Bíblia Hebraica
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Comentário sobre Deuteronômio 14:2

כִּ֣י עַ֤ם קָדוֹשׁ֙ אַתָּ֔ה לַיהוָ֖ה אֱלֹהֶ֑יךָ וּבְךָ֞ בָּחַ֣ר יְהוָ֗ה לִֽהְי֥וֹת לוֹ֙ לְעַ֣ם סְגֻלָּ֔ה מִכֹּל֙ הָֽעַמִּ֔ים אֲשֶׁ֖ר עַל־פְּנֵ֥י הָאֲדָמָֽה׃ (ס)

Porque és <span class="x" onmousemove="Show('perush','Heb.: “’am qadoch”. O termo “qadoch” nada tem a ver com o termo que dera origem à palavra “santo”, que deriva da latina “sanctum”, supino do verbo “sancio” (sancionar, autorizar, dar força legislativa), muito menos à idéia criada por seu uso eclesiático apósa decadência do Império Romano e a ascensão da Igreja. O termo hebraico indica separação especial, não “candura” ou “beatitude”.');" onmouseout="Hide('perush');">povo santo</span> ao SENHOR teu Deus, e o SENHOR te escolheu para lhe seres o seu próprio povo, acima de todos os povos que há sobre a face da terra.

Rashi on Deuteronomy

כי עם קדוש אתה FOR THOU ART AN HOLY PEOPLE — You are holy — your actual holiness comes to you from your fathers, but, in addition, ובך בחר ה׳ THE LORD HAS CHOSEN YOU [so that you are for two reasons bound to keep away from these pagan customs] (cf. Sifrei Devarim 97:1).
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Sforno on Deuteronomy

סגולה מכל העמים, this is why G’d prohibits your disfiguring yourself. He did not prohibit this to the Gentiles, as they are not as special as you are.
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Haamek Davar on Deuteronomy

For you are a sacred people to Hashem, your God. The verse gives two reasons for the prohibition of lacerating with a utensil or making a bald spot with your hand as a sign of mourning. 1. Because you are sacred people to Hashem, meaning separate and elevated. Therefore you must know that every pain or difficult event that happens to you is the will of Hashem, or to atone for sin, which is also part of the Glory of Hashem and His will. One who is set aside for service of Hashem should set aside his personal pain for the will of Hashem. However, crying and mourning according to the appropriate measures that the Torah gave is the will of Hashem, to give honor to the deceased, to the extent that the honor of the deceased overrides all the mitzvos in the Torah. But acting in a way which leaves a lasting mark after the time that the Torah gave for mourning is not honor for the deceased, but simply an expression of grief. It is not appropriate for those who are sacred to Hashem to act in this way. 2. Hashem chose you. You should gather all those who come to worship Hashem from the other nations. If so, it would not be giving glory to Hashem before the other nations of the world if His chosen people were lacerated or bald.
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Tur HaArokh

כי עם קדוש אתה, “for you are a holy nation.” Moses reminds the people that we, the Jewish nation, are not like other nations; therefore you must not conduct yourselves as they do. Some commentators phrase it thus: Moses, by reminding the people that they are all G’d’s children, explains that there would not be any point in disfiguring oneself even if one loses father or mother, as we always retain our immortal Father, Hashem. Personally, (Nachmanides writing) I believe that the principal meaning of the words כי עם קדוש אתה is an assurance that every Israelite basically is entitled to a life after the death of his body, i.e seeing that you are a holy nation, and that you are children of Hashem, you are not even the kind of creature that could die in the accepted sense of the word, i.e. that the death of your body would mean the end of your existence. Seeing that this is so, your parents when no longer “clothed” in a physical shell known as “body,” are not really dead, and therefore you did not suffer the kind of loss that gentiles suffered when they lose their parents. If, nonetheless, weeping, and other forms of mourning, were not outlawed for you by Hashem, this is a concession to the nature of human beings who upon being irrevocably being separated from their near and dear ones, express their grief in this fashion. Our sages, keeping in mind our verse, have decreed that such mourning must not exceed the limits prescribed by our sages.
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Siftei Chakhamim

Your own sanctity extends from your forefathers, etc. I.e., your sanctity does not stem from you but rather from your forefathers. Otherwise why is, “And Adonoy has chosen you,” needed afterwards? For this means, “And furthermore Adonoy has chosen you,” is a second reason. But their own sanctity [alone] would suffice why Hashem chose them!
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Rav Hirsch on Torah

V. 2. כי עם קדוש אתה וגו׳, nicht גוי קדוש in ihrer Einheit nach außen, sondern עם קדוש eins in ihrer inneren vielgliedrigen sozialen Gestaltung, jedes Glied dieses Gott hörigen Volksvereines gleich heilig, gleich unmittelbar zu Gott stehend, und eben diese ausschließliche Gotteshörigkeit eines Menschenvereins und der Aufbau eines ganzen sozialen Volkslebens auf der Basis dieser ausschließlichen Gotteshörigkeit, ist eben die Bestimmung, für welche Gott dich erwählte. סגלה (siehe Schmot 19, 5).
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Rav Hirsch on Torah

Jebamoth 13 b u. 14 a wird das Verbot לא תתגודדו, machet keine Schnitte in euren Körper, auch auf den Nationalkörper bezogen und daran die Lehre gelehrt: לא תעשו אגודות אגודות, auf dem Boden der Gesetzerfüllung die Einheit zu erhalten und Differenzen in Lehren und Entscheidungen nach dem Gesetze nicht zum Auseinandergehen in verschiedene Gemeinschaften, nicht zu "Spaltungen" führen zu lassen. In der Tat heißt ja auch ein gesonderter Haufe, eine detachirte Heeresabteilung: גדוד und לא תתגודדו kann ebensowohl heißen: sondert, teilt euch nicht in Parteien, Gruppen.
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Rav Hirsch on Torah

Wäre doch, wenn unsere Auffassung hinsichtlich der פ׳׳א-Wurzeln richtig ist, אגד selbst nichts anderes als א גד: zu einer besonderen Einheit sondern. Das Zeitwort sich in Haufen sammeln, in gesondertem Haufen auftreten, kommt nur im Kal von גור oder גדד vor:יגוד עקב ,גדוד יגודנו (Bereschit. 49, 19) und יגדו על נפש צדיק (Ps.94, 21). Darauf beruht, wie uns scheint (Jebamot 13 b), die Bemerkung: א׳׳כ לימא קרא לא תגודו und glauben wir לא תגודו, oder לא תגדו lesen zu müssen. Um bloß die Parteiung ל zu verbieten, hätte לא תגודו genügt.
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Rav Hirsch on Torah

Demnach wäre hier zugleich die Mahnung gegeben, durch Meinungsdifferenzen in Gesetzesauffassungen und Folgerungen aus dem Gesetze keine Spaltungen innerhalb eines einheitlichen Gemeinwesens entstehen zu lassen, dass sich nicht ein Teil desselben um die Vertreter der einen Ansicht und ein anderer Teil um die Vertreter der anderen Ansicht gruppieren, בגון ב׳׳ד בעיר אחת פלג מורין כדברי ב׳׳ש ופלג מורין כדברי ב׳׳ה, und dadurch die אגודה אחת des einheitlichen Gemeinwesens zu אגודות אגודות werde; vielmehr sollen alle derartigen Meinungsverschiedenheiten auf Grund der von dem Gesetze selbst für solche Fälle getroffenen Entscheidungsregeln zum Austrag gebracht und die Einheit der Gesetzespraxis erhalten werden, soweit dieselbe durch das Gesetz normiert ist.
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Rav Hirsch on Torah

Unter Verwirklichung der von diesem Gesetze geschaffenen Institutionen war im großen Ganzen für eine übereinstimmende Einheit der Gesetzespraxis gesorgt. Durch die Kap. 17. 18 f. eingesetzte oberste Gesetzesautorität war, wie wir dort zu entwickeln haben werden, eine endgültige Austragung einer jeden Meinungsdifferenz hinsichtlich der Interpretation oder Folgerung aus dem Gesetze gegeben. In der Tat war auch über zwölfhundert Jahre, bis in die ersten Jahrhunderte des zweiten Tempels, eine völlige Übereinstimmung in der Gesetzespraxis erhalten. Eine einzige Differenz war unausgetragen, und diese betraf nur die Tragweite einer rabbinischen Präventivbestimmung: משתמש בבעלי חיים für die Ausübung der סמיכה-Mizwa am י׳׳ט (siehe Chagiga 16 a u. b). Selbst Hillel und Schamai differierten nur hinsichtlich dreier Momente, wovon nur eines eine gesetzliche Maßbestimmung betraf, die beiden anderen aber ebenfalls nur auf rabbinische Präventivbestimmungen sich bezogen (siehe Schabbat 15 a). Erst als in den Zeiten ihrer Schüler mit den politischen Wirren Klarheit und Muße den Jüngern der Gesetzeswissenschaft schwand, und mit dem Hereinbruch der Katastrophe des staatlichen Untergangs Druck und Verfolgung und Zerstreuung den Zusammenhang von Jüngern mit den Meistern der Wissenschaft, den Zusammenhang zerstreuter Gemeinden mit dem Zentrum des nationalen Lebens unterbrachen, erst da mussten naturgemäss unausgetragene Zweifel und Meinungsverschiedenheiten in Überlieferung und Auslegung des Überlieferten, und ebensomit auch örtliche Verschiedenheit der Gesetzespraxis entstehen, Zustände, die erst wieder durch die Wirksamkeit des R. Jehudi Hanassi durch Sammlung, Sichtung, Austragung der vorhandenen Überlieferungs- und Meinungsverschiedenheiten und halachische Fixierung der Resultate in der Mischna ebenso einer Einheit entgegengeführt wurden, wie 250 Jahre später Rabina und R. Aschi dasselbe Werk der Einheit in der Gesetzespraxis bei der inzwischen noch größer gewordenen Trennung und Zerstreuung der Gemeinden und einzelnen in der Redaktion der Gemara zur Vollendung brachten. Für solche Zeiten des Mangels an einer jede Differenz austragenden obersten nationalen Gesetzesautorität, in welchen örtliche Verschiedenheiten der Gesetzespraxis unvermeidlich, oder wie 5 ,1 הל׳ ממרים רמב׳׳ם hinzufügt, auch während der Existenz derselben bis Einholung und Eingang ihrer Entscheidung, ist vor allem das לא תעשו ,לא תתגודדו אגודות אגודות gesagt und verlangt, dass innerhalb eines einheitlichen Gemeinwesens ב׳׳ד בעיר אחת nach רמב׳׳ם׳s Auffassung 12,14 הל׳ ע׳׳ז selbst zweier Gemeinwesen eines Ortes, ב׳ בתי בעיר אחת (siehe jedoch כ׳׳מ und ל׳׳מ daselbst) — jede Meinungsdifferenz hinsichtlich der Handhabung des Gesetzes nach dem für Gesetzeszweifel bestehenden Normativ zum Austrag gebracht und so einer größeren Zerfällung der Gesetzesverwirklichung vorgebeugt werde.
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Rav Hirsch on Torah

Erwägen wir, wie alle die vorangegangenen Gesetze die Nachteile zum Gegenstande hatten, welche aus dem überwiegenden Einflusse einzelner Persönlichkeiten inmitten ihrer nächsten Kreise entstehen können; erwägen wir, dass, wie wir glauben, das גדידה ושריטה לנפש-Verbot, eben einer ungerechtfertigten Überschätzung einzelner Persönlichkeiten entgegentreten soll; erwägen wir endlich, dass die אגודות אגודות, vor deren Entstehung die andere Auffassung des לא תתגודדו warnen soll, größtenteils durch Parteiergreifung für die eine und die andere zweier differierenden Persönlichkeiten ins Leben treten: so, glauben wir, dürfte sich der tiefe innige Zusammenhang begreifen lassen, in welchem die beiden gleichzeitig aus לא תתגודדו resultierenden Verbote zu einander stehen.
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