לֹ֣א תֹאסִפ֞וּן לָתֵ֨ת תֶּ֧בֶן לָעָ֛ם לִלְבֹּ֥ן הַלְּבֵנִ֖ים כִּתְמ֣וֹל שִׁלְשֹׁ֑ם הֵ֚ם יֵֽלְכ֔וּ וְקֹשְׁשׁ֥וּ לָהֶ֖ם תֶּֽבֶן׃
너희는 백성에게 다시는 벽돌 소용의 짚을 전과 같이 주지 말고 그들로 가서 스스로 줍게 하라
Rashi
wrong Heb. מאום, that is a blemish, a shameful thing. This “alef” is written but not read, in the Great Masorah, and it is of the form of (Exod. 5:7), “You shall not continue (תאספון).” If I did this, I would deserve that this curse come upon me.
Rav Hirsch
מקשש עצים (siehe Schmot 5, 7). Wir haben es dort zweifelhaft gelassen, ob קשש verwandt mit גזז ,קצץ, schneiden, kurzschneiden, oder verwandt mit גשש, herumtasten, etwas Greifbares auflesen, ursprünglich bedeutet. So bleibt es auch (Schabbat 96b) zweifelhaft, in welcher מלאכה das Sabbatverbrechen des מקושש bestanden, ob תולש ,מעביר ד׳ אמות ברה׳׳ר oder מעמר, ob im Schneiden, Auflesen oder Transportieren der Hölzer vier Ellen im רשות הרבים (siehe Schmot 35, 1-2). War es dies letztere, so dürfte die einleitende Bemerkung: ויהיו בני ישראל במדבר in sehr wesentlicher Beziehung zu dem ganzen Ereignis stehen. Es ist nämlich aus Schabbat 6b ersichtlich, daß מדבר, die Wüste, an sich nicht den Charakter eines Gesamtheitsraumes, דשות הרבים, hat, und nur בזמן שישראל שרויין במדבר, durch Israels Anwesenheit und während derselben die Bedeutung als רה׳׳ר hatte. Durch die Notiz ויהיו בני ישראל במדבר dürfte somit der Handlung des מקושש, vorausgesetzt, daß diese in העברת ד׳ אמות ברה׳׳ר bestanden, erst die Gesetzwidrigkeit begründet, und damit zugleich dem Irrtum vorgebeugt sein, daraus einen Präzedenzfall zur Beurteilung der מדבר בזמן הזה herzuleiten. Wir knüpfen hieran noch eine Bemerkung. Wenn nach der rezipierten Halacha der Schabbat die einzige Institution ist, deren Verletzung erst durch die Öffentlichkeit, פרהסיא, in der sie geschieht, zu der ע׳׳ז-gleichen Prägnanz gesteigert wird, und מומר לחלל שבת בפרהסיא, ebenso wie מומר לע׳׳ז als מומר לכל התורה כולה zu achten ist (Chulin 5a): so dürfte eben hier, wo durch die Zusammenstellung mit dem Vorhergehenden diese Gleichheit des חילול שבת mit ע׳׳ז hervortritt, die Bemerkung, daß בני ישראל an der Stelle des Verbrechens gegenwärtig waren und das Verbrechen in deren Gegenwart, המצאים אתו מקשש עצים (siehe V. 33) verübt wurde, von wesentlichster Bedeutung sein. Bedenken wir, daß der Begriff, der Öffentlichkeit, פרסום ,פרהסיא, nicht auf die konkrete Anwesenheit von עשרה ישראל beschränkt, sondern auch dann gegeben ist, wenn der Verbrecher weiß, daß seine Tat publik wird, יודע שיתפרסם (Aboda Sara 74b; 160 שו׳׳ת מהרי׳׳ק ), so ist ja eben wie hier, jedes der menschlichen Strafgerechtigkeit verfallende חילול שבת eben ein solches, das im Anblick der Publizität verübt worden und somit der ע׳׳ז gleich steht. Die עדים והתראה, die dem Verbrecher Gesetz und Strafe entgegenhalten, vergegenwärtigen ihm ja im Augenblick der Tat die größte Öffentlichkeit der Gesamtheit, deren Tribunal er sich ja mit seinem אף על פי כן preisgibt und in deren Vergegenwärtigung er mit Bewusstsein das Verbrechen begeht. Der Nachdruck daher, den, wie eben bemerkt, unsere Stelle auf die Gegenwart der בני ישראל bei dem Verbrechen des מקושש legt, dürfte daher wohl geeignet sein, die gesetzliche Tatsache zu motivieren, daß nur חילול שבת בפרהסיא dem ע׳׳ז-Verbrechen gleichgestellt wird. Vielleicht ist dies auch der Sinn des schwer erklärlichen Satzes des ר׳ יצחק im ספרי zum folgenden Verse:ויקריבו אתו המצאים אתו מקשש וגו׳ מגיד שהתרו בו מעין מלאכתו מכאן לכל וכו׳ , darauf: ר׳ יצחק אומר אינו צריך וכו׳ ומה ת׳׳ל ויקריבו מלמד התרו בו ואחד כך הקריבו. Es dürfte nach Obigem ר׳ יצחק haben sagen wollen, es stehe hier das המצאים אותו מקשש (siehe zu V. 33) nicht, um hier die bereits anderweitig resultierende Lehre von der bei jeder Kriminalzeugenfunktion notwendigen התראה zu geben, sondern um das fortan zu konstatieren, daß bei dem מקשש die zu dessen Vorführung vor das Gericht notwendige התראה, im Momente der Tatverübung geschehen, sein Verbrechen somit ein חילול שבת בפרהסיא gewesen, woraus dann weiter die gesetzlich wichtige Folgerung sich ergibt, daß aus der hier gegebenen Zusammenstellung mit ע׳׳ז eine solche Gleichstellung nur für חילול שבת כבפרהסיא zu entnehmen sei.
Rabbeinu Bahya
It is worth noting that the word אותו, “him,” occurs no fewer than six times in this short paragraph. This appears unnecessary as the Torah could have appended the suffix הו in most of these instances saving several letters. When you compare the Torah’s report about the blasphemer at the end of Parshat Emor (Leviticus 24,11-23) you will note that the Torah did make use of the suffix after the first time the man was mentioned. Another unusual feature of this paragraph is the description of the sinner as מקושש עצים, when we would have expected to read מלקט עצים בשבת, “someone collecting wood on the Sabbath.” The expression מקושש is reserved for matters connected with hay and straw. Examples are Exodus 5,7 and 5,12. On the other hand, the expression לקט is appropriate for the collecting of wood as we know from Jeremiah 7,18.