Комментарий к Дварим 22:7
שַׁלֵּ֤חַ תְּשַׁלַּח֙ אֶת־הָאֵ֔ם וְאֶת־הַבָּנִ֖ים תִּֽקַּֽח־לָ֑ךְ לְמַ֙עַן֙ יִ֣יטַב לָ֔ךְ וְהַאֲרַכְתָּ֖ יָמִֽים׃ (ס)
в любой мудрости отпусти дамбу, а юных ты можешь взять себе в руки; чтобы тебе было хорошо, и чтобы продлили дни твои.
Rashi on Deuteronomy
למען ייטב לך וגו׳ THAT IT MAY BE WELL WITH THEE etc. — If in the case of an easy command which involves no monetary loss, Scripture states “Do this in order that it may be well with thee and thou mayest prolong thy days”, it follows à fortiori that this at least will be the grant of the reward for the fulfilment of commands which are more difficult to observe (Chullin 142a).
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Sforno on Deuteronomy
למען ייטב לך והארכת ימים, in the matter of dispatching the mother bird before taking her chicks, we find some display of protective concern by the Torah for the preservation of the species, an effort not to destroy the seed of the birds of the field although they are הפקר, unclaimed property. In the example of the dispatch of the mother bird the Torah appears to teach us that even the display by us of concern for such totally unclaimed eggs or chicks is rewarded by the Creator with the party showing this empathy receiving dividends in this life and the principal (reward) in the world to come.
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Rabbeinu Bahya
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Torah Temimah on Torah
Regarding that which we have previously written that the essence of the Mitzvah not to take the mother bird with its offspring is not to be cruel, do not challenge me using the Mishnah from Berachot 33b on which the Gemara says [the prayer leader is to be silenced] because he implied God's commandments come from mercy while they are Ordinances, from which one it would seem that the reason for [the Mitzvah] has nothing to do with "mercy". This conclusion does not present a difficulty because the intent for which are obligated to observe God's Mitzvoth is only as they are "Royal Ordinances" and not because of the reason deduced [from them]. Were that the case, it would be [too] possible to stray from the true path by relying on the reasoning and inclination of each individual, as it is written in Tractate Sanhedrin (21b), "Why are the reason for Mitzvoth of the Torah not revealed? Because the two instances in which the reasons were revealed led the Gadol Haolam (King Solomon) to stumble".
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Siftei Chakhamim
If, with an easily fulfilled commandment, etc. Rashi is answering the question: It should have said this regarding one of the other mitzvos! He answers that it is written it here because this mitzvah is more easily fulfilled than all, etc.
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Rav Hirsch on Torah
V. 7. שלח תשלח וגו׳. Wenn also eine reine noch herrenlose Vogelmutter in ihrem Muttergeschäft auf Jungen oder Eiern gefunden wird, somit Gelegenheit zur Aneignung beider gegeben ist, ist es geboten, die Vogelmutter aufzuheben, — sich somit der Möglichkeit der Aneignung bewusst zu machen, — sie aber frei fliegen zu lassen. Der Moment der Ausübung seiner Mutteraufgabe schützt das Vogelweib in seiner Selbständigkeit und Freiheit.
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Chizkuni
ואת הבנים תקח לך, “and the young ones you may take for yourself,” in order to eat them. We learn from here that the eggs may be eaten even, though they have been taken from a living bird. (Talmud, tractate Chulin, folio 64, and Tossaphot there)
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Rav Hirsch on Torah
ואת הבנים תקח לך, es ist dies nicht Pflicht, sondern freigestellt, und bildet eben den Gegensatz zur אם.
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Chizkuni
והארכת ימים, And you will enjoy long life.” The reward will be far greater than if you had ignored G-d’s law and taken mother bird and its young for yourself.
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Rav Hirsch on Torah
למען ייטב לך והארכת ימים, tue dies in dem Bewusstsein, dass von dem Geiste der Mizwa, die du da erfüllst, von der Hochachtung der Mutterwürde, die du damit zum Ausdruck bringst, das Glück einer jeden Gegenwart und das Heil in aller Zukunft abhängt. Vergleiche die ähnliche Verheißung bei dem Gebote der konkreten Elternehre (Schmot 20. 12 und Dewarim 5, 16) — eine Parallele, in welcher wohl unsere Auffassung eine Bestätigung finden dürfte.
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Chizkuni
והארכת ימים, the reward matches the fulfillment of the commandment. By not killing both mother bird and all its young, thus not making that family extinct, you will yourself be rewarded with additional years of healthy life.
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Rav Hirsch on Torah
Chulin 141 a wird gelehrt הנוטל אם על בנים משלח ואינו לוקה: wenn jemand die Vogelmutter von den Jungen sich angeeignet hat, so hat er sie pflichtgemäß frei zu schicken und erliegt dann nicht der מלקות-Strafe. Dies Verhältnis, in welchem hier das Verbot לא תקח אם על בנים zu dem Gebot שלח תשלח את האם steht, dass nämlich nach Übertretung des Verbots die dadurch verwirkte Strafe mit noch nachträglicher Erfüllung des Gebotes der Verbüßung entfällt, wird unter den Begriff: לאו הניתק לעשה, ein durch Verbindung mit einem Gebote in seinen Folgen aufgehobenes Verbot gefasst, und lautet der Kanon: כל מצות לא תעשה שיש בה קום עשה אין לוקין עליו, jedes Verbot, in welchem zugleich ein Gebot begriffen ist, entgeht der מלקות-Strafe (Chulin 141 a). Solche mit Geboten verbundenen Verbote sind auch z. B. לא תותירו וגו׳ והנותר וגו׳ באש תשרפו לא תכלה פאת וגו׳ לעני ולגר תעזוב אותם ,לא תגזול והשיב ולו תהיה לאשה וגו׳ לא יוכל שלחה כל ימיו ,את הגזילה (V. 29). Mackot 15 b wird dies Verhältnis des Verbots zu dem damit verbundenen Gebote verschieden aufgefasst. Nach einer Auffassung ist die straffällige Übertretung eines solchen Verbotes erst dann vollendet, wenn durch denselben auch die Erfüllung des Gebotes vereitelt worden ist, wenn er z. B, nachdem er die Mutter von den Jungen genommen, den Muttervogel auch getötet hat, somit durch ihn auch die fernere Erfüllung des Gebotes unmöglich gemacht worden. Diese Ansicht spricht sich aus: ביטל עשה שבה חייב לא ביטל פטור. Nach der andern ist jedoch die straffällige Begehung des Verbotes mit Übertretung desselben vollendet. Er ist sofort straffällig, wenn er nicht, um der Strafe zu entgehen, das Gebot erfüllt (und zwar nach Raschi Chulin 141 a תוך כדי דבור של התראה sofort nach der Übertretung oder, nach Raschi Mackoth 15 b, sofort nach strafgerichtlicher Aufforderung — siehe ׳תוספו daselbst). Diese Ansicht spricht sich also aus: קיים עשה שבה פטור לא קיים חייב. In dem ersten Falle hängt die Übertretung von der Vereitelung des Gebotes ab. Im zweiten Falle hängt die Bestrafung von Nichterfüllung des Gebotes ab. Es wird dort diese Differenz mit einer anderen Meinungsverschiedenheit in Zusammenhang gesetzt, mit der Frage nämlich, ob התראת ספק שמה התראה oder לאו שמה התראה ob die zur Straffälligkeit einer gesetzwidrigen Handlung erforderliche Verwarnung (Schmot 21, 14 u. 18; Wajikra 20, 17 und Bamidbar 15, 32 u. 33) nur dann wirksam ist, wenn sie den zu Warnenden in zweifellosem Vollzug der Gesetzwidrigkeit trifft, oder selbst dann, wenn dieser Vollzug noch zweifelhaft bleibt. Ist z. B. wie nach der Auffassung ביטלו ולא ביטלו die Straffälligkeit der Übertretung des Verbotes ׳לא תקח וגו noch durch die eine Erfüllung des Gebotes שלח תשלח vereitelnde Handlung bedingt, deren Begehen ja im Augenblick der Verbotübertretung noch zweifelhaft ist, so wäre die im Momente der Verbotübertretung auszusprechende Warnung eine התראת ספק; ist aber, wie nach der Auffassung קיימו ולא קיימו, die Straffälligkeit der Handlung mit der Übertretung des Verbotes לא תקח abgeschlossen, an deren Charakter die eventuell nur die Strafe sühnende Geboterfüllung nichts mehr ändert, so ist eine Verwarnung im Augenblick der Verbotübertretung eine התראת ודאי. Wir haben hier nur allgemeine Umrisse dieser gesetzlichen Begriffe nach רש׳׳י und ׳תוספו verzeichnet (siehe dasselbst). ריף und רמב׳׳ם haben eine zum Teil anderer Lesart beruhende abweichende Auffassung (siehe כ׳׳מ zu 16, 4 הל׳ סנהדרין ).
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