창세기 9:22의 주석
וַיַּ֗רְא חָ֚ם אֲבִ֣י כְנַ֔עַן אֵ֖ת עֶרְוַ֣ת אָבִ֑יו וַיַּגֵּ֥ד לִשְׁנֵֽי־אֶחָ֖יו בַּחֽוּץ׃
가나안의 아비 함이 그 아비의 하체를 보고 밖으로 나가서 두 형제에게 고하매
Rashi on Genesis
וירא חם אבי כנען AND HAM THE FATHER OF CANAAN SAW — Some of our Rabbis say that Canaan saw it and told his father about it, and on that account he is mentioned in connection with this matter and was cursed (Genesis Rabbah 36:7).
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Sforno on Genesis
וירא חם אבי כנען את ערות אביו, he saw the shameful deed his son כנען had done to his father Noach when he had castrated him. (according to some of our sages in Sanhedrin 70) According to the historian Berussi Hacaldaii, (compare Genesis 6,9) Canaan castrated his grandfather not surgically, but by some means of sorcery. His father Cham watched his son invoke the witchcraft without protesting or trying to stop him. Disgrace, shame, is also called ערוה, “nakedness.” Compare Ezra 4,14 וערות מלכא לא אריך לנא למחזא “it is not right that we should see the king being disgraced.” Also, in Deuteronomy 21,4 the expression ערות דבר does not refer to either literal nakedness, or to sexual licentiousness, or incest, but refers to “a disgraceful thing.”
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Radak on Genesis
וירא, by feasting his eyes on his father’s nudity, Cham showed that he was the father of Canaan, i.e. that his son already had inherited a genetic flaw. The additional impropriety he committed was that he told his brothers about it, instead of first covering his father’s nudity.
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Tur HaArokh
ויגד לשני אחיו בחוץ, “he told his two brothers who had remained outside.” The word ויגד suggests that Cham told his brothers about his father’s condition in a playful manner, making fun of their father’s state of undress. When Canaan heard what his father had seen, he went inside and either castrated his grandfather or engaged in sodomy with him, depending on which of the opinions in the Midrash we accept. This is why Noach cursed Canaan, not Cham.
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The Midrash of Philo
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Siftei Chakhamim
Some of our Sages say, he castrated him. Others say, he sodomized him. I will explain this a little later (v. 25, ד"ה אתה גרמת לי), with Hashem’s help.
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Rav Hirsch on Torah
Seine anderen Söhne blieben ehrfurchtsvoll und scheu בחוץ, draußen; Cham aber "ging hinein"; schon das Hineingehen, den Vater da aufsuchen, wo er erwarten durfte, nicht gesehen zu werden, hingehen, "um den Vater auch einmal im Rausch zu sehen", das stempelt schon Cham zum Kanaaniter. Und nun die Steigerung, — ,וירא אבי כנען, ider doch selbst schon Vater war, und den somit der Gedanke an das Verhältnis seines Kindes zu ihm doppelt mit den Gefühlen des Sohnes gegen seinen Vater hätte erfüllen müssen, — ערות אביו — und nun noch gar ויגד! nicht bloß ויאמר, sondern: vergegenwärtigen, anschaulich machen durch Worte, erzählen, macht eine ganze Erzählung daraus, freut sich mit dem Ereignis, das er gesehen, und glaubt auch seinen Brüdern etwas Ergötzliches zu erzählen!!
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Chizkuni
ויגד לשני אחיו, “he told his two brothers of this.” Since the Torah did not use the word: ויאמר, for Cham telling his brothers, but ויגד, “he elaborated on this,” it is clear that he emphasised that his father had embarrassed himself. According to Rabbi Yaakov bar Zivdi in B’reshit Rabbah 36,5 the reason why a Canaanite slave is released immediately when his owner has ruined a tooth of his or an eye of his (Exodus 21,26), is because the eye is used to see things that should not be seen, and the tooth (mouth) is used to tell what should not be told. [Once the limb of a Canaanite’s slave whose forefather had abused it has been ruined, that curse has been removed from him . Ed]
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Rashi on Genesis
וירא את ערות אביו AND HE SAW HIS FATHER'S NAKEDNESS — Some say that he castrated him and some say that he sodomized him (Sanhedrin 70a).
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Sforno on Genesis
ויגד לשני אחיו בחוץ, he revealed that he had enjoyed what his son had done.
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Haamek Davar on Genesis
And told it (vayageid) to his brothers. Vayageid signifies regaling the listener with a story rather than reporting it dryly. Thus Cham’s Canaan-like behavior consisted in the way he relayed the information and not only in the fact that he did so.
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Rav Hirsch on Torah
Wir haben schon darauf hingewiesen, wie in dem אבי כנען an das bereits in seiner Entartung vorhandene Volk gedacht wird, und so Israel, zwischen zwei chamitische Völker gestellt, in Egypten die soziale, in Kanaan die sittliche Entartung vor Augen, an dem Grabe beider Völker des leisen Anfangs inne werden sollte, mit welchem diese Entartung begonnen, — und dieser Anfang war: das Verhältnis Cham׳s zu seinem Vater!
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Rav Hirsch on Torah
Auf das Verhältnis der Kinder zu den Eltern ist die ganze Menschenwelt gebaut. Freilich sind die Eltern um der Kinder willen da, die Mutter: אם, die Bedingung, und der Vater אב: (von אבה) der dem Heile des Kindes hingegeben sein sollende. Aber beides ist bedingt durch כבוד ומורא אב ואם, durch Verehrung und Ehrfurcht vor Vater und Mutter. Nicht umsonst steht diese Mizwa als Schlußstein der ersten Gesetzestafel. So lange Kinder in den Eltern die Depositäre der göttlichen Aufgabe erblicken, nicht das leiblich sinnliche, sondern das geistige Wesen in ihnen achten, aus dessen Händen sie ihr geistiges Wesen erhalten, so lange wächst die Menschheit wie ein Baum. Wenn aber umgekehrt dies Moment den Kindern ganz entschwunden ist; wenn es eine Möglichkeit ist, dass das Kind sich an der Seite des väterlichen Wesens, die sinnlich ist, freuen kann; wenn die Scheu des Kindes vor den Eltern geschwunden ist; dann ist der Stamm durchschnitten, der aus der Vergangenheit die Zukunft immer veredelter hervorgehen lassen soll. Dann betrachtet sich das jüngere Geschlecht nur als יורש des älteren, das, als das rüstigere, das ältere, abgelebte, verdrängt und an seine Stelle tritt (ירש, aus dem Besitz drängen, verwandt mit גרש und selbst mit כרש, dem Namen des großen Welteroberers). In Israel soll das Verhältnis der auf einander folgenden Geschlechter נחלה, eine "Strömung" sein, da überträgt das Alter seine Kraft und seine Macht, seine geistigen und leiblichen Schätze dem Folgenden. Da liegt die Quelle der Kräfte oben, abwärts geht der Strom, es ist die geistige Aufgabe, die das Ältere mit den Mitteln auf das Jüngere überträgt. Dort hingegen beginnt jedes Geschlecht seine Schule von neuem, will von der Vergangenheit nichts lernen, es wechseln die Geschlechter auf Erden und die eigentliche Zukunft ist noch zu erwarten. (Siehe נחלה a 62 a. נחלה nur bei ירושה ;ישראל bei בן נח). Also כבוד ומורא אב ואם ist die Grundlage aller Menschenentwicklung. Als daher Israel an die Grenze des Landes geführt war, das von seinen Bewohnern um ihrer Entartung willen Israel zum reinen Lebensaufbau geräumt werden sollte, ward ihm diese Entartung und ihre Folgen gezeigt und zu ihm gesprochen: siehe, diese Entartung begann mit der ersten Verachtung, mit welcher der Stamm- vater dieser Bevölkerung seinen Vater betrachtet hatte!
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The Midrash of Philo
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Rav Hirsch on Torah
Es ist übrigens nicht notwendig, dass hier dieses וירא את ערות אביו im buchstäblichen Sinne gemeint sei. Abgesehen davon, dass ערוה überhaupt als Ausdruck für eine Schwäche, eine schwache Seite, einen beschämenden Zustand, und damit auch ראה sehen, in Verbindung vorkommt, z. B. 1.1) לראות את ערות הארץB. M. 42.9) die Blöße, die Schwäche, den erniedrigten Zustand des Landes zu sehen, seid ihr gekommen, so kommt "Blöße" ganz speziell als Bezeichnung des den Menschen er- niedrigenden Zustandes des Rausches vor: הוי, heißt es Chabakuk 2, 15. משקה רעהו מספח חמתך ואף שכר למען הביט על מעוריהם: " ,der du deinem Nächsten, "Weh׳ der du deinem nächsten zu trinken gibst, ihm mit Wut zusetzest und ihn berauscht machst, um dich an ihrer Blöße zu weiden!" Dazu kommt auch גלה, (hier) ויתגל, auch nicht gerade als buchstäbliche Entblößung, sondern als Ausdruck des Sichselbsterniedrigens, des Sichgehen- lassens vor. So sagt Michal zu David: (Samuel 2, 20) מה נכבד היום מלך ישראל אשר נגלה היום לעיני אמהות עבדיו כהגלות נגלות אחד הרקים, "wie hat sich heute Israels König geehrt, indem er sich heute vor den Augen der Mägde seiner Diener, wie nur einer der Charakterlosen bloß gegeben!" Es kann daher Noa in seinem Zeltgemach lediglich im erniedrigenden Zustand des Rausches dagelegen haben, ohne dass eine wirkliche Körperentblößung stattgefunden.
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