Commento su Deuteronomio 21:15
כִּֽי־תִהְיֶ֨יןָ לְאִ֜ישׁ שְׁתֵּ֣י נָשִׁ֗ים הָאַחַ֤ת אֲהוּבָה֙ וְהָאַחַ֣ת שְׂנוּאָ֔ה וְיָֽלְדוּ־ל֣וֹ בָנִ֔ים הָאֲהוּבָ֖ה וְהַשְּׂנוּאָ֑ה וְהָיָ֛ה הַבֵּ֥ן הַבְּכ֖וֹר לַשְּׂנִיאָֽה׃
Se un uomo ha due mogli, l'una amata e l'altra odiata, e gli hanno dato figli, sia l'amata che l'odiata; e se il figlio primogenito fosse suo, odiato;
Sforno on Deuteronomy
כי תהיינה לאיש שתי נשים, after the victory in war the Torah addresses internal matters in the Jewish state. The most important ones are interpersonal relationships with wives, children, livestock, jewelry, hunting for food, building homes, tilling the soil and matters related to clothing.
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Or HaChaim on Deuteronomy
והיה הבן הבכר לשניאה, "and the firstborn son is from the wife whom you hate." The Torah does not describe this as merely a possibility but assumes as a fact that the firstborn son from these two marriages will be that of the wife who is hated. It is similar to Genesis 29,31 where the Torah told us that G'd opened Leah's womb because she was hated by her husband. G'd always looks out for those who suffer from a broken heart.
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Tur HaArokh
כי תהיין לאיש שתי נשים, האחת אהובה, “When a man has two wives, one of whom he loves, etc.” This does not mean that he actually hates one of his wives, but it is inevitable that when one has two wives that one must love one better that the other, and the other is described as the one that “he hates.” Each of the two wives (in any marriage) employs devious means including sorcery to become her husband’s favourite.
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Rav Hirsch on Torah
V. 15. כי תהיין וגו׳. Das vorangehende יפת תואר-Gesetz statuiert als Ausnahmsfall für Ausnahmszustände die Zulassung bloß sinnlicher Eindrücke als leitende Gründe bei einer Gattinwahl. Daran schließt sich warnend das Problem von einem unter Sympathien und Antipathien sich trübenden Verhältnis von Gatten und Eltern und Kindern unter einander, Missstimmungen, die durch ungleiche Erbteilungen auf Geschlechter hinab von einem Namen getragene Familienzweige in gehässiger Feindschaft zu entzweien vermögen. Bei der unendlichen Mannigfaltigkeit der Verhältnisse und Persönlichkeiten räumt, wie wir sehen werden, das Gesetz dem Vater einen weiten Spielraum der Befugnis zur Vermögensteilung unter seine Erben ein, gibt aber zugleich durch die Schranke, die es derselben setzt, einen Wink, von dieser Befugnis nur mit weisester Beschränkung Gebrauch zu machen.
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Daat Zkenim on Deuteronomy
When a man has. Thus [these] portions [of marriage to a captured maiden, of the loved/unloved son, and of the rebellious son] are connected to to teach that “a sin causes [one to commit] another sin,” that by taking the beautiful [captured maiden], he would have two wives and they would fight within the household and hate one another. And what is written afterwards [are the laws concerning] a man’s rebellious ad wayward son, and thus we find in the case of David who took [Maacah] the daughter of Talmi, the King of Gashur, at the end of their battle, and [together] they bore [a son] Absalom, who [as it would turn out] tried to kill David and slept with his wives (i.e. concubines), and because of his hand many Israelites were killed.
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Chizkuni
כי תהיינה לאיש שתי נשים, “If a man has two wives;” this paragraph is appropriate here as we have just read of a union that is unsatisfactory to the husband, although it had commenced with mutual fondness of the parties. (verses 11 and 14)
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Rav Hirsch on Torah
האחת אהובה והאחת שנואה Jebamoth 23 a wird dieses אהובה und שנואה auch von der Billigung und Missbilligung einer Eheschließung vor dem-Gesetze, אהובה בנישואיה ושנואה בנישואיה verstanden und in dem כי תהיין לאיש der Fall nachgewiesen, dass es gesetzlich verbotene Ehen gebe, die, wenn geschlossen, gleichwohl Gültigkeit haben und nur durch גט gelöst werden können. Z. B. חייבי לאוין (siehe Wajikra S. 455). Auf das Erbrecht hat übrigens die größere oder geringere Illegitimität der Geburt keinen Einfluss, selbst ממזר מחייבי כריתות ist vollgültiger Erbe, mit Ausnahme von בן משפחה או נכרית (Jebamot 22 b). אהובה ושנואה ist aber, wie wir glauben, ganz allgemein, und nur implizite auch von gesetzlicher Missbilligung zu verstehen. Daher lehrt ספרי zu והיה הבן הבכור לשניאה, לשניאה הכתוב מבשרך שבן הבכור לשנואה, welchem doch offenbar die Auffassung der שנואה als der durch unverschuldete Abneigung Zurückgesetzten, ähnlich wie Lea in Verhältnis zu Rachel, zu Grunde liegt. Einer שנואה בנישואיה, deren Ehe eigentlich gesetzlich zu lösen ist, wird sicherlich nicht die tröstliche Verheißung, dass ihr die Vorsehung den erstgeborenen Stammesträger bescheiden wird. Indem ספרי diese Verheißung an das Wort: לשניאה knüpft, dürfte uns damit Aufschluss über den Unterschied zwischen שנואה und שניאה und das Motiv dieses Wechsels in der Form gegeben sein. שנואה ist eine passive Verbalform, sagt, streng genommen, nichts anderes, als dass im Momente der letztwilligen Verfügung die eine Frau geliebt, die andere gehasst wird. Diese Zu- und Abneigung kann eben erst jetzt in ganz späterer Zeit eingetreten sein. שניאה ist aber adjektivische Substantivform, geht jedenfalls über den gegenwärtigen Moment hinaus, sie ist die von Anfang an weniger Geliebte und ward eben als solche die Mutter des Erstgeborenen.
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Chizkuni
וילדה לו, “and she gives birth for him;” by any means, even by caesarean section. (Sifri)
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Rav Hirsch on Torah
Baba Batra 142 b wird an, dem Ausdrucke unseres Textes: וילדו לו die Halacha gelehrt, dass בן שנולד לאחר מיתת אביו אינו ממעט בחלק בכורה, dass der im Folgenden dem Erstgeborenen zugewiesene Vorzugsteil an der Erbschaft nach den im Momente des Todes des Vaters bereits geborenen Söhnen ermessen wird, ein nachgeborener Sohn aber bei dieser Feststellung nicht in Betracht kommt. Waren z. B. im Augenblicke des Todes drei Söhne vorhanden, wovon einer ein Erstgeborener, so erhält der Erstgeborene als בכורה-Teil ein Viertel, obgleich nach dem Tode des Vaters noch ein Sohn geboren, worden, der, wenn er beim Leben des Vaters geboren worden wäre, das בכורה-Teil auf ein Fünftel reduziert haben würde.
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