Comentário sobre Gênesis 20:5
הֲלֹ֨א ה֤וּא אָֽמַר־לִי֙ אֲחֹ֣תִי הִ֔וא וְהִֽיא־גַם־הִ֥וא אָֽמְרָ֖ה אָחִ֣י ה֑וּא בְּתָם־לְבָבִ֛י וּבְנִקְיֹ֥ן כַּפַּ֖י עָשִׂ֥יתִי זֹֽאת׃
Não me disse ele mesmo: É minha irmã? e ela mesma me disse: Ele é meu irmão; na sinceridade do meu coração e na inocência das minhas mãos fiz isto.
Rashi on Genesis
גם הוא ALSO SHE HERSELF — The word “also” presupposes that others also said the same: it serves to include her servants, cameldrivers and assdrivers — all these I asked and they told me, “He is her brother” (Genesis Rabbah 52:6).
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Or HaChaim on Genesis
בתם לבבי ובנקיון כפי "I acted with innocence and integrity." Avimelech said these words in the event Sarah was married, but not to Abraham. He claimed that if that were so what would Abraham have gained by declaring that she was his sister? This exonerated him from the death penalty, i.e. בתם לבבי. When he added בנקיון כפי, he pleaded that he was not guilty of the death penalty for robbery either, though we have a ruling both in Sanhedrin 57 and in Maimonides (the chapter quoted above) that a Gentile who commits robbery is guilty of the death penalty. It does not matter that the robbery is an act of kidnapping as distinct from stealing. The Talmud deduces this when it discusses the status of a prisoner of war who is considered as the victim of robbery or stealing. Accordingly, from the moment Avimelech took Sarah against her will he became guilty of the death penalty. Avimelech claimed that he thought both Abraham and Sarah were pleased at his taking Sarah for a wife. After all, he was the king and it meant social climbing for them both.
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Radak on Genesis
הלא הוא אמר לי, when I asked him concerning Sarah’s marital status. I had not even relied on what my servants had been told, but I asked him personally, to be certain.
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Siftei Chakhamim
To include her servants, camel-drivers, and mule-drivers... גמלים וחמרים is the correct text. It refers to the men who drive the camels and donkeys, [not the animals themselves].
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Rav Hirsch on Torah
בתם לבבי, in gänzlicher Hingebung meines Sinnes, ich hatte und brauchte nicht den mindesten Skrupel zu haben. — לבב, wahrscheinlich verwandt mit dem chal- däischen לפף zusammenwickeln, ineinander und miteinander verbinden: der Mittelpunkt des Organismus, wo alle Fäden und Hebel des physischen, geistigen und sittlichen Lebens sich vereinigen, und von wo aus sie sich entwickeln. לֵבָב heißt das ganze innere Sinnen; לֵב das schon mehr ausgeprägte, der Wille, Entschluss usw. Hier sagt das בתום לבבי usw.: Ich war gar nicht veranlasst, ein Unrecht darin zu finden, ich konnte mein ganzes Sinnen, ungeteilt, d. h. ohne irgend eine dagegen sprechende Regung, dem Schritte hingeben. Es geht hieraus hervor, dass, nach der damaligen dortigen Sitte, dies durchaus dem Könige frei gestanden haben müsse, sonst hätte er nicht sagen können בתום לבבי. Er fügt freilich hinzu בנקיון כפי, allein obgleich ihm Gott תום לבב Raw Hirsch on Genesis 20:6 zugesteht, so fehlt dort doch das נקיון כפים.
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Chizkuni
והיא גם היא, the word היא is spelled with the letter י.
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Rashi on Genesis
בתם לבבי IN THE INTEGRITY OF MY HEART —I did not intend to sin.
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Haamek Davar on Genesis
With an innocent heart. I did not take Sarah out of lust but out of the innocent desire to marry Avraham’s sister.
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Radak on Genesis
והיא גם היא, when I asked Sarah after I had taken her to my palace she also told me that “Avraham is my brother.” In view of this, what is my sin?
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Rav Hirsch on Torah
Wir haben zwei Ausdrücke für Hand: יד und כף, und ebenso zwei für Reinheit: טהר und נקי.
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Chizkuni
והיא גם היא, “and she also referred to Avraham as her brother not only in public but also when they were alone.
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Rashi on Genesis
ובנקיון כפי AND IN THE INNOCENCY OF MY HANDS —I am innocent of this sin because I have not touched her.
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Haamek Davar on Genesis
Clean hands. The moment I learned that she was married, I separated from her
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Radak on Genesis
בתם לבבי, in perfect innocence, if I had had any reason to believe that she was a married lady, even my heart would not have desired her, i.e. I would not even have lusted after her.
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Rav Hirsch on Torah
יד ist die gestreckte, tätige Hand. כף von כפף: die gebogene, Errungenes haltende Hand. טהר verwandt mit צהרים) ,זהר ,צהר chaldäisch טיהרא) die innere Reinheit, eigentlich das Durchsichtige, den Lichtstrahl Einlassende, somit: der für Göttliches und Reines Empfängliche. נקי von נקה, verwandt mit נכה ,נגח ,נגע, die alle ein bis zu Stoß und Schlag gesteigertes äußeres Berühren bedeuten, eigentlich: von sich wegschleudern, nicht an sich haften lassen, — נער כפיו מתמוך בשחד — bezeichnet die äußere Reinheit, Sauberkeit, sittlich somit: einen äußeren Makel, einen unrechten Besitz, eine an sich unrechte Tat nicht an sich haftend haben. Daher der juridische Begriff נקי. Das jüdische Gericht urteilt nicht nach Antecedentien und sonstigem Charakter, es gilt ihm nur der faktische, zur Verhandlung vorliegende Tatbestand. Der Angeklagte kann darin נקי sein, wenn er auch sonst ein Schuft wäre, und umgekehrt
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Chizkuni
עשיתי זאת, “have I done this.” This refers to his having kidnapped Sarah. According to a different interpretation, G-d was content with warning Avimelech because he had taken the trouble to investigate Sarah’s marital status. Pharaoh who had not bothered to do so, was struck with a plague immediately. (Compare B’chor shor on end of verse 16.)
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Radak on Genesis
ונקיון כפי, and my hands were clean! When I took her to my palace I did not demean her but I respected her dignity in every way.
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Rav Hirsch on Torah
Bei יד, Tat, Handlungsweise, genügt nicht bloß die äußere Legalität, auch die Motive müssen bieder sein, daher טהור ידים, nicht נקי ידים. Bei כף jedoch, dem äußeren Besitzstande im weitesten Sinne, tritt mehr die äußere Legalität hervor, daher nicht: טהור נקי כפים. sondern :כפים
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Rav Hirsch on Torah
Abimelech meint, — und mit ihm meinen es so viele — weil er es בתום לבבו getan, sei er auch נקי כפים, als ob der Wert der äußeren Handlung allein durch die reine Gesinnung bedingt wäre. Dies ist aber die jüdische Wahrheit nicht. Es gibt einen Maßstab für den sittlichen Wert unserer Handlungen, unabhängig von der Gesinnung, es ist dies: die objektive Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen, הגיד לך אדם מה טוב, idiese Übereinstimmung ist die erste Bedingung. Eine schlechte, d.i. Gott missfällige Tat wird durch die Unschuld der Gesinnung keine gute. Ja, es kann die vermeintlich unschuldige Gesinnung, das תום לבב, bei einer schlechten Tat selbst zum Verbrechen werden. אומר מותר kann eben sowohl קרוב למזיד sein, wie man geneigt wäre, es als קרוב לאונס aufzufassen, denn היה לו ללמוד ולא למד es liegt jedem die Pflicht ob, sich über die Anforderungen zu unterrichten, die Gott an den sittlichen Charakter unserer Handlungen stellt, und wenn es eine Wahrheit ist, dass לא עם הארץ הסיר, dass der in der göttlichen Sittenlehre Ununterrichtete schwerlich ein sittlich vollkommener Mensch sein kann, so ist ein in diesen Dingen עם הארץ sein und bleiben selbst ein Verbrechen, — wie die Weisen dieses Thema (Makkoth 9 a.) eben an Abimelechs Handlungsweise erläutern. Auch Abimelech היה לו ללמוד ולא למד sucht seine ganze Rechtfetigung darin, היא אמרה לי ,הוא אמר לי, in dem, was Abraham und Sara hier gesagt, und vergißt, auch danach zu fragen, was Gott dazu sagt. Und wenn sie nun auch in Wirklichkeit nur seine unverheiratete Schwester gewesen wäre, darf denn eine jede unverheiratete Fremde, die das Territorium eines fremden Fürsten betritt, ohne weiteres dem Gelüste des Fürsten zu Gebote stehen müssen? Und wenn die Sitte eine solche Unsitte heiligt, sind es nicht eben die Fürsten, die mit dem Beispiele vorangehen sollten, nur das an sich Sittliche zur Sitte zu erheben?
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