Comentário sobre Números 5:14
וְעָבַ֨ר עָלָ֧יו רֽוּחַ־קִנְאָ֛ה וְקִנֵּ֥א אֶת־אִשְׁתּ֖וֹ וְהִ֣וא נִטְמָ֑אָה אוֹ־עָבַ֨ר עָלָ֤יו רֽוּחַ־קִנְאָה֙ וְקִנֵּ֣א אֶת־אִשְׁתּ֔וֹ וְהִ֖יא לֹ֥א נִטְמָֽאָה׃
se o espírito de ciúmes vier sobre ele, e de sua mulher tiver ciúmes, por ela se haver contaminado, ou se sobre ele vier o espírito de ciúmes, e de sua mulher tiver ciúmes, mesmo que ela não se tenha contaminado;
Rashi on Numbers
ועבר עליו AND [THE SPIRIT OF JEALOUSY] COME UPON HIM — i.e., had come upon him before her seclusion with the man.
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Sforno on Numbers
ועבר עליו רוח קנאה, a pure spirit, his wanting to reprimand her after he was aware that she had behaved unchastely.
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Siftei Chakhamim
Before. This implies that the verses are not in order as explained above (on v. 12).
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Rav Hirsch on Torah
V. 14. ועבר עליו רוח קנאה. Wir haben bereits Schmot S. 203 die Verwandtschaft von קנא mit קנה, etwas zu eigen haben, bemerkt, und erläutert, wie daher g ַקנֵא sein Eigentumsrecht geltend machen, etwas als sein berechtigtes Eigentum fordern, bedeute, daher קנא ב־: an dem andern etwas als sein Eigentum, als eigentlich ihm gebührend, beanspruchen: jemanden um etwas beneiden. קנֵא את אשתו heißt daher: seine Ansprüche auf seine Frau geltend machen, sie als ihm eigen fordern, sie an die Rechte erinnern, die er als Ehemann an ihrer Person habe und sie vor deren Verletzung warnen. So Sota 3 a: אין קנוי אלא לשון התראה und (daselbst 5 b): כיצר רוח קנאה .מקנא לה אומר לה בפני שנים אל תסתרי עם פלוני ist somit das Gefühl, dass er in seinem Gattenrechte durch seine Frau verletzt zu sein oder zu werden fürchtet. Es ist der Verdacht der Untreue. Von diesem רוח קנאה heißt es: ועבר עליו, er ist "von außen" über ihn gekommen, d. h. er ist nicht bloß Innerliches, keine bloße krankhafte Einbildung. Die äußeren Umstände, d. i. das, wie V. 12 vorausgeschickt, von der geziemenden Züchtigkeit jedenfalls abweichende Benehmen seiner Frau, haben ihm diesen Verdacht aufgedrungen, וקנא את אשתו, und er hat seine Frau vor Verletzung ihrer ehelichen Pflichten gewarnt. Mit diesem ועבר עליו וגו׳ ist eine neue Eventualität eingeleitet und zwar liegt das Neue nicht in diesem ועבר עליו וגו׳ וקנא וגו׳. Vielmehr lehrt die Halacha (Sota 3 a), dass auch dem im vorigen Verse besprochenen Falle, der durch die Aussage eines Zeugen zur Entscheidung kommt, קנוי d. i. die vor zweien Zeugen vorzunehmende Warnung der Frau vorangegangen sein müsse. Denn eben diese Warnung und die gleichwohl darauf geschehene קנוי וסתירה ,סתירה zusammen, bilden die indizierenden Momente, רגלים לדבר, die der darauf folgenden טומאה-Aussage eines Zeugen die erforderliche Glaubwürdigkeit verleihen. Das neue, in diesem (V. 14) zur Besprechung kommende Moment bildet vielmehr die Abwesenheit alles und jeden Zeugen der טומאה, wodurch nach vorgängiger קנוי und סתירה es völlig zweifelhaft bleibt, ob נטמאה oder לא נטמאה. Dieser Zweifel ist eben hier in diesem Verse durch die volle Nebeneinanderstellung der beiden möglichen Eventualitäten ausgedrückt: die Frau hat durch ungeziemendes Betragen seinen Verdacht erregt, er hat sie vor סתירה gewarnt, sie hat die Warnung nicht beachtet, ונסתרה und auch ונטמאה; oder die Frau hat durch ungeziemendes Betragen seinen Verdacht erregt, er hat sie vor סתירה gewarnt, sie hat die Warnung nicht beachtet ונסתרה, aber gleichwohl לא נטמאה. Die beiden Sätze V. 13 und 14 ergänzen sich gegenseitig. Das וסתרה des V. 13 setzt die in V. 14 besprochene Warnung, קנוי, voraus, weil nur eine durch zwei Zeugen konstatierte Warnung und ebenso durch zwei Zeugen konstatierte Übertretung derselben hinlängliche Indizien, רגלים לדבר, bilden, um einem עד der טומאה entscheidende Glaubwürdigkeit einzuräumen. Und ebenso ist die in V. 14 besprochene Warnung, קנוי, durch die in V. 13 enthaltene Übertretung derselben, סתירה, zu ergänzen, da eine bloße Warnung ohne konstatierte Übertretung derselben nicht zu einem solchen Zweifel an der fortdauernden טהרה der Frau berechtigt, dass die Fortdauer der Ehe nur von einer göttlichen Entscheidung abhängig gemacht werden müsse.
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Chizkuni
“she had not been defiled;” the word והיא is spelled with the letter י.
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Rashi on Numbers
רוח קנאה וקנא [AND] THE SPIRIT OF JEALOUSY [COME UPON HIM] וקנא — Our Rabbis said that it is an expression denoting warning — that he warns her: do not be aside privily with that man (Sotah 3a.)
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Sforno on Numbers
וקנא את אשתו, he warned her and told her not to seclude herself with the man who was suspected as her lover. Or,
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Siftei Chakhamim
It is not known. Meaning that he neither know she was defiled nor know that she was not defiled as implied by the straightforward understanding of the words “and she was defiled … and she was not defiled”. Because the Torah writes “but it was hidden from her husband’s eyes” and the Rabbis learn that that if he saw that she was defiled then the waters do not examine her.
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Rav Hirsch on Torah
Das Gesetz stellt sich in der Kürze also heraus: wenn konstatierte Warnung und ebenso konstatierte Übertretung derselben, קנוי וסתירה על פי ב׳ עדים, vorliegen, so genügt ein עד הטומאה, um sie אסורה לבעל zu machen, oder, wenn gar kein Zeuge der טומאה da ist, die Fortdauer der Ehe so lange zu untersagen, als nicht auf die im folgenden vorgeschriebene Unterstellung unter göttliche Entscheidung diese die fortdauernde Reinheit der Frau erklärt hat.
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Rashi on Numbers
והוא נטמאה או עבר עליו וגו׳ AND SHE BE DEFILED, OR IF [THE SPIRIT OF JEALOUSY] COME UPON HIM [AND SHE WAS NOT DEFILED] — that is to say, he warned her but she disregarded his warning, and it is uncertain whether she has been defiled or not (Sifrei Bamidbar 8).
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Sforno on Numbers
עבר עליו רוח קנאה, a foolish fit of jealousy, not based on any cause for suspecting her,
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Rav Hirsch on Torah
In unserem Verse ist also der Satz gegeben, dass, so lange es in Folge der geschehenen סתירה zweifelhaft ist, ob נטמאה oder לא נטמאה, die Frau אסורה לבעלה ist. Sota 28 a u. b wird die hier für die konkrete sittliche טומאה ausgesprochene Folgenschwere selbst des Zweifels, ספק, auf den Zweifel symbolischer טומאה übertragen und die für הל׳ טומאה folgereiche Halacha gelehrt, dass דבר שיש בו דעת לישאל ברשות הרבים ספקו טהור ושאין בו דעת לישראל בין ברשות היחיד בין ברשות הרבים ספקו טהור. Wir haben diese von סוטה entnommene Halacha bereits zu Wajikra 7, 19 — 21 ausführlich erläutert, und bemerken hier nur noch, dass diese Gleichbehandlung dieser beiden טומאות, der geschlechtlich sittlichen, und der symbolischen, ein bedeutsamer Fingerzeig der begrifflichen Identität beider sein dürfte und dem Gedanken Nachdruck verleiht, dass, wie die Anwendung der Begriffe טומאה und טהרה für die Anforderung der Ehe an die sittliche Reinheit das Institut der Ehe als ein מקדש, als ein Heiligtum darstellt, also auch die Übertragung der Beurteilungsweise dieser sittlichen Reinheit auf הל׳ טומאה diese als symbolische Vergegenwärtigung der auf der Basis der sittlichen Freiheit sich erbauenden sittlichen Reinheit begreifen lasse.
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Sforno on Numbers
והיא לא נטמאה, and she had not become defiled at all; nonetheless she disregarded her husband’s warning and secluded herself with another man. In spite of this, והביא האיש את אשתו, we do not say that seeing that her husband had sat by silently while his wife had behaved unchastely, accusing her in his heart without saying a word, that this is proof of the husband’s bad attitude and we should therefore ignore his jealousy seeing he had allowed matters to get to the point where she had slept with another man; neither do we ignore his jealousy if she had not given him cause as something not worth paying attention to. We still subject her to the destruction (erasing) of the name of G’d (in the procedure the Torah will presently describe) in order to reveal the truth.
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