Commento su Deuteronomio 31:10
וַיְצַ֥ו מֹשֶׁ֖ה אוֹתָ֣ם לֵאמֹ֑ר מִקֵּ֣ץ ׀ שֶׁ֣בַע שָׁנִ֗ים בְּמֹעֵ֛ד שְׁנַ֥ת הַשְּׁמִטָּ֖ה בְּחַ֥ג הַסֻּכּֽוֹת׃
E Mosè comandò loro, dicendo: 'Alla fine di ogni sette anni, nel tempo stabilito dell'anno di rilascio, nella festa dei tabernacoli,
Rashi on Deuteronomy
מקץ שבע שנים AT THE END OF EVERY SEVEN YEARS [AT THE APPOINTED SEASON OF THE SHEMITTAH YEAR] — This means in the first year of the new Shemittah-period — in the eighth year (Sotah 41a). But why does Scripture call it the “Shemittah-year”, which name usually implies the seventh year? Because the law of the “seventh year” still applies to it, viz., in connection with the harvest of the seventh year’s produce that actually goes forth into (takes place in) the year following the seventh year (the eighth year) (Rosh Hashanah 12b; cf. Rashi on Exodus 34:21).
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Rabbeinu Bahya
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Siftei Chakhamim
Because there are still seventh-year restrictions which apply, etc. This means if he plants in a prohibited manner during the seventh year, it remains prohibited after the seventh year as it was during the seventh year. Alternatively it refers to produce that grew by itself during the seventh year.
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Rav Hirsch on Torah
V. 10. מקץ שבע שנים .ויצו וגו׳ wird durch שנת שמטה näher bestimmt, sowie במועד durch בחג הסכת. Nach Ablauf von je sieben Jahren, und zwar nicht etwa von jetzt an gerechnet, sondern nach Ablauf jeder שמטה-Periode, in einer Moedzeit, und zwar nicht an dem das achte, d. i. das erste Jahr der neuen שמטה-Periode beginnenden ר׳׳ה-Moed, sondern בחג הסוכת, und zwar בבוא כל ישראל usw. באתחלתא דמועד, bei der Ankunft des Volkes, d. h. im Anfang des Festes. Zusammen also: מוצאי י׳׳ט הראשון של חג בשמינית במוצאי שביעית, am Ausgang des ersten Tages des Hüttenfestes des achten auf den Schluss des siebten folgenden Jahres (Sota 41 a). Diese einzelnen hervorgehobenen Zeitbestimmungen dürften aber sagen: מקץ שבע שנים במועד, je nach Ablauf von sieben Jahren und zu einer bestimmten Zeit. Nicht soll die hier vorgeschriebene Vorlesung aus der Tora die Gesetzeskenntnis im Volke vermitteln, diese soll ja täglich von jedem im gewöhnlichen häuslichen Kreise gepflegt werden, dafür heißt es ja ודברת בם בשבתך בביתך ובלכתך כדרך וגו׳ (Kap. 6,7) ולמדתם אתם את בניכם לדבר בם וגו׳ (Kap. 11. 19), es ist dies vielmehr etwas Außerordentliches, von sieben zu sieben Jahren Wiederkehrendes, einen ganz besonderen Zweck Anstrebendes, und zwar: במועד, zu einer Zeit, die jede jüdische Seele zur Vereinigung mit Gott ladet; שנת השמטה: bei jedem Wiederantritt einer durchs Erlaßjahr unterbrochen gewesenen Acker- und Verkehrsperiode; בחג הסכות: wenn das Hüttenfest den nationalen Kreis in der Erinnerung an jene Zeit vereint, wo nicht Acker und Verkehr, wo die Wundergnade Gottes alle mit Weib und Kind unter Wolkenschutz und Leitung mitten in der Wüste erhielt und für das nunmehrige Acker- und Verkehrsleben mit seinem Gesetze vorbereitend und übend durchdrang; בבוא כל ישראל וגו׳: und nun das ganze Gottesvolk dem Gottesrufe dorthin gefolgt, wo — nicht Gott, dem überall zu Findenden, — wo dem Unterpfande seiner Allgegenwart im Volke, wo dem Zeugnis seines Gesetzes das Heiligtum steht, und bereits jeder mit עולת ראיה mit dem Emporopfer seines vor Gott Erscheinens sich vor dem Angesichte Gottes an der Stätte seines Gesetzesheiligtums eingefunden, תקרא soll, sofort am Ausgang dieses ersten Tages des Vor-Gott-Erscheinens, die Nation durch ihren höchsten Repräsentanten dem ganzen versammelten Volk aus diesem Gesetze vorlesen, auf dass mit jedem Antritt einer Acker- und Gewerbsperiode das Bewusstsein sich immer aufs neue proklamiere, wie der Weg zu Gott nur auf dem Wege zu seinem Gesetze führe, der Bund mit Gott den Bund mit seinem Gesetze bedeute, das Gesetz die Einigung und den Gottesschutz der Nation bedinge, und die Nation, unter deren Obhut das Gesetzeszeugnis ruht, die Authentizität und die Göttlichkeit des Gesetzes vertrete und verbürge.
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Chizkuni
מקץ שבע שנים, “at the end of (every) seven years;” at the beginning of the eight’s year. [The sh’mittah year. Ed.] This was in order to enable the idle farmers to devote the whole year to the study of the Torah. בבא כל ישראל, “when the whole Jewish nation would come” (on the pilgrimage for Sukkot)
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Rav Hirsch on Torah
את התורה הזאת wahrscheinlich: eben aus diesem den Priestern und Ältesten übergebenen, von Mosche eigener Hand geschriebenen Exemplar. Siehe B. B. 14 b, Raschi ר׳׳ה ספר עזרה. Danach trug dieses ס׳׳ת den Namen ספר עזרה, weil man nach Raschi daraus בעזרה פרשת המלך בהקהל וכהן גדול ביה׳׳כ vorlas. Nach dem dortigen Zusammenhange war dies ספר עזרה zugleich das im ארון den Gesetzestafeln zur Seite niedergelegte (V. 26), und müsste man dann annehmen, dass, obgleich ein Betreten des Allerheiligsten שלא לצורך עבודה untersagt war (Wajikra 16, 2; siehe daselbst), dieses Vorlesen aus der תורה am siebenjährlichen הקהל-Tage als צורך עבודה zu betrachten und zu diesem Zwecke ein Betreten des Allerheiligsten gestattet gewesen wäre. Eine solche Ausnahme, scheint uns, muss man ohnehin nach דברים רבה z. St. voraussetzen. Es heißt dort nämlich: אמר ר׳ ינאי כתב י׳׳ג תורות י׳׳ב לי׳׳ב שבטים ואחת הניח בארון שאם יבקש לזייף דבר שיהו מוציאים אותה שבארון dreizehn תורות schrieb Mosche, zwölf für jeden der zwölf Stämme und eine legte er in die Bundeslade nieder, damit, wenn jemand eine Fälschung versuchen wollte, man das in der Lade bewahrte Exemplar zum Beweise hervorbringen könne. Es muss somit der Zutritt zur Bundeslade zu solchem Zwecke gestattet gewesen sein. Auf ein solches event. gestattetes Herausnehmen der ס׳׳ת weist ja auch zunächst das שלא יהא ס׳׳ת נכנס ויוצא כשהוא דחוק (B. B. 14 a) hin. Dürfte doch auch schon der V. 26 bei dem Gebot der Niederlegung der von Mosche geschriebenen ס׳׳ת zum ארון ausgesprochene Zweck: והיה שם בך לעד die Gestattung einer solchen Herausnahme voraussetzen. ׳תוספו daselbst ד׳׳ה שלא יהא geht aber davon aus, dass das Betreten des ק׳׳ק zu solchem Zwecke nicht gestattet war. Möglich wäre es dann auch, dass die V. 9 den כהנים בני לוי übergebene ס׳׳ת, aus welcher, wie wir glauben, vorgelesen wurde, nicht die nach V. 25 neben die Bundeslade niederzulegende, sondern eben die nach der zitierten Überlieferung dem Stamme Levi bestimmte gewesen, wobei dann die erwähnte Schwierigkeit entfiele. Es könnte sodann das B. B. 14 b erwähnte ספר עזרה eben dieses in der עזרה zu den dort stattfindenden Vorlesungen aufbewahrte von Mosche eigenhändig geschriebene Exemplar des Stammes Levi sein und von dessen Beschaffenheit לתחלתו הוא נגלל auf das im ארון befindliche gleichartige geschlossen werden.
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Chizkuni
במועד שנת השנה, “on the feast of Sukkot;” seeing that this year is the first year in the new sh’mittah cycle which comprises seven years, why does the Torah refer to that year in the singular mode, i.e. שנת השמטה, the year of the sh’mittah? The reason is that many of the restrictions that applied during the previous year were still in force, such as the residue of the “harvest” of the previous year. (Compare Talmud, tractate Rosh Hashanah folio 12.) It is stated there that any crop which had completed one third of its growth before the end of the sh’mittah year was still considered as subject to the regulations applicable during that year.
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Rav Hirsch on Torah
Auch Moed katan 18 b wird nach der Lesart des Jeruschalmi in der Mischna ein ספר העזרה genannt und erläutert Raschi: ספר מוגה היה בעזרה שממנו היו מגיהים כל ספרי גולה. Eine andere Lesart liest dort ספר עזרא. Jedenfalls dürfte während des ersten Tempels das in der עזרה aufbewahrte eigenhändige Exemplar Mosches dieselbe Bestimmung gehabt haben. So auch Jeruschalmi Sanhedrin 11, 4. ומגיהין אותו מספר עזרה על פי ב׳׳ד של ע׳׳א. Siehe zu Kap. 17, 18.
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Rav Hirsch on Torah
Es war der höchste Repräsentant der Nation, zur Zeit von Königen der König, welcher der Volksversammlung vorlas, und wurde nach Sota 41 a aus dem Dewarim vorgelesen: מתחלת אלה הדברים עד שמע (Kap. 1, 1-6, 3), שמע (Kap. 6, 4-9), והיה ;Kap. 14, 22-29) כי תכלה לעשר und עשר תעשר ,(Kap. 11, 13-21) אם שמע Kap. 26, 12-15; beides wohl mit Hinblick auf die nun wieder beginnende -מעשרPeriode), פרשת המלך (Kap. 17, 14- 20) ברכות וקללות עד שגומר כל הפרשה wahrscheinlich Kap. 27, 1-26; Kap. 28, 1-69).
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