신명기 32:9의 주석
כִּ֛י חֵ֥לֶק יְהֹוָ֖ה עַמּ֑וֹ יַעֲקֹ֖ב חֶ֥בֶל נַחֲלָתֽוֹ׃
여호와의 분깃은 자기 백성이라 야곱은 그 택하신 기업이로다
Rashi on Deuteronomy
כי חלק ה' עמו FOR THE PORTION OF THE LORD, HIS PEOPLE — Why all this? (Why did He save them from destruction?) because His portion was comprised in them and was destined to come forth. And who is His portion? עמו HIS PEOPLE. And Who is His people?
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Sforno on Deuteronomy
יעקב חבל נחלתו, for he as well as his sons became servants of the supreme G’d. By contrast, whenever there was a pious and G’d fearing individual among the gentile nations, such piety and belief in G’d was never transmitted to and carried on by the next generation.
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Siftei Chakhamim
Because His portion was hidden among them, etc. Because the term כי (because) always explains what precedes it. So here too, it implies that Scripture wants to give an explanation of what preceded.
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Rav Hirsch on Torah
V. 9. כי חלק ד׳ עמו. Gott ließ Israels Söhne nicht in dem für sie bestimmten Lande zum Volke heranwachsen und sich unter den von diesem Lande gegebenen Bedingungen und Einflüssen zu einem Volke entwickeln und ausbilden, ließ es vielmehr im Gegensatz zu allen anderen Völkern ohne Land ein Volk werden und dann ein für sie bestimmtes, von andern bereits völlig kultiviertes und angebautes — ja, wie wir Wajikra 25, 34 anzumerken hatten, in seinen vorgefundenen Bodenkultur- und Städtebauverhältnissen gewissermaßen stabil zu erhaltendes — Land in Besitz nehmen, weil חלק ד׳ עמן, weil dieses Volk als Volk, Gottes Volk, Gott angehörig, mit seinem Volkwerden Gott zu Teil sein und bleiben sollte. Was den anderen Völkern ihr Landesboden ist, das ist Israel seine Beziehung zu Gott. Wenn andere Völker mit ihrem ganzen Sein und Werden in ihrem Boden wurzeln, aus ihm und an ihm, in dessen Überwindung, Aneignung, kultivierender und anbauender Umwandlung zum sozialen Menschenboden und unter dessen klimatischen Einflüssen die Bedingungen ihrer physischen, geistigen, sittlichen und sozialen Kulturentwicklungen schöpfen, — und daher die in dem Rahmen ihrer Völkerkultur ihnen fühlbar wirkenden Potenzen und Mächte vergöttern und als ihr Völkergedeihen bedingende Gottheiten verehren: soll Israel seine physische, geistige, sittliche und soziale Kultur von Gott gestaltet mitbringen ins Land, soll sich und sein Volksleben nicht dem Lande, sondern das Land sich und seinem von Gott festgestellten Volksleben unterwerfen und so mit seinem Volksdasein, seinem Volksleben und seinem Volksgedeihen, im Gegensatz zu den Verirrungen und Wahngeburten der Völker, Gott als die einzige wirkliche und wahrhaftige Macht und Quelle aller Völkerwohlfahrt proklamieren — ולקחתי אתכם לי לעם sprach Gott an Israels Leiden umnachteter Volkeswiege, und dann erst: ׳והבאתי אתכם אל הארץ וגו (Schmot 6, 7 u. 8). Andere Völker sind in tiefem Grunde חלק ארצם, Jisrael ist nach Ursprung und Bestimmung: חלק ד׳.
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Chizkuni
כי חלק ה׳ עמו, “for the portion of the Lord is His people.” He took His own share just as all the nations of the earth took a share each. (B’chor shor)
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Rashi on Deuteronomy
יעקב חבל נחלתו JACOB THE ROPE OF HIS INHERITANCE — and he is the third amongst the patriarchs, who is endowed with three merits: the merit of his grandfather, the merit of his father and his own merit thus altogether three — like a rope (חבל) that is made up of three strands. Only he and his sons became His inheritance, not, however, Ishmael, Abraham’s son, nor Esau, Isaac’s son (cf. Sifrei Devarim 312:3),
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Siftei Chakhamim
He was the third patriarch, etc. I.e. therefore Yaakov is called “the cable of His heritage.”
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Rav Hirsch on Torah
יעקב חבל נחלתו. Darum heißt die Wurzel dieses Volkes nicht Jisrael, sondern Jaakow, eine Menschenfamilie, die als יעקב bodenlos und heimatlos den ganzen Leidenskelch austrinken musste, welcher bodenlosen und heimatlosen und darum, nach Anschauungen der Völker, rechtlosen, nirgends berechtigten Menschen inmitten eines auf Bodenbesitz und Landeshoheit machtstolzen Volkes kredenzt ward, das von der eingeborenen unverlierbaren Hoheit des Menschen als Menschen nichts mehr wusste. "Jaakow", in allem die "Ferse haltend", in welchem die Menschen sonst ihren Halt und ihre Größe suchen; ohne Boden und ohne Macht, und darum ungeübt und nimmer glänzend in den Erfindungen, Künsten, Wissenschaften und Fertigkeiten, die der Menschengeist in seinem Ringkampf mit der Natur und den mitstrebenden Einzel- und Völkergenossen zu dem Aufbau und Ausbau eines Einzel- und Volkslebens erwirbt und darin triumphierend die Menschengröße feiert; Jaakow, יעקב חבל נחלתו Jaakow, um der Armut und des Glanzlosen seiner Erscheinung willen von dem Symposion der Völker zurückgewiesen, fiel gleichsam als Los Gott zum Erbe. Alle anderen Völker konnten, so zu sagen, Gott nicht, und noch weniger konnten sie sein Gesetz gebrauchen. Es waren andere Götter, deren Gunst vermeintlich sie groß machte, und vor allem waren es andere Ziele und andere Motive, in welchen sie das Regime ihres Lebens suchten und schöpften. Für ein auf den Gottesdiktaten der Sittenheiligung, der Wahrheit, des Rechts und der Liebe sich aufbauendes Leben, das in jeder Fuge die alleinige Gottesherrschaft auf Erden und über die Erde zur Anschauung bringen soll, war da kein Raum, wo mit dem Jubelruf: "wir wollen uns einen Namen machen!" der Turmbau des menschengeschichtlichen Ruhmes eingeleitet war. Nur Jaakow, das aus sich nichts hatte, dem keine der von den Völkern als Gottesmächte verehrten Potenzen etwas gewährte noch gewähren konnte, das alles nur aus Gottes Händen zu empfangen hatte und empfing, nur Jaakow war das geeignete Gefäß für Gottes Menschheitszwecke auf Erden, nur es konnte als "Jaakow" die Sendung empfangen, "Jisrael" zu sein: die Gottesherrschaft und deren Huldigung durch ein pflichtgetreues Leben inmitten der Menschen zu verkünden.
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Chizkuni
יעקב חבל נחלתו, “Yaakov the lot of His inheritance;” there is a repetition here as the word חבל is understood as meaning the same as the word חלק. We find this word used in this sense in Psalms 16.6: חבלים נפלו לי, “tracts of land have fallen to my lot;” the same word is also used as meaning: “inheritance,” as one measures land by using a חבל, “rope.” (B’chor shor)
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Siftei Chakhamim
He and his sons were His [Hashem’s] heritage. The question: Why is it also not written “Avraham or Yitzchok”? He answers that Yaakov and [all of] his sons were for Him an inheritance, but Avraham had Yishmoel who is not part of His inheritance, and Yitzchok had Eisov. Even though it has already been said above that the reason Hashem did not destroy them was because of the number of Bnei Yisroel, who are of the descendants of Shem, nevertheless it was still not explained there the connection between them and the number of Bnei Yisroel, such that He saved the generation of the Dispersion for their sake. Here it explains that the reason is “for Yaakov etc.” was hidden among them. Even though from the phrase, “Because [of] Hashem’s portion, etc.” it is not understood as “they were hidden within them.” But since it gives a reason for that which is written above, “He established the boundaries of peoples according to the number of Bnei Yisroel” which means according to the number of Bnei Yisroel who are destined to emerge from them, i.e. who were hidden within them. (Re”m)
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Rav Hirsch on Torah
חבל: eine Messschnur und auch ein mit solcher zugemessenes Teil. Ausdrücke, wie חבלים נפלו לי בנעימים (Ps.16, 6), noch mehr: משליך חבל בגורל (Micha 2, 5), lassen die Verwendung der Schnur auch zu einer Verteilung durchs Los vermuten, es ist aber nicht klar, in welcher Weise. — נחלה ja ganz eigentlich ein Besitztum, das jemandem durch Verlassenschaft eines früheren Eigentümers zufällt. Von allen anderen völkergestaltenden Mächten verlassen und aufgegeben, fiel Jisrael Gott zu.
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