Comentário sobre Gênesis 11:8
וַיָּ֨פֶץ יְהוָ֥ה אֹתָ֛ם מִשָּׁ֖ם עַל־פְּנֵ֣י כָל־הָאָ֑רֶץ וַֽיַּחְדְּל֖וּ לִבְנֹ֥ת הָעִֽיר׃
Assim o SENHOR os espalhou dali sobre a face de toda a terra; e cessaram de edificar a cidade.
Rashi on Genesis
ויפץ ה' אתם משם SO THE LORD SCATTERED THEM ABROAD FROM THENCE—In this world (Sanhedrin 107b). What they had said. (Genesis 11:4) “lest we be scattered abroad” really happened to them. This is what Solomon said, (Proverbs 10:24) “What the wicked fears will come upon him” (Midrash Tanchuma, Noach 18).
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Radak on Genesis
'ויפץ ה, G’d did not scatter the people by physically depositing them in different parts of the earth. By mixing up their languages, the people themselves started moving away from one another, in accordance with their ability to understand one another, Seeing that they were unable to communicate with one another coherently, their building project had to be aborted at any rate. The dispersal process was gradual, as methods of transportation were severely limited. People moved predominantly north from Mesopotamia, rather than to the desert regions in the southern Arabian peninsula.
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Rav Hirsch on Torah
חדל, verwandt mit חתל: Wickelband anlegen, חתול: das Schienen, der die Bewegung hindernde Knochenverband (Jecheskiel 30. 21). Grundbedeutung also: Bewegung hemmen, einhalten, so auch חדל zunächst: das Unterlassen einer Tätigkeit. Sie hörten also auf, die Stadt zu bauen; aber den Zug, die Richtung, aus welcher der Turmbau entsprungen war, den nahmen die Menschen überall mit hin. Freilich nicht mehr eine Stadt und einen Turm für die Knechtung der ganzen Menschheit, aber einzelne Städte und Türmchen, von denen kleine Nimrode meinen, dass sie in den Himmel reichen. —
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Radak on Genesis
לבנות העיר, if they stopped building the city, they most certainly also stopped building the Tower. The city, of smaller dimensions than originally planned, remained, seeing that one group of people speaking the same language remained there.
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Rav Hirsch on Torah
Mit dieser individualisierten Zerstreuung der Völker, auf welche ja der noachidische Gottesbund mit der Menschenwelt, wie wir geglaubt (siehe zu 9, 15; 10. 5), gerechnet, schließt die Einleitung des Gotteswortes, mit welcher es den jüdischen Denker in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit orientieren will. Fortan wird die Geschichte eines einzigen Volkes, des jüdischen, eingeleitet, dessen eigentümliche Sendung eben in dieser Gestaltung der Völkergeschichte und deren Ziel ihre Begründung findet.
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Rav Hirsch on Torah
Die Geschichte der Gesamtmenschheit wird ihrem Gang überlassen bis zu den Propheten, denen wieder der Blick auf jene Zeit geöffnet ward, in welcher der sich immer wiederholende Zusammensturz aller großen und kleinen Ruhmesbauten der Menschen diesen endlich das Bewusstsein bringen wird, dass es nur einen "Namen" gibt, dessen Verherrlichung die Menschen, der einzelne wie die Gesamtheit, mit jeder Einzel- und Gesamtkraft, in jeder Fuge des Einzel- und Gesamtlebens zur Anschauung bringen müssen, wenn das Heil und der Friede für den einzelnen wie für die Gesamtheit dauernd auf Erden einziehen soll, — eine Zeit, deren Erscheinung der Prophet (Zephania 3, 9) mit den Worten charakterisiert: כי אז אהפוך אל עמים שפה ברורה לקרא כלם בשם ה׳ לעבדו denn dann stelle ich den Völkern wieder her eine geläuterte Sprache :שכם אחד -sie alle im Namen Gottes zu be ,(Samuel 1, 10, 9 ,ויהפך לו אלקי׳ לב אחר :.vergl) rufen, ihm mit einer Schulter, d. i. mit vereinter Tragkraft, zu dienen!" Irren wir nicht, so liegt hierin eine nicht geringe Bestätigung unserer Ansicht. ברר ist der gerade Gegensatz von בלל, es ist das Ausscheiden eines hineingeratenen fremdartigen Elementes. So beginnt die Völkergeschichte mit einer Trübung der Sprache und endet mit einer Läuterung derselben. Nur so auch ist erklärlich, wie diese Läuterung der Sprache in Beziehung stehe zu dem לקרא כלם בשם ד׳, indem dann die Menschen nicht mehr die Dinge und deren Beziehungen nach dem nennen werden, was sie לעשות להם שם ,בשמם, was sie nach ihrer Laune, Leidenschaft, für die Zwecke ihrer Willkür und Verherrlichung seien und sollen, sondern mit der sich unterordnenden Huldigung des einen Einzigen auch wieder die Objektivität, d. i. die durch den Willen dieses Einzigen gegebene Welt- und Lebensanschauung gewinnen, die Dinge von dem Standpunkte ihrer göttlichen Bestimmung aus zu denken, zu nennen, und mit dieser Unterordnung unter Gott die geistige und soziale Einheit wieder erreichen, die mit dem ersten Turmbau des Menschenruhms verloren gegangen. —
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Rav Hirsch on Torah
Hier führt uns jedoch zunächst das Gotteswort in einen kleinen, engen Kreis ein, uns die Veranstaltung Gottes kennen zu lehren, die, von einem kleinsten, unscheinbaren Anfange aus, jenem der Entwicklung der Menschheit am Ende winkenden Ziele positiv fördernd als Herold und Werkzeug vorangehen soll. Es schließt das Kapitel mit einem Geschlechtsregister Schems bis auf einen einfachen Mann, der, ein Genosse jener Zeit, die zuerst das נעשה לנו שם als das fortan leitende Prinzip ausgesprochen hatte, in diametralem Gegensatz zu ihr seines Lebens Inhalt haben und als Inhalt eines ganzen Volkslebens auf seine Nachkommenschaft jenes ׳קרא בשם ה vererben sollle, in welchem die späteste Menschheit einst die Lösung ihrer langen Wanderjahre finden wird, auf, dass ihr weckend und mahnend dieses Ziel immer am Wege leuchte, und aus ihrer Mitte dessen Bewusstsein nie ganz verschwinde. —
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