민수기 15:8의 주석
וְכִֽי־תַעֲשֶׂ֥ה בֶן־בָּקָ֖ר עֹלָ֣ה אוֹ־זָ֑בַח לְפַלֵּא־נֶ֥דֶר אֽוֹ־שְׁלָמִ֖ים לַֽיהוָֽה׃
번제로나 서원을 갚는 제로나 화목제로 수송아지를 예비하여 여호와께 드릴 때에는
Rav Hirsch on Torah
V. 8. איל .וכי תעשה וגו׳ und כבש bilden zusammen die קרבנות מן הצאן, darum schließt sich (V. 6) איל einfach או לאיל תעשה usw. dem עולה und זבח vom כבש an. Beide sprechen die עולה- und שלמים-Gedanken vom Standpunkte des von Gott geleiteten Geschickes als צאן aus. בן בקר aber bringt diese Gedanken vom Standpunkte der Mitarbeit am Gotteswerk auf Erden zum Bewusstsein, darum wird die נסכיםVorschrift für בן בקר wieder besonders eingeleitet. — לפלא נדר או שלמים, diese Zusammenstellung hat große Schwierigkeiten. שלמים ist in keiner Weise ein Gegensatz zu נדר, es ist ja שלמים selbst entweder נדר oder נדבה und ist ohnehin bereits in זבח, das שלמים und תודה umfasst, mit enthalten. Der Gegensatz zu נדר wäre נדבה, wie ja auch ganz dieselbe Bestimmung (V. 3) lautet. Vielleicht findet dieses Auffallende in der Bedeutung der בן בקר-Opfer seine Motivierung. Indem hier שלמים als Gegensatz zu נדר genannt ist, ist offenbar vorausgesetzt, dass hier unter נדר nur עולה gedacht worden und שלמים vorzüglich der נדבה verblieb. Es dürfte "vielleicht" damit gesagt sein, dass שלמי נדר von בקר in der Regel nicht vorausgesetzt werden, wohl aber שלמי נדבה von בקד, so dass hier נדבה durch שלמים ausgedrückt werden konnte. Bedenken wir, dass שלמי בקר den שלמים-Gedanken vom Standpunkte בקר, somit die Freude am ungetrübten Daseinsglück im Bewusstsein der tätigen Mitarbeit am Gotteswerke auf Erden zum Ausdruck bringt, so dürfte dies beglückende Hochgefühl der Freude am erfüllten Lebenslauf sich wohl einmal als die momentane Spende einer besonderen beglückenden Erfahrung einstellen und dann zum sofortigen Ausdruck im שלמי נדבה drängen, wo sodann das sofort geweihte שלמים בקר Ausdrucksträger jenes beseligenden Augenblickes bleibt. Allein נדר, das Geloben eines בן בקר zum שלמים für einen künftigen Moment, antizipiert die Möglichkeit einer völlig ungetrübt freudigen Zufriedenheit mit seinem Wirken, somit ein Selbstgefühl, welches das göttliche Gesetz eher zu unterdrücken, als zu pflegen sich veranlasst sehen konnte.
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