Еврейская Библия
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Комментарий к Берешит 17:15

וַיֹּ֤אמֶר אֱלֹהִים֙ אֶל־אַבְרָהָ֔ם שָׂרַ֣י אִשְׁתְּךָ֔ לֹא־תִקְרָ֥א אֶת־שְׁמָ֖הּ שָׂרָ֑י כִּ֥י שָׂרָ֖ה שְׁמָֽהּ׃

И сказал Бог Аврааму: 'Что касается Сары, жены твоей, не называй ее имя Сара, но Сарра будет ее именем.

Rashi on Genesis

לא תקרא את שמה שרי THOU SHALT NOT CALL HER NAME SARAI which means “my princess”— a princess to me and not to others — BUT SARAH, in a more general sense, SHALL BE HER NAME: she shall be princess over all (Berakhot 13a).
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Radak on Genesis

ויאמר ... לא תקרא, a man calls his wife by her name, not vice versa. She addresses him deferentially as her superior. It is not good manners to address someone of a higher station in life as if he were one's equal. This is also why it is forbidden to address one's father by his name but he must be addressed in a fashion which reflects his superior stats vis-à-vis his son. One may preface speaking to one's father by saying first: "my father," "my master," "my teacher," etc. Jerobam was accused of re belling against King Solomon because he spoke of him by name instead of first mentioning his title. (Kings I 11,27) [The author quotes from his own commentary on the Book of Kings. The words שלמה בנה את המלוא are understood as a quotation of something Jerobam said, when he should have said "King Solomon built, etc." Ed.] In the same vein our sages (Sanhedrin 100) have said that if someone were to address or refer to his father by his name, he would cause the Divine presence to depart from the Jewish people. When Sarah spoke to the angel about her husband, (Genesis 18,12) she referred to him as ואדוני זקן, "my master is old." Also in Genesis 3,15 G'd had already made this point to Chavah, saying that her husband Adam would have authority over her. In Judges 19,16 the text in merely telling us a story, the parties involved in which had long been dead when the book was written, refers to פתח בית האיש אשר אדוניה שם, "at the entrance of the house in which her master was at the time,: instead of writing "at the entrance of the house of her husband." The prophet writing the book was careful to accord to people the title or stature that they possessed when alive. This is therefore the reason why on the one hand G'd told Avraham not to call his wife Sarai but Sarah, whereas there is no parallel line for Sarah not to call Avraham Avram, seeing she had never been allowed to call him merely "Avram." When speaking about Avram's name change G'd speaks only about how other people are going to refer to him or not refer to him, saying ולא יקרא "it will not be called," as He spoke about Avraham's equals referring to him by name instead of by some title. Only Avraham needed to be warned not to call Sarai by her former name, seeing that no one else had ever been permitted to address her in such familiar terms. If someone were to call Sarah Sarai, he would not be violating a negative commandment and a positive commandment (Berachot 13) seeing G'd had only commanded Avraham not to call her Sarai anymore.
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The Midrash of Philo

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Rav Hirsch on Torah

Bis hierher war der Bund gleichsam nur mit Abraham geschlossen, und es wird darin nur des männlichen Geschlechtes als Faktor dieses Bundes gedacht. In völlig gleicher Würdigkeit und Wichtigkeit wird hier Sara als der zweite, nicht minder wesentliche Faktor dieser ganzen Bundesverheißung besprochen, und wie Abrams Bedeutung in diesem Bunde durch Umwandlung seines Namens in Abraham festgehalten wird, so hier nun ferner die gleich wesentliche Bedeutung der Sarai durch Umwandlung in Sarah.
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Chizkuni

שרי, כי שרה שמה, Sarai, (“my princess) for Sarah, “princess,” of many nations, is her name. Rabbi Yoshua ben Korach, commenting on the name changes of both Avraham and Sarah, points out that there was no change in the total numerical value of the letters in their combined names, seeing that G-d had reduced the value of the letter 10=י, by substituting the letter 5=ה, in Sarah’s name, but had added the letter 5=ה to Avraham’s name.
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Radak on Genesis

כי שרה שמה, her name will henceforth be Sarah, just as in the parallel verse G'd had said to Avraham "your name will be Avraham. Once you will be heard calling her "Sarah," others overhearing you will follow suit. The significance of the name change from Sarai to Sarah had the same connotation as that of Avram being changed to Avraham. Our sages phrase this as "originally she was a princess only for her own people, now she was a princess for all nations." (Berachot 13).
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Rav Hirsch on Torah

שרה - שרי. Man erklärt gewöhnlich den Unterschied dieser beiden Namen dahin, dass Sarai "meine Fürstin", also nur für Abraham, ihren Gatten, Sarah aber allgemein "Fürstin"; somit für das allgemeine bedeute. Man hat jedoch übersehen, dass, wenn die Endung: י —, die Pronominalendung wäre, es dann nicht meine Fürstin, sondern meine Fürsten, oder höchstens als Plur. majest. mein Fürst bedeuten würde, und sich somit als maskul. unmöglich zur Bezeichnung einer Frau eignen würde, die vielmehr שָׂרָתִי oder שָרוֹתַי heißen müßte. Vielmehr erscheint die Endung in Jud in שָרַי nicht als Pronominal-, sondern als Nominalendung von Radix שרה, wie דוי von יעלון שדי ,דוה von שדה, und שָרַי und שָרָה differieren nur darin, dass שרי von שָרַה gebildet ist, שָׂרָה jedoch das Weibliche von שָר rad. שוֹר ist.
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Rav Hirsch on Torah

Für den Begriff des Herrschens, Fürstseins, haben wir drei Wurzeln: שׂור, wovon שָׂר, der gewöhnliche Ausdruck für Fürst; שָׂרָה, wovon המִשׂרָה,שָׂרִיתָ ; und שרר, wovon תִשְתָרר עלינו. Alle drei bilden den Begriff: Fürst; jede jedoch fasst ihn von einer andern Seite auf. שרר: verwandt mit זרר und צרר die beide ein Zusammendrücken, ersteres in schwächerem, letzteres in stärkstem Grade bedeuten. Zwischen beiden steht שרר, welches die Herrschermacht somit als Druck und Gewalt begreift, daher auch nur in dem Vorwurf (4. B. M. 16, 13) und im להיוה כל איש שרר בביהו (Esther 1, 22). vorkommt, wo es immerhin die unumschränkte Gewalt bedeutet.
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Rav Hirsch on Torah

שרה, verwandt mit סרח: länger sein, סרח העודף, ebenso השהרע ,שרע: sich verlängern, sich ausstrecken, auch זרע: hinausstreuen, Wirkung in die Ferne, und זְר֗עַ: der sich streckende Arm der Macht. שרר und שרה sind somit Begriffe, die beide mehr die Größe, die Macht, mitunter die Gewalt bedeuten, und שָרַי, Sarai, von שרה hieße: das Überragende, das Größere.
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Rav Hirsch on Torah

שור hingegen, wovon das gewöhnliche שָׂר, kommt sonst nur noch in der Bedeutung מְשׂורָה, Maß, vor. Verwandt mit זור: fremd werden, סור: weichen, also der Begriff des Entfernens, des Abscheidens, daher z. B. ביה הסהר ,סהר: der Kerker, der den Gefangenen absondert, umschließt und abschließt, סַהַר: der Kreis, diejenige Linie, die sich in jedem Punkte ihrer Bildung von der Tangente entfernt, also von allem sie Berührenden sich fern hält, sich nur von ihrem eigenen Mittelpunkte leiten lässt und so in sich zurückkehrt. צור: ebenfalls, nur verstärkt: einschließen, internieren, belagern. — Ebenso erscheint nun dieser Begriff in שור, der Wurzel von מְשורָה: Maß, und zwar nicht Längenmaß, sondern Umfangsmaß. Es ist wiederum: das Zusammennehmen alles zusammen Gehörigen und Ausschließen alles nicht dazu Gehörigen. Von diesem Begriffe שר gebildet, lässt den Fürsten als den Maßhaltenden, Maß- gebenden, alles auf das gehörige Maß zurückführenden begreifen. שר ist ja nie der höchste, sondern immer ein dem Höchsten untergeordneter hoher Beamte, der einen bestimmten Kreis von Verhältnissen zu bewachen hat, dass diese sich in dem Maße einer gegebenen, oder sich aus der Natur der Verhältnisse selbst ergebenden Vorschrift verhalten und entwickeln. So ja שר הטבחים ,שר המשקה ,שר האופה usw. —
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Rav Hirsch on Torah

Näher betrachtet ergiebt sich aus den Worten der Weisen der Aufschluss, dass משורה vorzugsweise ein kleinstes Maß — 1/36 לוג — somit das feinste, genaueste Maß für sehr wertvolle Dinge bezeichnet; denn nur für so wertvolle Dinge gebraucht man so kleine Maße. In diesem Sinne wird auch für die genaue, feine Prüfung der kleinsten und feinsten Messerscharten, wozu es der feinsten הרגשה bedarf, der Ausdruck סר סכינא gebraucht, welches ebenfalls nichts als die Wurzel שור ist. — Somit wären — diese Begriffe sozial angewendet — die reinen שָרים der wahrhaftige Adel im Volke, der Maß- und Ton-angebend für alles Schickliche, Edle, sittlich Anständige, von bedeutsamstem moralischen Einfluss im Volke ist, wenn er nicht מדה, nicht Maß für das Materielle, sondern משורה, feinstes Maß für das geistig Sittliche sein will, für welches der gröbere Sinn kein Maß mehr hat. Der wahre שר wird שר nicht durch Geburt, Geld usw., sondern durch die geistig sittliche Selbstvollendung, durch die sittliche "Feinheit" der Gesinnung und Empfindung, verbunden mit der Macht, dieses messende und maßhaltende Gefühl durch sein Ansehen im Leben zur Geltung zu bringen.
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Rav Hirsch on Torah

Auf den Namenswechsel unserer Ältermutter angewandt, sagte uns dies: sie soll nicht mehr Sarai — hervorragend, überragend — genannt werden; denn sie ist Sarah, eine Maßgebende, sie ist das, was das Weib eines Abraham sein soll, was das jüdische Weib, wenn sie Saras würdige Tochter ist, überall ist. Oben bei Abraham heißt es: du sollst nicht mehr Abram genannt werden, denn Abraham יהי׳ שמך soll dein Name sein; ich habe dich von nun an zum "Abraham" bestimmt, es ist dies eine Bestimmung, die du noch nicht erreicht hast, die du erreichen sollst. Hier aber heißt es: du sollst deine Frau nicht mehr Sarai nennen, כי שרה שמה, denn Sarah ist ihr Name, sie ist Sarah, ist die Maßhaltende, Maßgebende, die in ihrem Herzen die feinste הרגשה, das feinste Maß für alles, was recht und was gut und was schön und was löblich und heilig ist, trägt, die diesen feinen Maßstab des Rechts und der Sitte, des "Anstandes" des wahrhaft göttlichen Anstandes, dessen, was dem wahrhaft reinen Menschen zu aller Zeit und in allen Verhältnissen "ansteht" selbst in allem beobachtet, und mit feinster Beurteilung an alles legt; und das braucht sie nicht erst zu werden, das ist sie bereits.
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Rav Hirsch on Torah

Das reine weibliche Geschlecht, wenn es von Sara stammt, bedarf nicht des äußeren Erinnerungszeichens des Bundes mit שדי, mit Gott, dem Maßsetzenden; es trägt von selbst diese Mahnung in sich in dem feinen Richtmaß des צניעות, das ein reines jüdisches weibliches Gemüt erfüllt. Es trägt eine Neigung in sich, sich dem Reinen und Göttlichen unterzuordnen, und verlangt diese Unterordnung von jedem, der und das in ihre Nähe tritt. Wo eine reine "Sara" als Frau und Mutter waltet, da wagt es die "Gemeinheit" nicht, sich zu zeigen; sie ist der Genius des Göttlichen, der Reinheit und der Sitte. Und es ist dies so bedeutsam, dass eben alles Folgende ganz eigentlich zeigt, wie es nicht genügt, Sohn Abrahams zu sein, wenn man nicht eine Sara zur Mutter hat. Das Geistige gibt der Vater, aber das fein fühlende, mit dem Richtmaß der Gebühr und der sittlichen Anständigkeit messende Gemüt vererbt das reine, wahre Weib. אשת חיל wie Sara, sprechen die Weisen, ist eine Krone des Mannes, הוא נתעטר בה, er wird durch sie verherrlicht, aber nicht sie hat den Ruhmeskranz erst von ihm zu empfangen.
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