וְגַ֥ם שֶׁם־עִ֛יר הֲמוֹנָ֖ה וְטִהֲר֥וּ הָאָֽרֶץ׃ (ס)
At ang pangalan din ng isang lungsod ay magiging Hamonah. Sa ganito ay lilinisin nila ang lupain.
Rashi
with wheat of Minnith the name of a place that produced wheat of high quality, like (Jud. 11: 33): “until you come to Minnith.” Midrash Aggadah (source unknown) [explains it as] good, thick wheat kernels, which are sold by number. Jonathan renders: בִּחִטֵי רִיחוּשּׁ expression for a gathering of many numbers, troche in Old French, bundle, bunch. A similar word appears in Pesikta [d’Rav Kahana, p. 184b]: “Just as the myrtle is crowded (רָחוּשּׁ) with leaves, so was Leah crowded with sons.” But I do not know what it [wheat of Minnith] is. In the name of Rabbi Simon, I heard that he found in a Bible with a Jerusalem Targum בְּחִטֵי מִנִיתוּפַנַג rendered: בְּחוּשְּׁלָא וְקֲלְמָא. Now, שַּׁעֲרֵי דְחוּשְּׁלָא, which is found in the Talmud (Yoma 79a), is explained as: peeled barley. I say, however, that “Minnith” is an expression of portions (מָנוֹת), prepared food. Even according to its vocalization with a “dagesh,” Jonathan is wont to translate a word sometimes according to its apparent meaning and sometimes according to its midrashic meaning. So did he render (below 39:16): “And also the name of the city shall be Hamonah (הֲמוֹנָה).” Although we punctuate the name הֲמוֹנָה without a “mappiq hey” (הֱמוֹנָה), [with a “mappiq hey” (pronounced) הֲמוֹנָה would mean “her multitude” with a silent “hey” it means simply “a multitude.”] Jonathan paraphrases: And also there, the slain of the city whose multitude is great will be cast.
Rav Hirsch
Dieses Auftreten Eldads und Medads im Momente der Berufung der Ältesten zum ersten Sanhedrin und Mosche Äußerungen sind von höchster Bedeutsamkeit für alle Nachfolger dieses jüdischen "Ältestenkollegiums" für alle Zeit. Es ist damit bekundet, daß mit der Einsetzung der höchsten geistigen Behörde in Israel kein Monopol des Geistes gestiftet werden sollte, daß die geistige Begabung von Gott durch keinerlei Amt und Beruf bedingt sei und der letzte im Volke ebenso des Anteils am Gottesgeiste gewürdigt werden könne, wie der erste im höchsten Amte. Mosche Äußerung bleibt aber für alle zur Lehre und Leitung Berufenen in Israel das ewig vorleuchtende Muster, daß sie als höchstes Ideal ihrer Wirksamkeit das Ziel vor Augen haben sollen: sich überflüssig im Volke zu machen, daß das Volk zu einer solchen geistigen Höhe in allen seinen Schichten gelange, daß es der Lehrer und Leiter nicht mehr bedürfe! Und wohl haben die Nachfolger dieser "Ältesten" den Geist ihres Mosche geerbt, haben es als ihre höchste Aufgabe erkannt: להרביץ תורה בישראל, der Erkenntnis des göttlichen Gesetzes die breiteste Basis im Volke zu bereiten, und haben ihr: והעמידו תלמידים הרבה, als erste Maxime für alle geistigen Führer ihres Volkes hinausgegeben. Mit dem "המקנא אתה לי!?" hat unser Mosche der Scheidewand zwischen "Geistlichkeit" und "Laien" im wahren Israel für immer den Boden entzogen. — Sanhedrin 17a werden verschiedene Meinungen über den Inhalt der von Eldad und Medad gesprochenen Prophetie geäußert. Nach der einen habe sie das bevorstehende Wachtelereignis betroffen. Eine andere gibt deren Inhalt also an: משה מת יהושע מכניס ישראל לארץ und endlich eine dritte spricht sich dahin aus: על עסקי גוג ומגוג היו מתנבאין, sie hätten von den letzten Gog- und Magogkämpfen prophezeit, die nach Ezechiel und Secharja die Schlussentwicklung der Geschichte der Zeiten bilden und von denen es Ezechiel 38, 17 heißt: האתה הוא אשר דברתי בימים קדמונים ביד עבדי נביאי ישראל הנבאים בימים ההם שנים להביא אותך עליהם, bist du der, vom dem ich bereits in Tagen der Vorzeit durch meine Diener, die Propheten Israels, gesprochen, welche in jenen Tagen auf Jahre hinaus prophezeiten? In diesen gleichzeitig auf Jahre hinaus prophezeienden Männern wurden Eldad und Medad erblickt. Wir haben an einer anderen Stelle den Gedanken entwickelt, wie in גוג ומגוג das גג-Prinzip, das "Giebelprinzip", das Prinzip der Konzentrierung aller Leitung in der gipfelnden Spitze in seiner äußersten Konsequenz zum Ausdruck gelangt, dem gegenüber daher nach dessen Überwindung die siegreiche Stadt der Menschengestaltung המונה "die Volkstümliche" genannt wird (Ezech. 39, 16). Ist an diesem Gedanken etwas Wahres, so dürfte es nicht wenig bezeichnend sein, wenn der Hinblick auf diesen fernsten Sieg des Volkstümlichen, über dessen Gog- und Magoggegensatz, oder das Näherliegende, die Verkündigung von Mosches Tode und Josuas Führerschaft als Inhalt der Prophetien Eldads und Medads begriffen werden. Es wäre dann der Mund der bescheidensten, aus Bescheidenheit vom zuerkannten einflussreichen Beruf einer Volksleitung zurück, und lieber במחנה, in Mitte des Volkes gebliebenen Männer der Verkündung der idealsten volkstümlichen Zukunft gewürdigt worden, wo nicht im "אהל" sondern im "מחנה", nicht im "גוג מגוג", sondern im "המון" der Schwerpunkt des sozialen Weltheiles liegen wird, oder eines Faktums, das, wie der Tod Mosche und die Vollendung des nationalen Geschickes unter Josua, die Wahrheit veranschaulicht, daß kein Mensch, nicht einmal ein Mosche, sich für unentbehrlich halten oder von seinen Zeitgenossen als unentbehrlich gehalten werden dürfte. Mosche stirbt — und das Geschick der Nation geht doch in Erfüllung. —
Ibn Ezra
and atone for His land, His people Some say that this passage is missing a vav , and should be understood as if it read, “atone for His land, and for His people”. There is also a homiletical explanation [Palestinian Talmud Kil’ayyim 9: 4 (32d)] that the land atones for His people. Although this idea is correct, it does not fit into the context of the verse, and, moreover, “land” is a feminine noun (as definitively evidenced by the terminal heh , even though here a tav takes its place), whereas the verse does not employ “atone” in its feminine form. The correct explanation, in my opinion, is that the nation will atone for the land, reversing the order of the subject and the object of the verb, as we find in “water wears away stones” [Job 14: 19]. There are other cases where “atonement” appears without the preposition “for” (e.g., “you shall purify it and make atonement [for] it” [Ezekiel 43: 20]). The sense of the verse is that Israel shall exact vengeance against the nations, and thereby atone for the land of Israel, on account of the blood that had been spilled there (as in, “the land will not receive atonement” [Numbers 36: 33]). This fits in with the context of the verse. Another explanation is that “atone” is used here in the sense of “purify”, as in “make atonement [for] it” [Ezekiel 43: 20]; similarly Ezekiel says, concerning the final war, “they will cleanse the land” [Ezekiel 39: 16], referring to Israel.