Комментарий к Шмот 18:20
וְהִזְהַרְתָּ֣ה אֶתְהֶ֔ם אֶת־הַחֻקִּ֖ים וְאֶת־הַתּוֹרֹ֑ת וְהוֹדַעְתָּ֣ לָהֶ֗ם אֶת־הַדֶּ֙רֶךְ֙ יֵ֣לְכוּ בָ֔הּ וְאֶת־הַֽמַּעֲשֶׂ֖ה אֲשֶׁ֥ר יַעֲשֽׂוּן׃
И научи их законам и законам и покажи им путь, по которому они должны идти, и работу, которую они должны делать.
Ramban on Exodus
AND THOU SHALT TEACH THEM THE STATUTES AND THE LAWS, AND SHALT SHOW THEM THE WAY WHEREIN THEY MUST WALK. That is, “according to the law and the commandment with which you will strongly admonish them, and you will teach the law and the commandment.” Thus Jethro also conceded to Moses on this matter, of which he had said, and I make them know the statutes of G-d, and His laws.98Above, Verse 16. In this too there was counsel [on the part of Jethro], i.e., that Moses should strongly admonish them and warn them of the commandments and [Divine] punishments [in case of transgression], since he himself would not be involved in the execution of the law. “But in matters of judgment whereof you said, and I judge between a man and his neighbor,98Above, Verse 16. designate judges to act with you, for the thing is too heavy for thee.99Verse 18. That is, the judging of disputes between them is heavier than all, and it would be good for you and for them to make it easier for you and they shall bear the burden with thee.”100Verse 22. The purport of Jethro’s counsel to Moses, according to Ramban, was thus: “You are indeed correct in not delegating to others the inquiry of G-d on all matters they desire. So also in the matter of instructing the people in G-d’s laws. But in judging their disputes, add other judges to join with you.” Now it is known that Moses had officers in charge of the people. [It was the duty of these officers] to bring before him the persons against whom claims had been made and to force them to comply with the verdict of the judges. He assigned many of these officers as these judges. This is why Moses said in Deuteronomy, and I made them heads over you, captains of thousands… and officers, tribe by tribe.101Deuteronomy 1:15. There was no need to mention them here since their appointment was not part of Jethro’s counsel.
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Rabbeinu Bahya
והזהרת אתהם את החקים ואת התורה, “and you will caution them regarding the decrees and the teachings.” Yitro also acknowledged the need for Moses to deal with the second matter he had mentioned personally, i.e. to inform the people of the decrees and the teachings mentioned in verse 16. However, concerning the third matter, i.e. Moses being the adjudicator of every dispute, Yitro did not agree that Moses personally had to deal with such matters. This is why he said to him (verse 18) “this matter is too hard for you (personally)”. He therefore suggested that Moses deputise people to carry out litigations in his place. He stipulated that the people appointed for such a task be אנשי חיל, (an attribute we will discuss in verse 21).
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Mekhilta d'Rabbi Yishmael
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Rav Hirsch on Torah
V. 20. והזהרתה. Es ist hier das einzige Mal, dass הזהיר mit doppeltem Akkusativ vorkommt. Es steht entweder absolut: והזהיר את העם Jechesk. 33, 3 oder: להזהיר רשע מדרכו und heißt in beiden Fällen offenbar: warnen, sowie im Nifal (33 ,8) .הזָהֵר ,נזהר, sich warnen lassen. Von anderer Seite heißt זהר entschieden: Helle, Lichtglanz, und חזהיר: Hellung verbreiten, והמשכילים יזהירו כזהר הרקיע (Daniel 12. 3). Es ist verwandt mit צֹהַר, wovon צָהָרַיִם, der Mittag. Es muss somit הזהיר wohl einen Gegenstand für jemanden beleuchten heißen, der ihn sonst nicht gesehen, nicht beachtet hätte. Daher auch wohl der doppelte Akkusativ: machen, dass ein Gegenstand Strahlen erhalte und dass diese Strahlen in das Auge eines Menschen fallen. Also hier: machen, dass die Gesetze und Lehren ihnen hell ins Auge leuchten und sie ihnen so wichtig werden, dass sie sich vor Verletzung derselben hüten; הזהרפה, das musst du selber tun, also die warnende Mitteilung der Verbote, והודעת להם וגו׳, die Mitteilung der Gebote.
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Rav Hirsch on Torah
ב׳׳מ 30 b werden diese Sätze also erläutert: והודעת להם זה בית חייהם (פירשי׳ ללמוד להן אומנות להתפרנס בו) את הדרך זו גמילות חסדים אשר ילכו זה ביקור חולים )אפי׳ לבן גילו( בה זו קבורה )אפי׳ לזקן ואינו לפי כבודו) ואת המעשה זה הדין אשר יעשון זו לפנים דרך .משורת הרין ist überall die Bewegung zu einem Ziele, somit das Streben zur Erreichung eines Zweckes und bezeichnet im Gebiete der Lebenstätigkeiten in der Regel die individuelle Erwerbs- und die individuelle Genussestätigkeit, von deren Reinheit die Reinheit des sittlichen Wandels bedingt ist. Hier wird nun die Belehrung hierüber also begriffen: Lehre du sie dieses sonst nur selbstsüchtige Streben der Sorge für die eigene Existenz und Wohlfahrt also, dass nicht nur damit die liebestätige Sorge für die Wohlfahrt der Mitmenschen bestehe, sondern dass das Liebeswirken für andere ganz eigentlich das Ziel der Sorge für das eigene Selbst werde, jeder nur für sich um des andern willen, ja, sie diese Liebestätigkeit mit Hintenansetzung ihrer eigenen Erhaltung (z. B. Krankenpflege selbst auf Gefahr der Ansteckung בקור חולים לבן גילו) — und der eigenen Ehre (z. B. Leistungen für Leichenbestattung und Begräbnis, die man sonst aus Rücksicht für den eigenen Stand und sein Alter nicht leisten würde קבורה לזקן ואינו לפי כבודו) erfüllen mögen. Sich selbst überlassen, sieht der unerleuchtete Mensch als Ziel seines דרך, seines irdischen Wandels, nur den eigenen Vorteil und das eigene Wohl. והודעת להם, von dir aufgeklärt, wird er sein Dasein und seine Erhaltung auf Erden nur für das Wohl anderer begreifen, wird er den דרך für בית חייו nur in גמילות חסד suchen und ילכו: mit persönlicher Dahingebung danach strebend, בה, ganz darin aufgehen. Und ebenso והודעת להם את המעשה אשר יעשון, kläre sie auf über ihre Tat, über ihr Verhalten von Mensch zu Mensch אשר יעשון, wie sie dasselbe zur Ausführung bringen sollen. Das gewöhnliche Maß, mit dem der Mensch seine Handlungen in Beziehung zu dem Nebenmenschen misst, sieht diese Handlungen nur objektiv an sich an, und misst dieselben höchstens nach dem Maße des strengsten Rechts, את המעשה זה הדין vergisst aber, dass etwas an sich strengstens Recht und der andere gar nichts anderes zu fordern berechtigt sein kann, und er dennoch um seiner eigenen Persönlichkeit willen, aus Rücksicht auf die eigene sittliche Würde und der mit seiner Persönlichkeit verknüpften Aufgabe selbstaufopfernder Liebe ein weit mehreres und ein anderes zu tun verpflichtet sein könne: אשר יעשון זו לפנים משורת הדין, das Verzichten auf sein Recht; es ist dies das Hineintragen des גמילות חסר in דין, der Liebe ins Recht, die der Richter nicht fordern darf, die aber der Rechtsuchende sich selbst diktieren soll. Auch diese Belehrung über die höchste Potenz der sittlichen sozialen Aufgabe, meint Jitro, müsse auch ebenfalls von Mosche ausgehen. War diese Begebenheit, wie wir annehmen, vor מתן תורה, so entspricht dem umsomehr, dass hier unter den Geboten des Wandels und der Tat zunächst allgemein menschliche Pflichten verstanden werden.
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