히브리어 성경
히브리어 성경

신명기 25:11의 주석

כִּֽי־יִנָּצ֨וּ אֲנָשִׁ֤ים יַחְדָּו֙ אִ֣ישׁ וְאָחִ֔יו וְקָֽרְבָה֙ אֵ֣שֶׁת הָֽאֶחָ֔ד לְהַצִּ֥יל אֶת־אִישָׁ֖הּ מִיַּ֣ד מַכֵּ֑הוּ וְשָׁלְחָ֣ה יָדָ֔הּ וְהֶחֱזִ֖יקָה בִּמְבֻשָֽׁיו׃

두 사람이 서로 싸울 때에 한 사람의 아내가 그 남편을 그 치는 자의 손에서 구하려 하여 가까이 가서 손을 벌려 그 사람의 음낭을 잡거든

Rashi on Deuteronomy

כי ינצו אנשים WHEN MEN STRIVE TOGETHER, they will in the end come to blows, as it goes on to state “[and the wife approacheth to deliver her husband]” out of the hand of him who smiteth him: No good can come out of a quarrel (Sifrei Devarim 292:1; cf. Rashi on v. 1).
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Sforno on Deuteronomy

וקרבה אשת האחד להציל את אישה, [the author, obliquely, established a conceptual link between this paragraph and that preceding it. Ed.] Even though the Torah had not only given permission to the widow in the yevamah legislation to publicly embarrass her brother in law for failing to do his duty by marrying her, but had even commanded her to do so, in this instance, when a wife tries to save her husband’s life by resorting to tactics which embarrass his opponent she is punished for doing so.
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Or HaChaim on Deuteronomy

להציל את אישה, in order to save her husband, etc. It is interesting that instead of writing: "the wife stretches out her hand in order to save her husband," the Torah reversed the order by writing: "in order to save her husband she stretches out her hand." This teaches that if the woman had no other way of saving her husband except by grabbing his adversary's private parts she is not culpable. She is only free from guilt if the adversary was clearly threatening the life of her husband, not if he merely engaged in a brawl with him. The Torah managed to convey all this by writing the word "to save (the life of) her husband" prior to describing what the woman actually did.
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Rabbeinu Bahya

והחזיקה במבושיו, “and she takes hold of his private parts;” a reference to parts of the male reproductive organ, the testicles, something causing the owner embarrassment on occasion. Onkelos translates the expression as בבית בהתתה, “the housing of his shame,” similar to Genesis 49,8 where Yaakov commends Yehudah for not being ashamed to admit he had been wrong. The Torah punishes the woman in question by writing: “you shall cut off her (offending) hand.” Clearly, the text is not to be understood literally, but it means that financial compensation be paid to the victim for the embarrassment he sustained. In all matters like this the Torah never decrees that the offending party be deprived of limbs or organs but that the value of the offending organ (or the organ lost by the injured party) be paid as compensation (Sifri 293). We have other similar examples of such legislation such as “an eye for an eye,” “a tooth for a tooth,” etc., where the sages always understood the wording to refer to compensation in financial terms (Baba Kama 83). The woman in question is certainly not guilty of having her hand cut off (even symbolically), seeing that what she did was only in order to save her husband. Nonetheless, the Torah does impose a financial penalty for her indiscreet behaviour.
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Siftei Chakhamim

Ultimately, they will come to blows. Otherwise it should have said, "If a man strikes his fellow, and the wife of one approaches, etc." He explains that through altercation, "ultimately they will come to blows."
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Rav Hirsch on Torah

V. 11. כי ינצו וגו׳. Die drei letzten Kapitel waren zunächst der Pflege solcher Gesinnungen und Handlungsweisen gewidmet, die die Grundzüge des jüdischen Nationalcharakters bilden sollen. Die Gebote der Rücksicht und des Wohltuns gegen Leidende jeder Art, gegen durch ihr Geschick und ihre Stellung für Härte Empfindliche, treten darin ganz besonders in den Vordergrund. Dieser ganze soziale Gesetzkatechismus schließt mit Aussprüchen, durch welche zu allem Vorhergehenden noch die Warnung vor sich selbst vergessender Roheit und vor Unrechtlichkeit jeder Art hinzukommt, Verirrungen, die sehr wohl mit anderseitiger Milde und Wohltätigkeit gepaart sein können, und endlich mit dem Hinweis auf den vollendeten Gegensatz zu dem ganzen Charakterbild, dessen Pflege und immer fortschreitende Verwirklichung von der jüdischen Nation erwartet wird, mit dem Hinweis auf Amalek, dessen Verschwinden aus dem Völkerverein der Menschheit und deren Ruhmestraditionen eines der letzten Ziele der geschichtlichen Sendung Israels bildet.
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Chizkuni

אשת האחד, “the wife of the one,” (of the two men fighting one another) as opposed to the wife of the messenger from the court. (According to the Sifri, the altercation may have been the result of one of the men having been convicted of receiving 39 lashes, and the wife attacks the messenger from the court who was supposed to carry out the sentence.) The text wants to make plain that this is not the scenario here.
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Siftei Chakhamim

No peace can result from altercation (מצות). Rashi here uses the term מצה and not ריב, as he did earlier (v. 1), "Tranquility does not evolve from quarreling (מריבה)," because he is citing the wording of each verse. Above it is written, "If a quarrel (ריב) should occur" he uses the term מריבה, and here where it is written, "If men engage in an altercation (ינצון)," he uses מצות.
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Rav Hirsch on Torah

כי ינצו וגו׳ (siehe zu Schmot 21, 22).
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Chizkuni

והחזיקה במבושיו, “and she takes hold of his private parts;” seeing that the Torah singles out the man’s private parts I might have thought that the woman will be punished only for the fact that she chose to attack those parts; in order to show that this was only one example, but the same applies to other parts of the body, the word והחזיקה, “she takes a firm hold,” has been added.
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Rav Hirsch on Torah

כי ינצו וגו׳ והחזיקה במבושיו. B. K. 86 b ist nach der Halacha der Mischna (und so auch daselbst 27 a) in diesem Problem, die Gesetzgebung über den Schadenersatz für körperliche Tätlichkeiten (Schmot daselbst 19 — 25) ergänzend, die Lehre über בשת, über tätliche Beschämung, tätlichen Schimpf, niedergelegt, dessen Ersatz noch zu den Ersatztiteln נזק צער רפוי שבת hinzukommt. Das החזיק במבושיו wird als Beispiel einer tätlichen Beschimpfung begriffen und an dem ושלחה ידה והחזיקה במבושיו gelehrt, dass abweichend von den anderen zu Ersatz verpflichtenden Beschädigungen, für welche der Grundsatz gilt: ׳אדם מועד לעולם וכו, die בשת-Ersatzpflicht nur במתכוין eintritt, nur wenn die Beschimpfungs-, mindestens die Beschädigungsabsicht vorhanden war. Das וקצתה את כפה ist nur bildlicher Ausdruck für die Unschädlichmachung der Hand für die Zukunft durch die Geldbuße, zu welcher sie gerichtlich verhalten werden soll, ebenso, wie das עין בעין שן בשן וגו׳ (Kap. 19, 21) bei עדים זוממין, das, wie wir dort erläutert, ja nur ממון sein kann, und heißt es hier ebenso wie dort לא תחוס עינך, wohl, weil hier die beschimpfende Handlung im Affekt und in der Rettungsabsicht geschehen, daher auch, wie (daselbst 28 a) gelehrt wird, nur zur gerichtlichen Schuld sich eignet, wenn sie bei dem Rettungsakt zu umgehen gewesen war, שיכולה להציל על ידי דבר אחר. Das Problem, an welchem hier die Strafbarkeit einer beschimpfenden Handlung gelehrt wird, enthält durch seine Umstände die Mahnung, selbst im berechtigten Affekt seiner Gefühle mit Besonnenheit mächtig zu bleiben und nie in Rohheit auszuarten, und richtet in allererster Linie diese Mahnung an die Frauen, denen mehr noch als Männern alle rohe Leidenschaftlichkeit fremd sein müsste, und die mitten im Streite der Männer, bei aller entschiedenen Teilnahme, die Wächterinnen der Sitte und des Anstandes bleiben sollen.
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Rav Hirsch on Torah

Dass aber dieses Problem mit solcher Tendenz eben hier seine Stelle erhalten, dürfte durch das unmittelbar vorangehende Gesetz der יבום- und חליצה-Institution motiviert sein. Ist diese doch die einzige Gelegenheit, wo das Gesetz eine Frau veranlasst, in die Öffentlichkeit des Gerichts hinzutreten, sie veranlasst, ihre Eheansprüche an einen Mann öffentlich geltend zu machen, beides schon an sich Momente, die von der sonst dem jüdischen Weibe eigenen, bescheidenen Zurückhaltung abzugehen scheinen. Dazu kommt, dass der חליצה-Akt, jemanden barfuß machen, unter anderen Umständen selbst ein tätlicher בושת-Akt wäre, der nur hier durch den Sinn, in welchem er geschieht, und den bedeutungsvollen Inhalt, den das Gesetz durch ihn aussprechen lässt, zu einem sittlich adelnden Gedankenausdruck erhoben wird.
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Rav Hirsch on Torah

Die Veranlassung, die damit gegeben ist, daran die Lehre von der Strafbarkeit einer jeden wirklichen tätlichen beschämenden Handlung und der insbesondere von dem weiblichen Geschlechte unter allen Umständen zu bewahrenden Selbstbeherrschung und Fernhaltung von allem Kecken und Rohen zu knüpfen, ist, dünkt uns, von selbst einleuchtend.
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Rav Hirsch on Torah

Im ספרי wird, außer der oben entwickelten in Mischna und Gemara rezipierten Auffassung unserer Stelle, noch eine andere gegeben, nach welcher das והחזיקה במבושיו nicht als ein Beispiel für בושת, sondern als Beispiel einer Lebensgefährdung, דבר שיש בו סכנה und das וקצותה את כפה in buchstäblichem Sinne als ein das Leben des Bedrohten rettender Akt genommen, und daran und dem weiteren לא תחוס עינך die Pflicht gelehrt wird, einen durch den andern lebensgefährlich Bedrohten durch Verletzung des Bedrohenden, wenn nicht anders möglich, selbst durch dessen Tötung zu retten. Im Talmud kommt diese Auffassung nicht vor, und wird die Lehre der eventuellen Lebensrettung durch Tötung des Angreifers, רודף אחר חברו להרגו ניתן להצילו בנפשו, oben an Kap. 22, 26 u. 27 (siehe daselbst) gelehrt. (Siehe auch Schmot S. 237). רמב׳׳ם hat auffallender Weise beide Auffassungen, die in Mischna und Gemara rezipierte הל׳ חובל 1, 9; die des הל׳ רוצח :ספרי 1, 7-8. Es dürfte aber, wie uns scheint, רמב׳׳ם selbst die Lösung dieses Auffallenden angedeutet haben. In הל׳ רוצח entwickelt er ausführlich die Auffassung unserer Stelle als רודף nach dem ספרי ohne weitere Bemerkung. In הל׳ חובל heißt es aber: ומניין שהוא חייב בבושת בפני עצמו שהרי נאמר ושלחה ידה והחזיקה במבושיו וקצותה את כפה בכלל דין זה כלל המבייש. Demnach umfasste unsere Stelle beide Bestimmungen, רודף und בשת. Zunächst רודף, implizite aber, da das Problem gerade ein solches Beispiel wählt, והחזיקה במבושיו, das ebenso wohl בושת, als סכנה bewirken kann, auch בושת, und וקצתה את כפה geböte, die sich an dem andern vergreifende Hand in jeglicher Weise unschädlich zu machen: buchstäblich, wenn סכנה vorliegt, durch Geldentschädigung, insofern בושת verübt worden. Bezieht sich doch auch das לא תחוס עינך bei עדים זוממין (Kap. 19. 21), auf welches zur Erläuterung hingewiesen wird, nicht nur auf ממון, sondern auf נפש und נפש בנפש .ממון ist נפש ממש und ׳עין בעין וגו ist ממון, und auf beides bezieht sich das einleitende לא תחוס עיניך. Ja, nach Sanhedrin 74 a (siehe Schmot S. 237) dürfte es sogar möglich sein, dass beides gleichzeitig zur Vollziehung käme. Da nämlich nach der Voraussetzung קצות כפה zur Lebensrettung des Bedrohten genügte, war somit dies der Fall, יכול להציל באחד מאיבריו war also der רודף nicht ניתן להצילו בנפשו und könnte somit auch תשלומין für בושת eintreten (ומן התימה — .(והיה צ׳׳ע אם אין לפוטרה משום כדי רשעתו ודו׳׳ק על הסמ׳׳ג שהביא במל׳׳ת קסד ובמ׳׳ע עז פירוש הספרי ותמה על דשי׳ שפירש הפסוק בחומש על תשלומי בושת כדברי ר׳ יהודה שהוא יחיד והלא אדרבא סברת רי׳ הוא סתם משנה וגמרא כנ׳׳ל ולא ידענו תשלומי בושת בנזקין בש׳׳ס אלא אליבא סברא זו של ר׳ יהודה ואידך ספרי דמפרש הפסוק אהצלת נרדף מיד רודף לא הובא כלל בש׳׳ס והוא (דבר תמוה ארבינו הגדול בעל הסמ׳׳ג וצ׳׳ע)
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