히브리어 성경
히브리어 성경

민수기 5:31의 주석

וְנִקָּ֥ה הָאִ֖ישׁ מֵעָוֺ֑ן וְהָאִשָּׁ֣ה הַהִ֔וא תִּשָּׂ֖א אֶת־עֲוֺנָֽהּ׃ (פ)

남편은 무죄할 것이요 여인은 죄가 있으면 당하리라

Rashi on Numbers

ונקה האיש מעון THEN SHALL THE MAN BE GUILTLESS FROM INIQUITY — This means, if the waters try her (have effect on her), he should not worry and say: “I have incurred guilt through her death!” — No, he is free from punishment. Another explanation is: As soon as he has made her drink the water and she is proved innocent she may lawfully remain with him as his wife, and he is free from sin in permitting this, but if he lives with her before this, he is not free, for a סוטה (a wife suspected of infidelity) is forbidden to her husband pending her trial (cf. Sifrei Bamidbar 21).
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Sforno on Numbers

ונקה האיש מעון, even though he had suspected his wife’s fidelity. The reason is that by her conduct she had given him just cause for such suspicions. Had she not ignored his warnings things would not have come to such a pass. We have our sages in Shabbat 56 on record that David did not accept badmouthing which was designed to make Mephiboshet appear as having been disloyal to him. He rather based himself on visual evidence. [This was Sh’muel’s interpretation of what had occurred. Rav disagrees with his assessment. Ed.]
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Rashbam on Numbers

ונקה האיש מעון, even though he had been responsible for his wife coming to such a tragic end due to his having been jealous of her. Personally, I think the Torah tries to tell us that if her husband had remained silent about his suspicions, he would have been guilty, whereas now he is not. Seeing that once he was suspicious of her fidelity he was forbidden to cohabit with her, he had no other option. Instead, היא תשא את עוונה, she will have to bear the burden of her guilt. Seeing that she had committed adultery she has to accept the consequences.
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Rabbeinu Bahya

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Siftei Chakhamim

The sotah is forbidden. Since the Torah had to write “the man is cleansed of sin,” meaning that she is permitted to him after drinking, this implies that before she drinks she is forbidden to her husband.
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Rav Hirsch on Torah

V. 31. ונקה האיש מעון וגו׳. Nur wenn der Mann in dem Momente, in welchem er die Schuld oder Unschuld der Frau der göttlichen Entscheidung unterstellen will, sich selber von jedem geschlechtlichen Vergehen, ja von jeder geschlechtlichen Verirrung frei weiß, kann er die Gottesentscheidung hinsichtlich der Frau erwarten. Hat er aber selbst die Gesetze geschlechtlicher Reinheit verletzt, hat er, nachdem die Frau durch קנוי וסתירה ihm אסורה geworden (V. 14), gleichwohl noch die Ehe mit ihr fortgesetzt, שבא עליה לאחר שקנא ונסתרה, oder hat er sonst je einmal, seitdem er vor Gott zurechnungsfähig geworden, irgendwie und irgendwo ein geschlechtliches Keuschheitsgesetz übertreten, ja, wenn er auch nur zu geschlechtlichen Ausschweifungen seiner Angehörigen nachsichtig geschwiegen, so kann er den Sotatrank seiner Frau nicht reichen, ת''ר ונקה האיש מעון בזמן שהאיש מנוקה מעון המים בודקין את אשתו אין האיש מנוקה מעון אין המים בודקין את אשתו ואומר (הושע ד') לא אפקוד על בנותיכם כי תזנינה ועל כלותיכם כי תנאפנה כי הם עם הזונות יפרדו ועם הקדשות יזבחו ועם לא יבין ילבט ,מאי ואומר וכי תימא עון דידיה אין דבניה ובנתיה לא תא שמע לא אפקוד וגו׳ וכי תימא עון אשת איש אין דפנויה לא תא שמע כי הם עם הזונות יפרדו וגו׳ מאי ועם לא יבין ילבט אמר רבי אלעזר אמר להם נביא לישראל אם אתם מקפידים על עצמיכם מים בודקין נשותיכם ואם לאו אין המים בודקין נשותיכם (Sota 47 b; Jebamot 58 a תוספ׳ ד''ה ונקה). Gottes Sittengesetz erteilt mit nichten dem männlichen Geschlechte einen größeren Freibrief für geschlechtliche Verirrungen als dem weiblichen!
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Chizkuni

ונקה האיש מעון, “and the man will be free from guilt,” the guilt of allowing his wife to indulge in infidelity while married to her without divorcing her.
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Sforno on Numbers

והאשה ההיא תשא את עונה, that if she had been guilty of adultery she would die, and if not, her public embarrassment at undergoing the procedure as a punishment for having had the effrontery to ignore her husband’s warning would be her punishment.
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Rav Hirsch on Torah

Es lehrt ferner die Halacha, dass so wie die des Ehebruchs verdächtige Frau, so lange sie nicht durch den Sotatrunk für rein erklärt worden, dem Ehemann אסורה ist, ebenso auch derjenige sie nie heiraten darf, der des Ehebruchs mit ihr verdächtig geworden, auch nachdem die Ehe durch Scheidung gelöst. בשם שאסורה לבעל כך אסורה genannt (Verse 14, 27 und 29), dass sie durch "נטמאה" Wiederholt wird sie לבועל ein solches Vergehen die "Reinheit" für das Heiligtum der Ehe und das Heiligtum im allgemeinen eingebüsst, um zu sagen, dass sie לבועל ,לבעל und לתרומה, wenn sie Tochter oder Frau eines כהן ist (siehe Wajikra 21, 7 u. 22, 12) die טהרה verloren und für alle drei Beziehungen אסורה ist (Sota 28 a).
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Chizkuni

את עונה, “her guilt.” The meaning of the word: עון here is the same as the same word in Samuel I 28,10: אם יקרך עון בדבר הזה, “if in this matter you would become guilty of something, etc.;” King Saul absolves the witch of Endor in advance of her complying with his request. Once the moral standards of the Jewish people had declined so that the incidence of infidelity, adultery, was no longer a rare event, the practice of subjecting women accused of such to Divine intervention in order drink the bitter waters to clear her name was discontinued. This discontinuation was based on when the prophet Hoseah, 4,14 wrote (quoting G-d) לא אפקוד על בנותיכם כי תזנינה, “I will not punish your daughters for engaging in adultery.” The Targum on this line translates the words לא אפקוד, as if the prophet had said: לא אבדוק, “I will not examine if the accusation is justified” by letting My Holy Name be dissolved in water.) (Compare Talmud Sotah, folio 47).
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Rav Hirsch on Torah

Und es lehrt endlich die Halacha: כשם שהמים בודקין אותה כך המים בודקין אותו, wie der Sotatrunk ihr verhängnisvoll wird, in ganz gleicher Weise wird ihr Trinken dem Manne verhängnisvoll, mit dem sie sich die Ehe brechend vergangen. Nicht לצבות בטנך ולנפל ירכך heißt es in der das Verhängnisvolle aussprechenden Beeidigung V. 22, sondern לצבות בטן ולנפל ירך; denn auch den schuldvollen בועל erreicht dasselbe Verhängnis (Sota 27 b und 28 a).
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Rav Hirsch on Torah

Nicht aber jede Ehe konnte hinsichtlich ihres Fortbestehens, nachdem ihre Reinheit einmal. durch קנוי und סתירה in Zweifel gestellt worden, noch erst zu einer der göttlichen Entscheidung bedürfenden Frage gemacht werden. Es gab Ehen, die, einmal dahin gelangt, ohne weiteres nicht fortgesetzt werden durften. So weist die Halacha aus dem Text unseres Gesetzkapitels nach, dass nur, wenn die Ehe eine bereits vollständig vollzogene war — אשה תחת אישה — als deren gesetzlicher Fortbestand durch קנוי und סתירה zweifelhaft geworden, deren etwaiger Fortsetzung noch durch Sotaentscheidung Raum gegeben werden durfte, nicht aber, wenn dieser Zweifel bereits als ארוסה und שומרת יבם eingetreten (Sota 23 b). Sie weist ferner nach, dass das Gesetz die völlige körperliche Integrität beider Ehegenossen voraussetzt, und lehrt, dass wenn z. B. der Mann oder die Frau an einem körperlichen Gebrechen, wie Blindheit, Lahmheit, Stummheit, leidet, mer mi קנוי und סתירה sofort die Richtfortsetzbarkeit der Ehe entschieden ist (daselbst 27 a u. b). Auch wenn der Mann kinderlos ist und von der Frau keine Kinder zu erwarten sind, wird nach קנוי und סתירה die Ehe gelöst (Sota 25 b). Ebenso wenn die zu קנוי und סתירה gelangte Aufführung der Frau bereits über den bloßen Verdacht des Mannes hinaus zum öffentlichen Ärgernis, wie es heißt, zum Gespräch der Frauen am Spinnrocken geworden, וטהורה היא, heißt es (daselbst 6 b) ולא שישאו ויתנו בה מוזרות בלבנה, die Sotatrankprobe ist gegeben für den Fall, dass sie, abgesehen von dem Verdacht des Mannes, rein dasteht. Ist aber dadurch die Ehe bereits zum Volksgespräch geworden, so wäre die Fortsetzung ein sittliches Ärgernis מכוער הדבר ותצא (siehe Raschi daselbst 31 a).
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Rav Hirsch on Torah

Fassen wir alle diese Momente zusammen, so sehen wir, dass damit kein Inquisitorium in private Eheheimlichkeiten, sondern offen daliegende, zum Teil rein äußere Momente, gegeben sind, welche, nachdem die Frau durch קנוי und סתירה gerechten Anlass zum Verdachte gegeben hat, die Trennung der Ehe indizieren. Dass, wenn, wie bei ארוסה und שומרת יבם nur erst das persönliche Eheband geknüpft und die Frau noch nicht in das Haus des Mannes übergegangen ist, und ebenso wenn, wie bei אילונית und עקרה einer der wesentlichsten Zwecke durch diese Ehe überhaupt nicht zu erreichen steht, das bloße Stadium von קנוי וסתירה genügt, um im ersten Falle die Ehe nicht vollziehen und im zweiten Falle sie aufhören zu lassen, liegt, wie uns dünkt, sehr nahe. Ist doch auch ohnehin ein wirklicher Ehebruch einer ארוסה in noch höherem Grade als der einer נשואה strafbar. Allein auch die Rücksicht auf die körperliche Integrität beider Ehegenossen dürfte einer Einsicht in ihre Motive nicht allzuferne liegen. Die durch ein körperliches Gebrechen erzeugte größere Hilfsbedürftigkeit und Unselbständigkeit des einen wie des andern wird bei sittlichen Charakteren ebenso der Innigkeit der ehelichen Anhänglichkeit Vorschub leisten, wie sie dem Leichtsinne eine Brücke baut. Hat in einem solchen Verhältnis die Frau durch Verlassen des züchtigen Weges zu קנוי, zur Warnung Veranlassung gegeben und gleichwohl durch סתירה gezeigt, dass sie die Warnung nicht beachtet, so dürfte dies unter solchen Verhältnissen einen so hohen Grad von Leichtsinn indizieren, der die Fortsetzung der Ehe untunlich macht.
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Rav Hirsch on Torah

Betrachten wir dieses ganze Gesetz, von welchem רמב''ן in seinem Kommentare treffend bemerkt, dass es die einzige Rechtsinstitution des göttlichen Gesetzes ist, die ein stets zu provozierendes unmittelbares Eingreifen der göttlichen Wundermacht statuiert אין בכל משפטי התורה דבר תלוי בנס זולתי הענין הזה שהוא פלא ונם קבוע בישראל בהיותם רובם עושים רצונו של מקום, so zeigt sich darin Gott, der Stifter und Gründer der Menschenehe überhaupt, als Zeuge und Wächter eines jeden einzelnen jüdischen Ehebündnisses. Es ist die Gottesgegenwart in jedem jüdischen Eheleben, es ist die Treue des Weibes und des Mannes als ganz besonderes Augenmerk der göttlichen Waltung, es ist die Sittlichkeit der geschlechtlichen Beziehungen als die Wurzel alles geistigen und sittlichen Menschenheils, hinsichtlich deren daher allein eine Frage offensteht an Gottes allschauende Gegenwart, worauf diese ganze Institution beruht, und ist somit diese ganze Institution nichts als eine Verwirklichung der großen Grundwahrheit im konkreten Volksleben, die durch Verweisung der 'זב וזבה וכו aus מחנה לויה symbolisch lehrend vor Augen gehalten wird. שילוח זב וזבה aus מחנה לויה setzt geschlechtliche Reinheit als erste unerlässliche Bedingung alles geistigen Aufschwungs zu Gott, und השקאת סוטה zeigt eben diese geschlechtliche Reinheit des Familienlebens als angelegentlichstes Augenmerk der Waltungsnähe Gottes. פרשת סוטה verhält sich daher ebenso zu שילוח זב וזבה ממחנה לוי׳ wie פרשת גזל הגר zu שילוח מצורע ממחנה ישראל.
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