וַיַּ֜עַן וַיֹּ֤אמֶר אֵלַי֙ לֵאמֹ֔ר זֶ֚ה דְּבַר־יְהוָ֔ה אֶל־זְרֻבָּבֶ֖ל לֵאמֹ֑ר לֹ֤א בְחַ֙יִל֙ וְלֹ֣א בְכֹ֔חַ כִּ֣י אִם־בְּרוּחִ֔י אָמַ֖ר יְהוָ֥ה צְבָאֽוֹת׃
At sumagot siya at sinabi niya sa akin, “Ito ang salita ng Walang-Hanggan kay Zerubabel: ‹Hindi sa pamamagitan ng hukbo, ni sa pamamagitan ng lakas, kundi sa pamamagitan ng Aking espiritu,› sabi ng Walang-Hanggan ng mga Hukbo.”
English Explanation of Mishnah Sotah
“For it is the Lord your God that goes with you”--they come [relying] upon the might of flesh and blood, but you come [relying] upon the might of the Omnipresent. The Philistines came [relying] upon the power of Goliath (I Samuel 17:4 ff.), but what happened to him in the end? In the end he fell by the sword and they fell with him. The Ammonites came [relying] upon the power of Shobach (II Samuel 10:16-18), but what happened to him in the end? In the end he fell by the sword and they fell with him. But with you it is otherwise, “For it is the Lord your God is that goes with you” this refers to the camp of the ark. In the final part of his speech the priest points out that God is going out to battle with Israel. The mishnah uses this to contrast Israel with their enemies. Israel’s enemies come out brandishing their physical power, exemplified by Goliah and Shobah. Both of these great warriors were struck down by David whose power was not based on his physical strength but on the fact that God was with him. This reminds us of Zechariah 4:6, “No by might, nor by power, but by My spirit, said the Lord of Hosts.” As a final note, the mishnah relates that the ark was brought out to war with Israel as a tangent symbol of the fact that God is fighting with them.
Rav Hirsch
Secharjah, dem Gottesboten an Serubabel, dem Volksführer, der auf den Trümmern des untergegangenen jüdischen Staates den Grundstein zu einem neuen jüdischen Volksleben legen und damit ein Werk vollbringen sollte, welchem bei jedem Schritte "das Hindernis zur Hand stand" ward der Leuchter mit seinen sieben Lampen gezeigt, und als er den Engel, der ihm das Gotteswort brachte, um Aufschluss über die Bedeutung dieser Erscheinung gefragt und auf dessen Entgegnung, ob er denn nicht wisse, was diese Lampen bedeuten, "nein, mein Herr!" erwidert hatte, sprach der Engel zu ihm: "das ist das mitzuteilende Gotteswort an Serubabel: Nicht mit Heeresmacht, nicht mit Leibeskraft, sondern mit meinem Geiste, spricht !ד׳ צבאו׳ (Sech. 4, 6). Es ist uns somit hier Geist, und zwar Gottes Geist als dasjenige dokumentiert, das durch den sieben Lampen tragenden Leuchter vergegenwärtigt wird, und zwar muss diese symbolische Bedeutung eine so natürliche, allgemein verständliche sein, daß die Gegenfrage des Engels: "Weißt du denn nicht, was diese bedeuten?" wie ein halber Vorwurf klingt, daß der Prophet zum Verständnis dieser symbolischen Erscheinung noch des besonderen Ausschlusses bedürfe. Bemerken wir zugleich, daß, wenn Serubabel hier auf den Gottes Geist als auf dasjenige hingewiesen wird, womit und wodurch er seine Sendung vollbringen werde, hier wiederum Geist nicht als bloßes Medium der Erkenntnis, sondern zugleich als Medium der vollbringenden Tat erscheint. Denn das Wort war an Serubabel, den Führer, nicht den Lehrer des Volkes gerichtet, der den Gotteswillen nicht zu lehren, sondern zu erkennen und zu vollbringen hatte, dem die Legung eines Grundsteins anvertraut worden, auf den und dessen zu vollendenden Ausbau die "Fülle der göttlichen Vorsehung" gerichtet war.
Rav Hirsch
Wir wurden schon oben durch den Aufschluss, der Secharja (Sech. 4, 6) über die Bedeutung der Menora als Symbol des רוח ד׳ gegeben wird, auf den Kommentar hingeführt, den Jesaias 11, 2 über den näheren Inhalt dieses רוח ד׳ liefert. Diese Stelle, in welcher der auf einem Menschen ruhende Gottesgeist in seiner höchsten Potenz geschildert wird, zeigte uns schon beim ersten Anblick diesen Geist in einer zweiseitigen Entfaltung, die sich uns einerseits als הכמה ,עצה ,דעת, andererseits als בינה ,גבורה, יראה, somit als den Geist der Theorie und der Praxis, den Geist des Erkennens und Vollbringens angekündigt und uns dasjenige bestätigt, was wir schon ohnehin über die Bedeutung von "Geist" im heiligen Schrifttum erkannt. Betrachten wir diese Stelle näher, so tritt uns eine überraschende Übereinstimmung mit allem demjenigen entgegen, was wir als Konstruktionsschema der Menora gefunden, und diese Übereinstimmung ist so schlagend, daß man sich kaum des Gedankens erwehren kann, es sei in der Tat diese Stelle nichts als Wortausdruck des Menorasymbols.