Hebräische Bibel
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Kommentar zu Dewarim 16:10

וְעָשִׂ֜יתָ חַ֤ג שָׁבֻעוֹת֙ לַיהוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ מִסַּ֛ת נִדְבַ֥ת יָדְךָ֖ אֲשֶׁ֣ר תִּתֵּ֑ן כַּאֲשֶׁ֥ר יְבָרֶכְךָ֖ יְהוָ֥ה אֱלֹהֶֽיךָ׃

Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, das Fest der Wochen nach dem Maß des freien Willens deiner Hand halten, das du geben sollst, wie der HERR, dein Gott, dich segnet.

Rashi on Deuteronomy

מסת נדבת ידך means sufficient (די) free-will offerings of thy hand (i.e. of thy possession) (cf. Targum on Deuteronomy 15:8, which renders די מחסרו by כמסת חסרונה); everything must be in accordance with the blessing which God has bestowed upon you (אשר יברכך): offer peace-offerings of rejoicing and invite guests for the meal.
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Rashbam on Deuteronomy

מסת, sufficient and commensurate
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Rabbeinu Bahya

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Siftei Chakhamim

The fullness of the gift of your hand, etc. For the word above (15:8) די (fullness) is translated by Onkelos as כמסת. The letter mem in מסת is a root letter, and the full root is מסס. The letter samech contains a dagesh [dot] to make up for the missing double samech.
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Rav Hirsch on Torah

V. 10. ועשית חג שבעות (Schmot 23, 16) heißt das Fest חג הקציר בכורי מעשיך, dem zur Seite hier: חג שבעות, zu lehren, dass, wenn auch im Drange der Zeiten kein Schnitt vom eigenen Boden mehr stattfindet, das Fest in seiner שבעותBedeutung doch bleibe, יכול אם יש לך קציר אתה עושה י׳׳ט ואם לאו אין אתה עושה י׳׳ט ת׳׳ל ועשית בין שיש לך קציר ובין שאין לך קציר אתה עושה י׳׳ט (Sifre).
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Chizkuni

ועשית חג שבועות, “you will keep the festival of weeks;” the author refers to his commentary on the significance of this festival in Leviticus chapter 23, where he explained why the Torah did not give us a date for when this festival is to be observed, as opposed to all the other festivals where the month and days they are to be observed have been spelled out.
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Rashbam on Deuteronomy

נדבת ידך, according to the economic blessing you have received from G’d.
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Rav Hirsch on Torah

(Schmot 23, 15) ולא יראו פני ריקם wir haben schon zu מסת נדבת ידך וגו׳ erläutert, wie die von dem einzelnen zu bringenden Festopfer: שלמי חגיגה ,עולות ראיה שלמי שמחה, den drei Bestimmungen entsprechen, in welchen sich die Bedeutung unserer Feste ausprägt. Sie sind רגלים, sie rufen einen jeden Mann in Israel zu der Gottesstätte hinauf, um dort im Gesetzesheiligtum hingebungsvoll vor Gottes Angesicht zu erscheinen: der Ausdruck dieser erneuten Hingebung an Gott zur Erfüllung seines Willens auf Erden ist: עולת ראיה. Sie sind חגים, sie rufen einen jeden Mann in Israel auf, sich als Glied der Nation in den um das gemeinsame Gesetzesheiligtum zu sammelnden Gesamtkreis einzufügen, und nur in dieser Mithörigkeit zum nationalen Ganzen sich seiner trübungslosen Stellung auf Erden bewusst zu werden. Diese im Gesamtgefühle wurzelnde untrübbare Lebensheitere findet ihren Ausdruck in: שלמי חגיגה. Sie sind מועדים, von Gott bestimmte Vereinigungszeiten mit seinem Volke, in welcher Gott also zu uns kommen will, wie wir uns zu ihm erheben, in welchem Bewusstsein der Gottesgegenwart jedem gottnahen Menschen und Menschenkreise die Quelle der seligsten Freude springt, eine Festesfreude, deren Ausdruck in שלמי שמחה gegeben ist. Diese Opferdarbringungen, mit welchen dem לא יראו פני ריקם entsprochen wird, sind hier in dem Gesamtbegriff: מסת נדבת ידך gefasst. מסה von מסס, wovon מס: der auferlegte Tribut, bezeichnet eine Schuldleistung an einen Höhern, unter dessen Forderungsberechtigung das Vermögen des Verpflichteten gleichsam "flüssig" wird und einen Ein- und Herausgriff gestattet, wogegen נדבה die freiwillige, aus freiem Innern stammende Gabe ist, eine Freiwilligkeit, die ja durch das folgende: כאשר יברכך ד׳ אלקיך noch besonders ausgesprochen ist, indem damit dem zu Leistenden einen dem empfangenen Segen entsprechenden Umfang zu bestimmen, dem eigenen Ermessen anheim gegeben wird. Es wird also in der Erfüllung dieser Festopferanforderungen sowohl der חובה- als der נדבה-Begriff zur Betätigung kommen, und zwar, indem die Pflichtleistungen hier מס, מסה Tribut, Steuer genannt werden, ist nach Chagiga 8 a das als חובה zu Leistende aus dem Profanvermögen des Pflichtigen direkt dem schuldigen Zwecke zuzuwenden, während das, was über diese חובה hinaus als נדבה solchem Zwecke zugewendet wird, eventuell auch aus bereits Geweihtem, dem Pflichtigen zur Verfügung stehenden, z. B. מעשר שני hinzugefügt (טופלין) werden kann. Auf diesem Ausdruck: מסת יד für Pflichtopferleistung beruht der allgemeine Kanon: כל דבר שבחובה אינו בא אלא מן החולין (siehe Chagiga 7 b und 8 a).
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