Commento su Numeri 28:15
וּשְׂעִ֨יר עִזִּ֥ים אֶחָ֛ד לְחַטָּ֖את לַיהוָ֑ה עַל־עֹלַ֧ת הַתָּמִ֛יד יֵעָשֶׂ֖ה וְנִסְכּֽוֹ׃ (ס)
E una capra per l'offerta per il peccato all'Eterno; sarà offerto accanto all'olocausto continuo e alla sua offerta di bevande.
Rashi on Numbers
ושעיר עזים וגו׳ AND ONE KID OF THE GOATS [FOR A SIN OFFERING] — All goats brought as additional offerings are intended to atone for those sins committed by causing uncleanness to the Sanctuary or its holy things, — all as is set forth in Treatise Shevuot 9a. The goat of the New Moon differs from other goats brought as additional offerings in the fact that the word לה׳ is stated of it: that it is a sin offering to the Lord. The Halachic explanation of this is: it is to teach you that it only makes atonement for uncleanness where there is no consciousness of having caused it either before or after it has been done (cf. Rashi on Leviticus 16:16 and Note thereon), so that no one is cognisant of the sin except the Holy One, blessed be He, alone. (It is a חטאת לה׳, a sin offering for a sin known only to God). And that the same applies to other goats (i. e., that they atone for uncleanness under the same conditions) we derive from the law about this goat. — But its Aggadic explanation is as follows: The Holy One, blessed be He, said, “Bring an atonement offering for My sake, because I diminished the size of the Moon" (cf. Rashi on Genesis 1:16; Shevuot 9a, Chullin 60b).
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Rabbeinu Bahya
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Siftei Chakhamim
All the [musaf] goats… Meaning, why do they bring a he-goat on the New Moon as a sin-offering — for what sin [was it brought]?
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Rav Hirsch on Torah
V. 15. ושעיר עזים וגו׳. Der שעיר החטאת gehört, wesentlich zur Opfergruppe aller Moadim. Es ist der bewusstwerdende Gedanke der unzulänglichen bisherigen Wirklichkeit der in der עולה-Gruppe zum Ausdrucke gelangenden idealen Vollendung zur Seite, Zum ראש חדש, dessen ganze Bedeutung in das Wiederemporringen aus jeder sittlichen Gesunkenheit aufgeht, steht der שעיר החטאת in noch besonderer, engerer Beziehung. Während daher in allen folgenden Mo'edopferordnungen der שעיר חטאת אחד sich ohne Weiteres der עולה- und מנחה ונסכים-Gruppe anschließt, sind diese hier durch זאת עלת חדש וגו׳ abgeschlossen, und tritt שעיר עזים אחד לחטאת durch die Beifügung לד׳, wie עולה לד׳ (V. 11) in besonders zu würdigender Geltung auf. Indem ה׳ ב׳׳ה, der Gott der den Menschen und die Menschheit erziehenden Liebe, in den lichtwechselnden Mondesphasen uns unser Gleichbild gewiesen und mit jedem regelmäßig wiederkehrenden Neumond uns einen ראש חדש, uns einen Tag einer wieder neu zu beginnenden geistig sittlichen Selbsterneuung zum Emporringen aus jeder lichtlos gewordenen Verdunkelung gestiftet, hat Er die große Grundwahrheit zur ewigen Beherzigung niedergelegt, dass auch der חוטא, dass auch der sündige Mensch noch לד׳, noch Gottes sei, ja, dass חטאת, dass die Sündenfähigkeit und das Entsündigungsbedürfnis und die Entsündigung, die Wiedererhebung aus der Sünde, wie dies zusammen in dem חטאת-Begriff liegt, לד׳, das höchste Gnadengeschenk sei, mit welchem Gott sein edelstes Geschöpf, den Menschen geadelt. Des Menschen höchster Vorzug, die eigentümlichste Hoheit seines Wesens, dass er aus freier Willensenergie sich auf der Höhe des Sittlichguten halten, frei das Böse meiden und das Gute üben könne, setzt ja unumgänglich die Möglichkeit voraus, dass er auch zu sündigen vermöge, dass die Sinnlichkeit einen verlockenden Reiz für ihn habe, dem aber mit freiem Willensentschlusse zu widerstehen ihm die Kraft verliehen sei, in deren Übung, in deren wiederholter Übung er eben sein Wesen immer mehr zu der ihm bestimmten Gott nahen Stufe sittlicher Reinheit emporarbeitet. Könnte der Mensch nicht sündigen, hätte die Sünde keinen Reiz für ihn, er wäre eben kein Mensch, er wäre Tier oder Engel, "die nicht abweichen in ihrem Gange", aber "Mensch", das aus freier Energie Gott dienende Wesen, wäre er nicht. Seine Wiedererhebung aus der Sünde, wie es das חטאת lehrt und bewirkt, ist somit die Sühne der Sündenfähigkeit, die sein innerstes Wesen bildet und von ihm unzertrennbar ist. Die freie Tugend, zu welcher er sich im חטאת erhebt, ist eine göttliche Blüte, die ja rein nur aus dem Boden der חטא-Fähigkeit erblüht. In der Sprache der ראש חדש-Institution gesprochen: die Herrlichkeit des dem Lichte wieder zuwachsenden Mondes offenbart die ganze Tiefe der Schöpferweisheit, die dem Monde die Fähigkeit zeitweiser Verdunkelung zugeteilt. Sollte dieses nicht vielleicht der Sinn jenes zu unserer Stelle (Schebuot 9a) gesprochenen Satzes der Weisen sein: מה נשתנה שעיר של ,ר׳׳ח שנאמר בו לד׳ אמר הקב׳׳ה שעיר זה יהא כפרה על שמיעטתי את הירח. Die Sünde, die ein Mensch begeht, ist ja in Wahrheit das einzige Schlechte, das in Gottes Welt erscheint. Der gedankenlosen Frage, warum Gott den Menschen mit, der Fähigkeit zu sündigen ausgestattet, gibt ein aus der Sünde zur sittlichen Reinheit frei wieder erstehender Mensch, einer Stufe, die er ohne Sündenfähigkeit nie hätte erreichen können, die den Schöpfer gleichsam rechtfertigende Antwort. Jeder Sieg über die Sünde, ist daher in Wahrheit eine Sühne der Sündenfähigkeit, mit welcher der Schöpfer den Menschen zum Menschen geschaffen, und jeder ראש חדש ist eine solche Aufforderung an uns, eine solche "Sühne des Schöpferwerks" zu betätigen. תוספו׳ (daselbst) hat auch die Lesart: שעיר זה יהא כפרה עלי שמעטתי וכו׳ oder wie der Satz (Chulin 60 b) lautet: הביאו כפרה עלי שמעטתי את הירח.
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Chizkuni
ושעיר עזים, “as well as one hegoat;” this is to serve as sin offering for the whole Jewish community. It symbolises the guilt of the whole Jewish people, i.e. the 10 brothers of Joseph who had been involved in his sale, and who had never offered an atonement offering at the time. In connection with this hegoat, the Torah adds the words: “for the Lord,” meaning that all of these sin offerings had to be offered as “for the sake of heaven.”
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Rashi on Numbers
על עלת התמיד יעשה BESIDES THE CONTINUAL BURNT OFFERING SHALL IT BE DONE — It means: shall all this sacrificial rite (not the kid of the goats just mentioned) be done,
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Siftei Chakhamim
The ritual defilement of the Sanctuary. Meaning: If one entered the Sanctuary in a state of impurity; “And its sacred objects,” meaning: If one brought an offering in a state of impurity.
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Rav Hirsch on Torah
Das Ideal unserer sittlichen Bestimmung hat seinen Ausdruck in מקדש וקדשיו sowie dessen Gegensatz, das Versinken in sittliche Unfreiheit, seinen Ausdruck in den Zuständen und Beziehungen der טומאה findet, durch deren Berührung die Reinheit der מקדש וקדשיו-Idee getrübt wird. Die durch das חטאת einer jeden Mo'edopfergruppe zu bewirkende Aufhebung des Gegensatzes einer jederzeitigen Wirklichkeit gegen das durch das עולה der Opfergruppe vergegenwärtigte Ideal unserer Bestimmung findet daher ihren adäquaten Ausdruck in: כפרה על טומאת מקדש וקדשיו. Daher Schebuot 2a u. 9a die Lehre, dass שעירי רגלים ושעירי ראשי חדשים מכפרין על טומאת מקדש וקדשיו, und zwar על שאין בה ידיעה לא בתחלה ולא בסוף, solche טומאת מקדש וקדשיו findet darin ihre Sühne, die völlig bewusstlos geschehen und nie zum Bewusstsein kommt. (קרבן עולה ויורד bei טומאת מקדש וקדשיו setzt ידיעה בתחלה ובסוף voraus; — siehe Wajikra 5, 2 und Kommentar daselbst 5, 13). Es entspricht diese טומאת מקדש וקדשיו, welche אין בה ידיעה לא בתחלה ולא בסוף, jener Trübung unserer sittlichen Freiheit, in welche wir bei dem unvermeidlichen Verkehr mit den der Gebundenheit angehörigen Seiten des physischen Daseins leicht geraten und so unbewusst immer mehr und mehr der mitten im Verkehr des physischen sinnlichen Lebens unserem göttlichen Wesen zu erhaltenden lichtempfänglichen Reinheit und Klarheit uns entfremden könnten, wenn nicht eben von Zeit zu Zeit die מועדי ד׳ bei uns eintreten und uns hinaus aus aller dumpfen Gebundenheit und hinan und hinein in die frei und hell machende lichte Nähe unseres Gottes riefen. — Auch dieses Freimachen aus einer uns unbewusst eigen gewordenen, unsere קודש-Beziehungen trübenden טומאה, wird in der Beifügung לד׳ zu חטאת gefunden: שעיר עזים אחד לחטאת לד׳ חטא שאין מכיר בו אלא ד׳ יהא שעיר זה מכפר (Schebuot 9a). In tieferem Grunde dürfte, wenn unsere Auffassung nicht irrig ist, dieser Satz mit dem oben angeführten: שעיר זה יהא כפרה על שמעטתי את הירח zusammenfallen. מיעוט הירח im Sinne des החדש חזה לכם ist doch eben die durch die schöpferische Vermählung des göttlich reinen Gotteshauches mit dem physisch Sinnlichen gegebene Möglichkeit zeitweiliger Verdunkelung des Göttlichen im Menschen. —
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Chizkuni
על עולת “together with the burnt offerings already mentioned.”
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Rashi on Numbers
ונסכו AND ITS DRINK OFFERING — the words “and its drink-offering” do not refer to the goat, because sin-offerings have no drink-offerings.
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Siftei Chakhamim
Who was not cognizant either at the beginning or the end. Such as a proselyte who converted, or a baby who was kidnapped by gentiles.
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Chizkuni
על עולת התמיד יעשה ונסכו, “it shall be offered as a continual burnt offering together with its drink offering.”
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Siftei Chakhamim
The other goats are derived from this one. Meaning: One learns [this quality] of the festival musaf goat-offerings from the goat brought on the New Moon. For it is written, “And [one] goat,” with a [letter] vav denoting something in addition to the musaf of the New Moon. [This teaches that] just as the musaf of the New Moon atones for the defilement of the Sanctuary and its sacred objects, so too the other goats. Those [goat-offerings] that do not have a [letter] vav [preceding them] are learned from those cases where the Torah did teach this law, since we learn the general case from the explicit.
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Chizkuni
ונסכו, this word, as on previous occasions, refers to the libation consisting of wine as a gift offering on a daily basis.
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Siftei Chakhamim
This is also expounded aggadically… Even though the first explanation is also a Midrash. But, the meaning is as follows: It is expounded according to the aggadah, meaning with an aggadic explanation. For the first midrashic interpretation was according to the beraysos of Toras Kohanim which contain halachos and monetary laws.
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Siftei Chakhamim
This entire offering. (Gur Aryeh) Meaning: This does not refer to the goat at all, since there are no libations for a sin-offering. Rather, it refers to the [entire] offering.
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Siftei Chakhamim
“Its libation” does not [only] refer to the goat. Why would this be written concerning the goat and not the bulls, rams and sheep? Furthermore [Rashi comments:] “Its libation” does not refer to the goat, meaning that it only refers to the continuous burnt-offering mentioned previously, as if the Torah had said, “In addition to the continuous burnt-offering and its libation shall you make this offering.”
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