Комментарий к Шмот 28:9
וְלָ֣קַחְתָּ֔ אֶת־שְׁתֵּ֖י אַבְנֵי־שֹׁ֑הַם וּפִתַּחְתָּ֣ עֲלֵיהֶ֔ם שְׁמ֖וֹת בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
И возьми два камня оникса и нарисуй на них имена сынов Израилевых:
Or HaChaim on Exodus
ולקחת את שתי אבני שהם, "You are to take the two Shoham-stones, etc." The word את in this connection needs explaining. Perhaps the expression is to draw our attention to the previously mentioned Shoham-stones at the beginning of Parshat Terumah (25,7). The meaning of our verse then would be: "you shall take the two Shoham-stones which I have already commanded you to bring (as gifts)." This would account for the מתג, hyphen, between the words אבני and שהם, i.e. why only these two gemstones have been singled out here by name. These two stones performed a function additional to that of the gemstones called אבני מלואים, "stones to be set" (where the Torah did not employ the hyphen).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
V. 9. שהם. Obgleich שהם-Steine auch unter den אבני מִלֻאים, unter den einzufassenden Edelsteinen des חשן vorkommen, so werden sie doch schon bei der Aufforderung zur Spende (Kap. 25, 7) von diesen getrennt aufgeführt: אבני שהם ואבני מלאים. Es scheint das Wort שהם ebenso wie אבני מלאים ursprünglich nicht ein Eigenname, wie אדם פטדה usw. sondern ein Gattungsname wie מלאים zu sein, und die Verwendung des Steines zu bedeuten. Die Wurzel שהם weist wie כהן und בהן ,כון und רהב ,בון und רוב u.a.m. auf שום, die Wurzel von שם, Name hin, und dürfte einen ל Stein bezeichnen, der vorzugsweise zu Siegelgravierungen gebraucht wurde. Damit stimmt auch der ע׳׳ז 8 b enthaltene Satz überein: אנך וספר תורה איזה מהן יעשה בסיס לחברו אנך לס׳׳ת, dass ס׳׳ת wertvoller als ein Onyx sei, indem man den Onyx als Basis für die Schrift gebrauche. Nach Aruch ist אנך, Onyx, gleichbedeutend mit שוהם. Es würden sich dann die Schohamsteine des Ephod von den Edelsteinen des Choschen darin unterscheiden, dass erstere keine selbständige Bedeutung für sich haben, sondern ihre Bedeutung nur durch die darin eingravierten Namen erhalten, während die Edelsteine des Choschen schon an sich durch die Eigentümlichkeit eines jeden in bedeutsamer Beziehung zu dem Stamme, den sie repräsentieren, stehen dürften. Wonach sich auch der V. 21: והאבנים תהיין על שמת בני ישראל שתים עשרה על שמתם ,פתוחי חותם איש על שמו תהיין לשנים עשר שבט richtiger verstehen lassen dürfte, dass nämlich die erste Hälfte des Verses aussagt, auch ohne die Gravierung sollen die Steine an sich in enger Beziehung zu den auf sie einzugravierenden Namen der Stämme stehen. Damit stünde denn auch noch eine andere Bestimmung in innigem Zusammenhange. Sota 48 b wird das V. 20 von den Choschensteinen ausgesagte יהיו במלואתם dahin erklärt, dass die Namen nicht mit einem Grabstichel eingraviert, sondern durch שמיר in Form der Buchstaben an ihrer Oberfläche gesprengt wurden, so dass sie dabei stofflich במלואתם in ihrer vollen Ganzheit blieben. Abweichend von Raschi (das.) versteht Ramban zu Schmot 25, 7 diese Bestimmung für die Steine des Choschen. Die Schohamsteine wurden jedoch mit Grabstichel graviert, von denen es ja auch V. 11 ausdrücklich heißt: מעשה חרש אבן. Unserer Auffassung würde dies ganz entsprechen. Die Schohamsteine hatten keine andere Bedeutung, als Basis für die Stammesgravierung zu sein. Sie erhielten erst ihre Bedeutung durch die Eingravierung und durfte daher ihr Stoff dem Namen weichen. Die Choschensteine standen aber schon ohne Gravierung in bedeutsamer Beziehung zu den Stämmen, die sie repräsentieren sollten. Sie blieben daher in ihrer Ganzheit und es ging nur ihr Stoff in die Namen der Stämme bildende Risse auseinander.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Daat Zkenim on Exodus
ופתחת עליהם, “you are to engrave upon them;” in verse 21 of the same chapter we read: והאבנים תהיין על שמות בני ישראל, “and the stones (jewels) shall be according to the names of tribes of the Childern of Israel;” if that translation were correct we would face a contradiction. According to the first verse the letters would be engraved in the jewels, whereas according to the second verse the letters would protrude from the jewels. We must therefore assume that the Torah speaks once of how they appeared to the onlooker from the outside or from the inside, respectively.
Ask RabbiBookmarkShareCopy