem Bewusstsein seiner Schuld und seiner Gottes Nähe wieder suchenden Sühnebedürftigkeit nicht nach einer nicht von Gott, sondern nach zufälliger Wahl dem Heiligtum angewiesenen Örtlichkeit, nicht nach Gilgal, Nob, Gibeon, auch nicht nach Schilo und Jerusalem als solcher, als Efraims und Judas Stadt, vielmehr nur zu der Örtlichkeit hinaufwandern, die Gott zum "Träger seines Namens", zur Stätte seines Heiligtums bestimmt, von der Er gesprochen: פה אשב כי אותיה, von der Gott die heiligende Kraft seines Gesetzesheiligtums ausgehen lassen will. Es soll das Gesetz als ein der ganzen Nation von Gott gegebenes und nicht aus der Nation oder einem Bruchteil der Nation hervorgegangenes im Bewusstsein aller Glieder desselben intakt erhalten bleiben, und daher auch seine Stätte, zu welcher den einzelnen das Schuldbewusstsein seiner Verirrung gegen das Gesetz zieht, nicht aus der Wahl der Nation, sondern aus Gottes Bestimmung hervorgegangen sein.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
So lange daher das משכן nur den Bamacharakter einer במת צבור trägt, hat der einzelne seine חטאות ואשמות dortin nicht zu bringen. Ja, nach einer Auffassung, selbst צבור nicht die חטאות ihrer Verirrungen gegen das Gesetz, חטאות שאין קבוע להן זמן, wie פר העלם דבר של צבור und שעירי ע׳׳ז; denn nur in קרבנות שקבוע להן זמן, mit welchen die Nation ihre ewige Aufgabe ausspricht, steht die nationale Gesamtheit rein als Vertreter und Depositär des Gesetzes für das Gesetz da. In konkreten Verirrungen steht aber der Gesamtheit wie dem einzelnen das Gesetz gegenüber und bedarf des Kennzeichens seiner intakten Hoheit und Erhabenheit über der Nation. Ganz in derselben Gedankenrichtung dürfte sich auch die Gestattung der Privatbama בשעת היתר במות begreifen lassen. Eben weil auch das משכן nur noch den Bamacharakter trägt, Gott noch nicht die Stätte bezeichnet hat, wo sein "Name" — das ist im tiefen Grunde sein "Gesetz" (siehe Chron. I. 13, 6) — zu finden sein soll, und der einzelne auch dort nur zu Gott und nicht speziell mit seinen Beziehungen zum Gesetz hintreten darf, ist eben Gott — so zu sagen — überall zu finden, und auch die Privatbama für נדרים ונדבות gestattet. Diese Gestattung selbst hält das Bewusstsein in allen Gliedern der Nation aufrecht, dass die zeitliche משכן-Stätte noch nicht die von Gott erwählte sei, dass noch nicht באתם אל המנוחה ואל הנחלה, dass לשכנו תדרשו ובאת שמה noch Aufgabe der Nation in allen ihren Gliedern sei, die "Gottesstätte zu suchen" und der "Bekundung der Gottesgegenwart" zu harren, durch welche sie eben Gott als "seine" Stätte bezeichnen werde, wie sich dieses "Suchen" und diese "Bekundung" (Ps.132) — siehe Jeschurun Emporlieder — in Davids "emporringem Liede" ausgesprochen. Erwies sich doch die Örtlichkeit, die endlich als ׳נחלת ד, als das ewige Erbe bleibend von Gott als die Stätte seines Gesetzesheiligtums mit איסור במות für alle Zeit erwählt wurde, als eben die, die mit ihrer historischen Bedeutung weit über jede nationale Gegenwart hinaus in den Ursprung der Nation, ja, nach den in derselben erhaltenen Überlieferungen, bis in die ersten Anfänge der Menschheit hineinreicht, mit deren Betreten jedes Geschlecht sich somit als Erben und Fortträger der nationalen Bestimmung, ja der Bestimmung der Gesamtmenschheit, und die jüdische Aufgabe nur als Rückkehr zum ursprünglichen gottnahen Menschtum und als Wiederbringer desselben begreifen lernt. Die Stätte selbst, die Moriahöhe, wo nach der Überlieferung auch Noa und Adam Gott ihren Altar gebaut (בית הכחירה רמב׳׳ם u. 2, 1 u. 2), spricht mit ihren menschengeschichtlichen Erinnerungen es aus, dass מציון תצא תורה und ביתי בית תפלה יקרא לכל העמים.
Ask RabbiBookmarkShareCopy