히브리어 성경
히브리어 성경

민수기 9:2의 주석

וְיַעֲשׂ֧וּ בְנֵי־יִשְׂרָאֵ֛ל אֶת־הַפָּ֖סַח בְּמוֹעֲדֽוֹ׃

이스라엘 자손으로 유월절을 그 정기에 지키게 하라

Rashi on Numbers

במועדו AT ITS APPOINTED SEASON — even on Sabbath; במועדו AT ITS APPOINTED SEASON (stated again in v. 3) intimates that it must be offered even in a state of uncleanness (i.e. when the whole congregation, or at least its greater part is unclean as a result of having come in contact with a human corpse) (cf. Sifrei Bamidbar 65).
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Sforno on Numbers

ויעשו בני ישראל את הפסח, apart from the procedures reported as having taken place on the eighth day of the consecration of the Tabernacle, and the consecration of the princes between the first and twelfth of the month of Nissan, 2 days later the whole nation observed the Passover. They did not feel that they had become free from doing so seeing that they had just finished a string of rituals as a result of which they were on a spiritual “high,” full of joy. This was in contrast to the consecration of Solomon’s Temple, on the occasion of which, according to our sages in Moed Katan 9, Solomon ordered a dispensation of the Day of Atonement seeing that the people were on such a spiritual “high” on account of that event.
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Rashbam on Numbers

ויעשו בני ישראל, seeing that the festival of Passover in Egypt had been observed only for a single day, precluding the Israelites from offering all the other sacrifices scheduled for that festival, now that the Tabernacle had become functional the Torah had to instruct that this year the Passover was to be observed in accordance with the legislation recorded in both Leviticus and Deuteronomy where the Torah speaks of the Passover sacrifices which have to be brought when the Passover is observed in future generations.
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Siftei Chakhamim

Even during ritual uncleanliness. Meaning that we learn this from the second “in its proper time” written in the [next] verse. For we have already learned from the first “in its time” that Pesach-offering overrides Shabbos. We learn the meaning of “in its proper time” from the Tamid-offering where it is written “in its proper time” and the Tamid-offering overrides Shabbos. Thus the second “in its proper time” is “extra” for us to learn that it overrides ritual uncleanliness (Sifri). Alternatively, one may say that that we learn both [laws] from one verse, because either law can be learned. When the Torah writes (vs. 10-11) “any man who becomes unclean … shall make a Pesach-offering to Hashem in the second month” which implies that unclean people are pushed off to the second Pesach-offering, that applies specifically for a “man” — if an [individual] man is pushed off. But the [entire] community is not pushed off [to offer the second Pesach-offering]. Here the Torah is referring to the community or to the majority of the community who are ritually impure. In such a case the pure eat it in a state of purity, while the impure offer the Pesach-offering for themselves in a state of impurity (Pesachim 77). It is specifically [only] impurity caused by a corpse that is pushed aside, but not other impurities (Pesachim 79a).
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Rav Hirsch on Torah

V. 2. ויעשו בני ישראל וגו׳. Ebenso wie hier für פסח die Bestimmung ausgesprochen ist, dass es במועדו dargebracht werde, ebenso heißt es Kap. 28, 2 vom תמידOpfer: תשמרו להקדיב לי במועדו, und wird (Peßachim 77a) für beide an diesem Ausdruck במועדו die Halacha gelehrt: במועדו ואפי בשבת במועדו ואפי בטומאה, dass, sobald die für sie bestimmte Zeit da ist, diese Opfer in jedem Falle vollzogen werden müssen, selbst wenn ihre Zeit auf einen Schabbat fällt, und selbst wenn sie nur בטומאה vollzogen werden könnten, dass nämlich die Priester oder die כלי שרת, oder beim פסח die es darbringende Gesamtheit, oder doch der größte Teil derselben טמאים wären, und wird (daselbst) auch für alle anderen קרבנות צבור die Geltung dieser Halacha an dem auch für diese gegebenen Ausspruch: אלה תעשו לד׳ במועדיכם (Kap. 29, 39) und וידבר משה את מועדי ד׳ אל בני ישראל (Wajikra 23, 44) gelehrt, indem damit zusammenfassend die Bestimmung: "במועדו" für alle ausgesprochen ist: הכתוב קבעו מועד אחד לכולן. Peßachim 66 und 67 wird die gesetzliche Tatsache, dass תמיד selbst am שבת und פסח selbst בטומאה dargebracht wird, noch durch speziellen Nachweis im Texte begründet, indem es für תמיד am שבת heißt: עולת שבת בשבתו על עולת התמיד. (Bamidbar 28, 10) und für פסח בטומאה hier V. 10 nur für איש איש, für einzelne Individuen die Bestimmung gegeben ist, dass sie, wenn טמאים לנפש, das פסח שני in Ijar zu bringen haben, צבור, eine Gesamtheit aber selbst in solchem Falle das פסח zur Zeit im Nissan בטומאה bringe, אי איש נדחה לפסח שני ואין צבור נדחין לפסח שני אלא עבדי בטומאה, und werden sodann beide Bestimmungen durch גזירה שוה der gleichlautenden Ausdrücke במועדו במועדו bei תמיד und פסח gegenseitig übertragen. Beide Erörterungen (66 ff. und 77a) dürften sich gegenseitig ergänzen und durch die ג׳׳ש der Ausdruck במועדו erst seinen genauer umschriebenen Inhalt erhalten. Ohne dieselbe und die dadurch gegebene Übertragung der טומאה-Bestimmung von פסח auf תמיד würde die in במועדו liegende Bestimmung, dass das Opfer unter allen Umständen zur bestimmten Zeit zu vollziehen sei, auf alle טומאות, selbst טומאת זב וכו׳ ausgedehnt zu fassen gewesen sein. Durch die ג׳׳ש-Gleichstellung mit פסח ist diese Bestimmung nur auf טומאת מת beschränkt. Lediglich von ג׳׳ש getragen, würde die Halacha nur auf תמיד und פסח beschränkt geblieben sein; indem aber durch die ג׳׳ש nur משמעות, der begriffliche Inhalt des Ausdrucks במועדו präziser festgestellt ist, ist die Geltung dieser Halacha auch für alle קרבנות צבור durch deren Gesamtunterordnung unter den Begriff מועד gegeben. Eine solche Vereinigung beider Erörterungen scheint auch תוספו Menachot 72b ד׳׳ה שנאמר zu Grunde zu liegen. In der Tat ist auch der in "במועדו" liegende Begriff einer mit einer bestimmten Zeit eintretenden und auf diese bestimmte Zeit beschränkten Opferpflicht, שומנו קבוע, der wesentlich maßgebende für דחית שבת וטומאה. Wenngleich der immer wiederkehrende Ausdruck טומאה הותרה בצבור oder טומאה דחויה בצבור (siehe unten) den Begriff צבור zu betonen scheint und so auch in den obigen Erörterungen immer von קרבנות צבור die Rede ist, so wird doch Temura 14a und Joma 50a darauf hingewiesen, dass פר יום הכפורים des כה׳׳ג und die täglichen חביתי כה׳׳ג (Wajikra 6, 13) קרבן יחיד und doch דוחי שבת וטומאה, hingegen פר העלם דבר של צבור (Wajikra 4, 13) und שעירי ע ו (Bamidbar 15, 24), obgleich קרבנות צבור, nicht דוחי שבת וטומאה sind, und wird schließlich als das einzig Maßgebende זמנו קבוע festgehalten: נקוט האי כללא כל שומנו קבוע דוחה את השבת ואת הטומאה אפי ביחיד וכל שאין זמנו קבוע אינו דוחה לא את השבת ולא את הטומאה אפי בצבור (Joma 50 a). Näher erwogen, dürften sich jedoch die Begriffe זמנו קבוע und צבור insofern decken, dass, obgleich nicht alle קרבנות צבור auch ומנם קבוע, doch alle קרבנות שומנם קבוע unter den Begriff קרבנות צבור in weiterem Sinne fallen. Opfer nämlich, die dem כה׳׳ג als solchem obliegen, wie חביתין und פר ביה׳׳כ dürften doch wohl begrifflich von solchen zu unterscheiden sein, die er aus seinen rein individuellen privaten Verhältnissen und Beziehungen, z. B. als מחוסר כפרה nach überstandener טומאה, zu bringen hat. Letztere sind reine פר וחביתי כה׳׳ג .קרבנות יחיד kennzeichnen ihn jedoch als כהן גדול, somit als ideale Repräsentanz der Nation im Heiligtum, die nicht an seine individuelle Persönlichkeit gebunden ist und die, wenn durch Unfälle gestört oder hinweggenommen, sofort durch eine andere Persönlichkeit von der Nation ersetzt wird. Wenn daher gleich Joma 50 a die Ansicht nicht adoptiert wird, die פר יום הכפורים als קרבן צבור im engeren Sinne fassen wollte, so glauben wir doch aus dem angedeuteten Grunde die Gesetzesbestimmung also zusammenfassen zu dürfen: כל קרבנות צבור שזומנן קבוע דוחין את השבת ואת הטומאה.
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Chizkuni

ויעשו בני ישראל את הפסח במועדו, “let the Children of Israel perform the Passover rites at its appointed time in the calendar. The letter פ in the word: הפסח has the vowel kametz gadol under it.
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Rav Hirsch on Torah

Versuchen wir, das Motiv dieser Bestimmung zu fassen, so dürften dem Begriff "במועדו", wie derselbe in קרבן שזמנו קבוע, vollständiger in קרבן צבור שזמנו קבוע zum Ausdruck gelangt, Momente innewohnen, welche die durch die Schabbat- und טמאה-Institutionen zu pflegenden Wahrheiten in so positiver Weise zur Anschauung bringen, dass vor ihrer Verwirklichung שבת und טומאה zurücktreten können. Ist doch מועד (siehe Schmot S. 96) ein von Gott zu unserer besonderen Vereinigung mit Ihm bezeichneter Zeitmoment, eine Aufforderung, der von uns durch קרבן לד׳ begegnet wird. Alle diese Momente beruhen auf einer freien, besonderen Waltungstat Gottes, durch welche ein jeder dieser Momente einen besonderen Charakter für unsere sittliche Erhebung außer derjenigen Bedeutung erhielt, die jedem Zeitmomente in Folge seiner Einreihung in die durch die Naturordnung der Dinge gegebene Zeitentwickelung innewohnt. Ein jeder solcher Moment ist somit eine Offenbarung Gottes, als der freien, persönlichen Allmacht, die die Welt nicht nur geschaffen, sondern auch nach der Schöpfung in freier Waltung beherrscht und gestaltet. So die Offenbarungstaten aus der Gründungsgeschichte Israels, welcher alle ראש חדש ,מועדי ד׳ mit inbegriffen (siehe Schmot 12, 1-2) angehören. Alle diese Momente sind daher innerhalb der geschichtlichen Erfahrung unserer eigenen Entwicklung liegende Dokumentierungen jenes Grundfaktums der Weltschöpfung und Weltherrschaft Gottes, für welches der Schabbat das erste und allgemeinste, über die Erfahrung hinausreichende Denkmal bildet. Alle מועדי ד׳ sind nur erneute Zeugen für den Schabbat, und es begreift sich, wie das קרבן, mit welchem wir in einem solchen Gedächtnismoment von Gottes Tatoffenbarungen Ihm, dem in diesem Momente uns offenbar Gewordenen, uns nahen, zu seiner Vollziehung auch sonst am Schabbat verbotene מלאכות in Anspruch nehmen darf. Diese Vollziehung ist keine Verletzung, sondern ein Aufbau des Schabbats. Und wenn zu diesen uns zu Gott rufenden Tatoffenbarungsmomenten, zu diesen מועדי ד׳, sich auch das תמיד, das Morgen- und Abendopfer eines jeden Tages gesellt; wenn, wie hier geschieht, das תמיד mit seinem במועדו dem במועדו des פסח — (beide sind die einzigen מלא geschriebenen, in welchen daher der hier so maßgebende Grundbegriff der Grundform יעד in voller Deutlichkeit hervorgehoben ist) — in völlig gleicher Bedeutsamkeit zur Seite tritt: so wird eben damit jeder Tag in seiner Beziehung zu uns zu einer besonderen Gottestat, rückt das "Alltägliche" zu dem "Ereigniseinzigen" zusammen zu einer Gott verkündenden Weltenhymne, und der steigende Sonnenstrahl und der sinkende eines jeden Tages wird zu einem מועד, zu einem Erfahrungsmoment der Gottesgegenwart, der uns zu einem קרבן לד׳, zu einem die Gottesnähe in seinem Offenbarungsmomente suchenden Opfer ladet. Ein solcher תמיד-Moment ist also nichts als eine Offenbarung Gottes in der Gegenwart, wie ihn der Schabbat aus מעשה בראשית bezeugt, und auch die Vollziehung des תמיר ist keine Verletzung, sondern ein Aufbau des שבת.
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Rav Hirsch on Torah

Ganz so auch דחית הטומאה. Ist doch טומאת מת im Gegensatz zum מקדש eine Verneinung des freipersönlichen Gottes, wie der sittlich freien Menschenpersönlichkeit. Beide Wahrheiten finden aber in jedem במועדו eines קרבן שומנו קבוע ihre positive, somit die Negation der טומאה aufhebende Bezeugung. Ein besonderer Zeitmoment wird ja zu einem מועד, zu einem זמן קבוע, nur durch einen besonderen freien Akt der Gottestat. In ihm selbst bezeugt sich Gott als freien persönlichen Gott, der ja die unerlässlichste Vorbedingung der freien Persönlichkeit des Menschen bildet. Und indem Er in einem solchen Moment uns zu einer Erhebung zu Sich ladet, setzt Er Seine persönliche Freiheit als Basis der unsrigen und gewährleistet uns die sittliche Freiheit, die im קרבן לד׳ ihren höchsten Ausdruck findet. Die freie Gottestat, die jedem זמן קבוע zu Grunde liegt, ladet uns zur freien Menschentat, der wir im קרבן den adäquaten Ausdruck leihen.
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Rav Hirsch on Torah

Ganz besonders tritt aber hier noch der Begriff צבור bedeutsam ein. Es scheint uns nämlich der Gedanke nicht irrig, dass ein קרבן שזמנו קבוע in dem Sinne des Gesetzes nur von einem צבור als Obliegenheit getragen werden könne, und daher קרבנות שזמנן קבוע in Wahrheit nur קרבנות צבור sein können. Nur die Gesamtheit kann einen bestimmten Zeitmoment bei jeder Wiederkehr desselben durch ein קרבן begehen. Nur die Gesamtheit ist in jedem solchen wiederkehrenden Zeitmomente da, das Individuum nicht; das Individuum vergeht, ist sterblich, אין צבור מת, die Gemeinde stirbt nicht, ist in der Einheit ihrer Erscheinung unsterblich ewig. Damit ist aber sofort die Gesamtheit, wie sie in קרבנות שזמנן קבוע auftritt, selbst das positiv sprechendste Zeugnis von dem über טומאת מת erhabenen, von ihr nicht erreichbaren, geistig göttlichen, sittlich freien Menschentum. Denn nicht das Leibliche, dem Verschwinden im Tode Verfallende: das geistig Göttliche, sittlich Freie ist es, in dessen Gemeinsamkeit die Vielheit sich zum צבור eint und durch welches auch der in die Gesamtheit aufgehende einzelne, über seinen leiblichen Tod hinaus in der Gesamtheit ewig fortlebend, mit allem gegenwärtig bleibt, was er an geistig Göttlichem, an sittlich Freiem mit seinem Hiersein in die Gesamtheit hinein gelebt, und worin er noch hienieden in ewiger Fortwirkung lebendig bleibt. Daher טומאה דחויה oder טומאה הותרה בצבור, und daher die Beschränkung dieser דחיה auf טומאת מת. (Daher dürfte denn auch der Begriff צבור neben dem Begriffe ומנו קבוע seine wesentliche Bedeutung bewahren und daher שלמי חגיגה und עולות ראיה nicht דוחה שבת וטומאה sein, die, wenn sie gleich auf das רגל beschränkt sind und אם יעבור רגל אין להם תקנה, doch, da יש להם תשלומין כל שבעה, sie nicht also בכנופיא, nicht also in einem Momente in Gesamtversammlung wie פסח dargebracht werden, und bei ihnen der Begriff צבור nicht rein und prägnant erscheint, und damit sich die in תוספו Pesachim 76 b angeregten Fragen lösen. Vergl. לחם משנה zu Chagiga l, 8, wo diese Fragen in etwas anderer Weise gelöst werden.)
Ask RabbiBookmarkShareCopy
이전 절전체 장다음 절